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Yellowstone N.P. - Teil 1



 
Park - Information
 
Park - Map (.pdf - 1,01 mb)
 Anfahrt
 Schnell - Map


Bisonherde
Bisonherde

 

er Yellowstone Nationalpark ist neben dem Grand Canyon N. P. sicherlich der bekannteste Nationalpark der Vereinigten Staaten. Und mit Abstand auch der Größte. Mit 8991 qkm und einer Ausdehnung auf 3 Bundesstaaten (wobei der Großteil auf Wyoming entfällt und ein verschwindend kleiner Teil jeweils auf Idaho und Montana) schießt er wahrlich den Vogel ab. Man könnte 14 Tage im Yellowstone verbringen und hätte immer noch nicht alles gesehen. Somit ist wohl allen klar, daß wir hier nur eine beschränkte Darstellung des Parks abliefern können, wie bei einigen anderen größeren Parks auch.

Jede Ecke des Yellowstone  beschreiben zu wollen, würde den Rahmen dieser Page sicher sprengen. Vor allem was die Wandermöglichkeiten angeht. Aber da kann man sich wie überall ausführlich in den Visitor Centern und bei den Parkrangern informieren.

Der Yellowstone N. P. ist neben der Größe auch an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Nicht umsonst stürmen jedes Jahr Millionen Besucher diese einzigartige Landschaft. Natürlich bleibt der Großteil an den vielen Hauptattraktionen nahe der Durchfahrtsstraßen hängen. Aber die wahre Schönheit dieses Parkes erschließt sich einem erst auf Wanderungen abseits der großen Touristenströme.
 


Prärie - ideal für Bisons
Prärie


Sonnenaufgangsstimmung Nähe Fountain Paint Pot
Sonnenaufgangsstimmung

 


grasendes Bison
grasendes Bison


schier endlose Weite im Nationalpark
endlose Weite


Wer etwas Zeit zur Verfügung hat sollte sich die Wanderschuhe unter- schnallen und ab in die Wildnis wandern. Auch im Yellowstone kann man den ganzen Tag wandern, ohne einem anderen Menschen zu begegnen.

Das soll nicht heißen, daß man sonst nichts zu sehen kriegt. Ganz im Gegenteil. Der Park ist gut erschlossen, und man kann überall Wunder der Natur erleben, ohne große Wegstrecken zurücklegen zu müssen.

Die sogenannte Grand Loop Road durchzieht den Park wie eine 8 (ist 200 Meilen! lang) und bringt einen zu allen wichtigen Sehenswürdig- keiten. Seien es Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, Berge und Gebirgs- seen, Canyons und natürlich die Bewohner des Parks vom Bison bis zum (mit viel Glück) Grizzlybär. Der Yellowstone ist ein Paradies für Tierfreunde.

Man kann viele Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten, natürlich immer mit dem nötigen Respekt vor den Tieren und entsprechenden Sicherheitsabstand.

Versuche ein Bison zu streicheln sind schon mit sehr schweren Verletzungen, im schlimmsten Fall mit dem Tod, ausgegangen. Neben diesen beeindruckenden Lebewesen gibt es noch Dickhornschafe, Wapitis, Maultierhirsche, Elche, Antilopen, Kojoten, Schwarzbären und Grizzlys, Pumas (kriegt man nur selten zu sehen), Biber, Adler, Fischadler, Schwäne, Wildgänse und viele andere Vertreter der Fauna der Rocky Mountains. Wie man sich diesen Tieren gegenüber zu verhalten hat, erfährt man ausfühlich in den Visitor Centern.
 


weibliches Dickhornschaf am Aufstieg zum Mt. Washburn
Dickhornschaf


Hayden Valley mit Wildgänsen und Hirschen
Wildgänse

 

 


Sonnenaufgang
Sonnenaufgang


Northern Range
Northern Range


Um sich z. B. vor Bären zu schützen, reicht es schon wenn man etwas mehr Krach macht beim Wandern, singt oder lauter spricht. Man kann sich auch Glöckchen an Rucksäcke binden. Natürlich verscheucht man damit auch andere Waldbewohner, aber das ist sicher die angenehmere Alternative als Meister Petz Auge in Auge gegenüber zu stehen.

Sollte das doch mal passieren ist guter Rat teuer. Es gibt viele Tipps, was nun grade im Einzelfall richtig ist, ist immer schwer einzuschätzen. Fest steht, daß man nicht panisch weglaufen soll, das weckt den Jagdinstinkt der Bären.

In manchen Büchern steht, man soll sich langsam zurückziehen, ohne hektische Bewegungen zu machen und beruhigend auf den Bären einsprechen. Die Parkranger raten einem meist zu schon beschriebenen Lärm um die Bären gar nicht erst zu treffen, oder aber im allerschlimmsten Notfall sich auf die Erde zu schmeißen und sich totzustellen. Da gehört aber schon jede Menge Mut dazu, finde ich. Außerdem gibt es noch andere Verhaltensmöglichkeiten, die man vorher ausspielen sollte. Man kann nur hoffen das der Gute nicht augenblicklich den berühmten "Bärenhunger" hat, und, was meist der Fall zu sein scheint, mehr Angst vor uns zu haben als umgekehrt.

Vor Wanderantritt am besten bei den Rangern erkundigen, die wissen meist auch wo sich ihre Schützlinge in der Regel aufhalten, und sie geben einem auch gerne entsprechende Verhaltenshinweise.

Genauere Tipps zu Bären findet Ihr unter der Rubrik Tipps und Reiseinfo´s.

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