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Yosemite
National Park

Park - Information
Park
- Map
(.pdf - 1,06 mb)
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 Vernal
Fall
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er er
Yosemite N. P. ist einer der schönsten Parks Nordamerikas, und dem zufolge
natürlich entsprechend stark besucht. Es gibt kaum eine Reisegruppe die
hier nicht duchstürmt, und auch wer individuell reist und günstiger Weise
mehr Zeit hat, kommt an diesem herrlichen Park kaum vorbei.
Dazu kommt,
daß er relativ nah an San Francisco liegt, und auch noch von L.A. aus einigermaßen
gut zu erreichen ist. Deshalb ist hier vor allem an den Wochenenden der
Bär los (im sprichwörtlichen und im wahrsten Sinne des Wortes dazu aber
später), da viele Großstädter hier Frischluft tanken wollen.
Wer sich seine Routen selbst zusammenstellt,
ist also gut beraten, den Yosemite N.P. im Laufe der Woche zu erkunden,
zumindest in der Haupt- saison im Sommer.
Es
erwartet einen eine herrliche Hochgebirgslandschaft, mit traumhaften Wiesen
und Wäldern, Bergen und Wasserfällen. Letztere bilden ein der Hauptattraktionen
im Park.
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 Chipmunk
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 Tunnel
View Overlook
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Wenn
man das Yosemite
Valley erreicht,
sollte man sich auf einem der großen Parkplätze einen Abstellplatz für
sein Fahrzeug zu suchen, und dann auf den im Valley verkehrenden Pendelbus
umzusteigen. An Wochenenden wird man sowieso gleich von Einweisern dorthin
gelotst, aufgrund der schon erwähnten Besucherschwemme. Der Bus bringt einen
an viele Ausgangspunkte für Wanderungen und an Aussichtspunkte.
Da
wir einmal beim Thema Auto sind, kommen wir hier gleich zum Meister Petz.
Yosemite ist "Bear-Country".
Alles klar? Wenn man in den Park einfährt, bekommt man gleich Zettel in
die Hand gedrückt, wo auf diese Gattung aufmerksam gemacht wird. Auch
wenn man es für unwahrscheinlich hält, es ist durchaus möglich auf
einen Schwarzbären zu treffen. Und nicht etwa nur in der abgeschiedenen
Wildness. Uns ist auch schon so ein Zotteltier über den Weg gelaufen, und
der Gute verschwand direkt auf dem Zeltplatz. Auf der Suche nach Nahrung
kommen die Bären immer näher an die Menschen heran, was darauf zurückzuführen
ist, das viele Besucher gedankenlos Essen wegwerfen oder nicht ordnungsgemäß,
d.h. geruchs- dicht verpacken.
Im
Laufe der Jahre haben die Bären sich an unsere Zivilisationskost gewöhnt,
und tun jetzt einiges dafür, um an diese "Leckerbissen" heranzukommen.
Unter anderem brechen sie schon mal ein Auto auf. Das passiert so ca. 1500
mal in einem Jahr, Tendenz steigend. Wie sie das anstellen, kann man sich
sehr anschaulich im Visitor-Center auf einem Videofilm ansehen. Deshalb
sollte man stark riechende Lebensmittel am besten gar nicht erst mitbringen,
oder aber in speziellen Containern oder Boxen verschließen. Auch für
Wanderungen gibt es hier entsprechende Metallboxen, die man sich bei Bedarf von
den Parkrangern ausborgen kann. Das bedeutet nun nicht, das man bei jedem
Schritt Angst haben muß, daß hinterm nächsten Baum ein Bär sitzt, der nur
darauf wartet uns unseren Frühstücksmuffin zu klauen.
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 Bären-Warnung
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 Bridalveil
Fall
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 Half
Dome
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 Yosemite
Fall
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Im
allgemeinen haben die Bären mehr Angst vor uns, als umgekehrt, und wenn
man sie in Ruhe läßt, ist man auch nicht in Lebensgefahr. Nichtsdestotrotz
sollte man schon aufmerksam sein, und wissen, wie man sich im Notfall zu
verhalten hat. Deshalb immer die Informationen der Parkranger lesen, dort
sind alle Verhaltensmaßnahmen erklärt.
Das gleiche gilt übrigens
für Berglöwen, die aber noch viel zurückge- zogener leben als die Bären.
Soviel zu diesem Thema.
Genauere
Tipps zu Bären
findet Ihr unter der Rubrik Tipps und Reiseinfo´s.
Was
nun unternehmen im Yosemite? Auch hier gibt es wieder die vielfältigsten
Möglichkeiten. Zunächst einmal könnte man sich an einem oder mehreren Wasserfällen
erfreuen, die hier schon teilweise immense Höhen überwinden. Es gibt leichter
zugängliche Fälle, wie die Yosemite
Falls, die
man gut von den Aussichtspunkten direkt an der Parkroad aus sehen kann,
und in mehreren Kaskaden herabstürzen. Die Yosemite Falls (oberer und unterer
zusammen) bilden den größten Wasserfall in Amerika und den zweitgößten
der Welt. Zum unteren Fall ist es ein kurzer Marsch, zum oberen muß man sich
schon mehr anstrengen, und einen längeren Pfad hinaufklettern.
