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Zion National Park




 
Park - Information
 
Park - Map (.pdf - 1,06 mb)


Middle Zion Canyon
Middle Zion Canyon

 

er Zion Nationalpark ist ein kleiner Park im Süden Utahs, dessen Gebiet ebenfalls ein Canyongebiet umfasst. Wem dieser Name irgendwie biblisch vorkommt, der liegt damit ganz richtig, der Entdecker des Parkes ein gewisser Nephi Johnson, benannte Ihn nach der Himmelsstadt Zion aufgrund seiner natürlichen Schönheit und Erhabenheit.

Der Canyon ist an manchen Stellen extrem schmal, und gleichzeitig extrem hoch, so daß kaum Sonnenlicht den Grund der Schlucht erreicht, in dem der Virgin River fließt. Im Hauptgebiet ist der Canyon breiter, ca. 1/2 Meile, verengt sich dann  im weiteren Verlauf und  bildet zusammen mit dem Virgin River den `Gateway to the Narrows`, einen der vielen tollen Wandertrails in diesem Park.
 


Gateway to the Narrows - man muss durch den River waten, um zu den Narrows zu gelangen
Gateway to the Narrows


Gateway to the Narrows - hier eine enge Passage
Gateway to the Narrows

 


steile Felswände
steile Felswände


Virgin River
Virgin River


Bis zum Beginn des Gateway t.t.N. führt der sogenannte Riverside- Walk, ein teilweise befestigter Spazierweg. Und er ist der einzige ohne Steigung. Das besondere am Trail in die Narrows (Steilwände), man holt sich nasse Füsse! Das ist kein Scherz, den der Gateway verläuft sozusagen mit der Flußlinie, und man muß direkt durchs Wasser waten, an einigen Stellen ist es natürlich auch tiefer, und man steht schon mal potief im Wasser.

Zu Beginn zeigt sich die Schlucht noch ziemlich breit, aber je weiter man in sie vordringt, um so enger wird sie. An manchen Passagen kann man mit ausgestreckten Armen beide Seiten der Schlucht berühren. Wie weit man geht, ist einem selbst überlassen. Ob einige Meter, Meilen oder die gesamte Distanz von ca. 26 km (mit Übernachtung an einer trockenen Stelle und dann permitpflichtig) kann jeder selbst entscheiden.

Nicht zu unterschätzen sind die Strömungen an einigen Stellen, das heißt aufpassen. Und das Flußbett besteht hauptsächlich aus Steinen, die extrem glatt sind und außerdem ist es sehr schmerzhaft darauf zu laufen. Also ein paar ausrangierte Schuhe mitnehmen die man dann hinterher wegwerfen kann. Das mindert auch das Risiko das man auf den Steinen ausgleitet und sich eventuell noch verletzt. Gut macht sich auch ein Wanderstock, am Beginn des Weges in den Fluß stehen auch an der Seite Behelfsstöcke aus Holz - es ist wirklich eine Erleichterung beim Waden im Wasser.

Zu Beachten ist außerdem die Wassertemperatur und ganz Wichtig!!!! bei den Parkrangern erkundigen wie die Wetterlage ist und ob Flashflood- gefahr besteht. (Siehe auch Wetter in Tipps) Man ist ansonsten in diesen Canyons den Wassermassen total ausgeliefert. Im Visitorcenter hängt auch immer eine Wetterinformationstafel. Bei schweren Unwettern wird der Trail auch gesperrt.
 


Emerald Pools - Wasserspiegelung
Emerald Pools


Blick auf einen Canyon
Canyon-Blick


Wenn man zum Osteingang (East Entrance) hereinkommt, fährt man eine Panoramastraße entlang, und nach kurzer Zeit kann man auf der linken Seite die Checkerboard Mesa bewundern, Sandsteinbänke mit Schachbrettmuster.

Wenn man dann weiterfährt erreicht man nach einem guten Stückchen den Zion Mt. Carmel Tunnel. Bevor man diesen durchfährt, kann man sein Fahrzeug parken und eine kurze Wanderung zum Canyon-Overlook unternehmen. Von diesem Punkt aus hat man eine herrliche Aussicht auf den Canyon.

Apropos Fahrzeug, seit 2000 kann man nicht mehr den ganzen Canyon mit dem PKW befahren, sondern muß sein Fahrzeug am Visitorcenter parken, und dann mit dem Shuttlebussen weiterfahren. Diese halten an allen Ausgangspunkten für Spaziergänge, Wanderungen oder Sehens- würdigkeiten. Weiter im Canyon befindet sich auch noch ein Hotel, nebst Essensmöglichkeit.