Der
Bridalveil
Fall (was
für ein Name) ist ebenfalls gut zu erreichen, man kann quasi fast davor
parken. Der Weg zum Vernal
Fall ist
schon anstrengender, vorallem der letzte Abschnitt, aber immer noch sehr
stark frequentiert. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, denn es ist schon
ein Erlebnis direkt an dem Punkt zu stehen, wo das Wasser über den Fels
stürzt.
Vom Vernal Fall aus kann man dann noch weiter kraxeln bis zum Nevada
Fall, was
noch etwas schweißtreibender ist, dafür aber weniger belaufen.
Ein
weiter Anziehungspunkt ist der Glacier
Point, von
dem aus man das ganze Tal überblicken kann. Ein toller Ausblick, ebenfalls
immer gut besucht. Zum Glacier Point kann man sich den anstrengenden Four
Mile Trail
hinaufquälen, um dann lauter ausgeruhte Menschen zu treffen, die es vorgezogen
haben mittels Auto oder Bus hinauf zu fahren, um dann ganz relaxt die gleiche
Aussicht zu geniessen. Also, welche Variante darf`s sein?
Gut
sichtbar überragen große Felsen aus Granit das Tal. Herraus stechen vor
allem El
Capitan
(1000 m hoch) und gegenüberliegend Half
Dome, an
dem schon Captain Kirk in einem Star Treck - Abenteuer geklettert ist.
Solch
Wagemutige kann man auch heute noch beobachten, wenn man über ein gutes
Fernglas verfügt. Uns persönlich liegt es nicht so, an einer steilen Felswand
zu hängen, zig hundert Meter über festem Boden. Aber nobody is perfect,
oder?
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 Yosemite
Valley
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 Bergwiese
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Weiter
südlich bietet sich die Möglichkeit das
Pioneer Yosemite History Center
zu besuchen, um sich in orginalgetreuen Gebäuden umzusehen, mit ebenso
gekleideten Personen die hier anzutreffen sind. Auf dem Weg dorthin kommt
man am Tunnel
View Overlook
vorbei, direkt am Wawona
Tunnel.
Aussicht toll - immer voll. Kurz vorm South
Entrance
liegt noch Mariposa
Grove, eine
Ansammlung riesiger Mammutbäume, die es sich lohnt zu besuchen, wenn man
den Sequoia Nationalpark nicht auf dem Programm hat. Ansonsten kann man
dieses Stück Natur im Park auslassen.
Ein
weiteres lohnenswertes Ziel eröffnet sich allen, die sich entschließen die
Tioga Road
hinauf zu fahren. Man gelangt in eine fantastische Hochgebirgswelt mit schneebedeckten Gipfeln, klaren Bergseen und schönen Bergwiesen. Hierher verirren
sich die wenigsten Besucher des Parks. Herrlich sind die Tuolumne
Meadows - Bergwiesen
mit unzähligen Wildblumen. Hier gibt es viele Wandermöglichkeiten in der
herrlichen Bergwelt. Noch etwas höher folgt dann der Tioga
Pass, der
ins Hochgebirge führt.
Wer viel Zeit hat, kann von hier oben aus eine Mehrtageswanderung
zurück ins Yosemite Valley starten. Ganz viel Zeit, genauer gesagt mehrere
Wochen, benötigt man, wenn man den John
Muir Trail
bewandern will, der sich über mehr als 300 km ausstreckt (ganz zu schweigen
von den zu überwindenden Höhenmetern) und zum Mt. Whitney führt.
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 Yosemite
Fall
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 Yosemite
Valley
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Für
alle die nicht so hoch hinaus wollen, bietet das Valley aber sicherlich
genug Möglichkeiten vom gemütlichen Spaziergang am Merced
River bis
zu anstrengenden Wanderungen in der ebenso schönen Landschaft.
Apropos
Merced River, so klar und verlockend das Wasser auch aus- sieht, nicht unbehandelt
trinken!! Im Wasser befinden sich Bakterien,
die starke Durchfälle und Magenkrämpfe verursachen, wenn man das Wasser
nicht abkocht und mit entsprechenden Reinigungstabletten entkeimt!
Unterkunft
und Verpflegung findet man direkt im Valley (Hotels und Campgrounds) und
auch in anderen Teilen des Parks, z. B. in Wawona
und an der Tioga Road. Die High
Sierra Camps
erreicht man nur über Wanderwege. Man kann auch etwas außerhalb des Parks
übernachten, beispielsweise in Fish
Camp oder
Oakhurst.
Gut kombinieren läßt sich Yosemite N. P. mit Kings
Canyon/Sequoia N.P.,
Lassen Volcanic N.P. und dem
Death
Valley N.P.,
sowie mit den großen Städten Kaliforniens, sozusagen als Kontrastprogramm.
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