Eine recht einfache Wanderung führt zu den Emerald Pools,  kleinen natürlichen Wasserbecken mit kleinen Wasserfällen. Es gibt einen oberen, mittleren und unteren Pool, wobei der untere und mittlere stärker frequentiert wird, da der Weg teilweise asphaltiert ist. Aber auch das kurze Stück zum oberen Pool ist gut zu bewältigen.

Eine weitere kurze Wanderung führt vom Court of the patriarchs zu einem Aussichtspunkt auf die "Three Patriarchs", 3 Sandsteinfelsen.

Fast am Ende der Straße stößt man dann noch auf "Temple of Sinawava", ebenfalls ein Felsmonument. Der Weg ab Haltepunkt Weeping Rock ist ebenfalls kürzerer Natur, genauer gesagt ist es ein Naturlehrpfad der hinter einen Wasservorhang führt. Mit einer 1/2 Meile sicher für jeden zu bewältigen. Kurz hinter Weeping Rock hat man dann eine herrliche Aussicht auf  "the great white Throne", einen Felsen der sich hervorhebt, da sein Gestein eher hellerer Natur ist.

Daher auch der Name. Natürlich kann man auch längere Wanderungen in Angriff nehmen, die teilweise sehr anspruchsvoll sind. Und zwar der East Rim Trail, mit Abstecher zum Hidden Canyon - hier geht es immer schön bergauf, und der West Rim Trail mit Angels Landing.

Gerade diese beiden letzgenannten Trails, die teilweise zusammen- laufen, sind nur erfahrenen Wanderern zu empfehlen, und vorallendingen sollte man schwindelfrei! sein, da man sich auf schmalen Felsgraten bewegt, und auf schmalen Wegen die sich direkt an der Felswand befinden und oft nur notdürftig gesichert sind, wenn auch zu Beginn befestigt. Desweiteren sind es immense Höhenmeter die zu überwinden sind, und es sind auf jeden Fall Tagestouren, die man je nach Strecke, welche man zurücklegen möchte - auch auf Mehrtagestouren ausdehnen kann, z. B. den gesamten West Rim Trail. Dann vielleicht lieber in entgegengesetzter Richtung, also in den Canyon hinein, da man dann meist bergab geht - Startpunkt liegt im Kolob Canyon, es gibt auch dorthin einen Shuttleservice.
 


Bergziegen
Bergziegen


Blick auf den Kolob Canyon
Kolob Canyon

 


Kolob Canyon
Kolob Canyon


Gateway to the Narrows
Gateway to the Narrows


Der norwestliche Teil des Zion N. P.`s, nämlich der bereits erwähnte Kolob Canyon ist relativ wenig besucht. Das mag daran liegen, daß er nicht über die Canyon Park Road zu erreichen ist, sondern nur, wenn man Zion N.P. durch den West Entrance verläßt und über die I - 15 dann den Eingang zum Kolob Canyon erreicht. Man muß damit zwar ein gutes Stück fahren, es ist aber auf jeden Fall lohnenswert.

Es gibt gleich am Eingang ein kleines Informationscenter, und dann kann man über eine Straße in das Gebiet hinein fahren. Es ist wirklich sehr schön dort, und es gibt unzählige Wanderwege. Kurze und längere. Man trifft kaum auf andere Menschen dort, meist nur auf unberührte Natur.

Eine längere Wanderung führt zum Kolob Arch, einem der größten frei stehenden Naturbögen der Welt mit 95 m Länge. Diese Tour bietet sich als 2 - Tagestour an. Sportliche Wanderer schaffen die 14 Meilen (22,4km) hin und zurück vielleicht auch an einem Tag, wenn sie ent- sprechend zeitig losgehen. Es gibt aber auch viele kürzere Wege, die sich lohnen.

Noch ein kurzes Wort zu Unterbringungs- und Verpflegungsmöglich- keiten. Kurz hinter dem West Entrance liegt das kleine Örtchen Springdale, in dem sich Motels, Hotels, Restaurants und Geschäfte befinden.

Und noch ein kleiner Tipp zum Schluß: am West Entrance befindet sich ein IMAX - Kino, und zwar eines der größten der Welt. Dort wird ein Film über die Geschichte des Canyons, seiner Ureinwohner, Entdecker und auch umliegender Naturschönheiten gezeigt.

Wer Lust hat, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen, er ist wirklich sehr sehenswert und interessant. Außerdem ist es ein wahres Raum- und Klangerlebnis, sich so einen 3D - Film anzusehen, also viel Spaß im Zion Canyon N.P. mit seinen Attraktionen.

Günstig kombinieren läßt er sich mit dem Bryce Canyon N.P. und den anderen Parks Utahs, sowie dem Grand Canyon N.P.


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