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Zahlungsmittel
 

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as man in Amerika mit Dollar und Cent zahlt, wird sicher, glaube ich jedenfalls, jedem bekannt sein. Wichtiger ist die Frage, in welcher Form ich Zahlungsmittel mit mir führe auf Reisen. Ein kleines Kontingent Bargeld ist durchaus sinnvoll, mehr als 100 - 200 $ haben wir aber nie in bar mit uns rumgetragen. Schon aus Sicherheitsgründen, und zweitens, weil es einfach nicht erforderlich ist. Nützlich erweist es sich vorallem bei kleineren Ausgaben, wie z.B. Trinkgeldern, Parkgebühren, Eintrittskosten, und an ganz wenigen freien Tankstellen, meist in abgelegeneren Gegenden, wo nur mittels Bargeld gezahlt werden kann. Im Tanktellengewerbe ist das zwar die Ausnahme, aber auch das haben wir schon erlebt. Und auch für die Portion Pommes zwischendurch muß man ja nicht unbedingt die Kreditkarte zücken, wobei das kein ungewöhnlicher Vorgang wäre, eher im Gegenteil.

Nun, da wären wir schon beim nächsten Thema, der Kreditkarte. Eigent- lich unbedingt notwendig, denn man kann wirklich alles damit bezahlen, selbst den Kofferkuli für 1,50 $ am Flughafen in San Francisco. Wenn man beabsichtigt ein Auto zu mieten, ist es ebenfalls praktischer die Kaution, die schon mal 500$ betragen kann, mittels Kreditkartennummer zu hinterlegen, anstatt ein Riesenstapel Dollarscheine dazulassen, die man dann auch noch am Abreisetag wieder in die Hand gedrückt bekommt. So manche Mietwagenstation besteht sogar auf einer Kredit- karte und akzeptiert keine Bargeldkaution.

Auch beim Tanken ist sie äußerst praktisch, da viele Zapfsäulen gleich mit Kreditkartenautomaten ausgestattet sind, und ziemlich leicht zu bedienen sind sie ebenso. Und auch ansonsten ist die Kreditkarte das Zahlungsmittel in Amerika. Egal ob im Supermarkt, im Restaurant, Hotel, am Nationalparkeingang oder dem Souvenirstand, Museum oder Freizeit- spaß, McDonald`s oder PizzaHut. Akzeptiert wird eigentlich jede gängige Kreditkarte. Also mit Mastercard, Visa oder American Express liegt man immer richtig. und auf der sicheren Seite ist man damit immer, im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit der hier in Europa so verbreiteten EC - Karte hat man in den USA allerdings wenig Chancen auf Bargeld. Es gibt viel zu wenig Geldautomaten, die diese Karten akzeptieren und an denen man damit Geld abheben kann, und damit bezahlen wie mit der Kreditkarte kann man damit in Amerika nicht. Deshalb kann man die EC - Karte getrost daheim lassen.

Eine andere Möglichkeit sind noch die sogenannten "Reise- bzw. Travellerschecks". Mann kann sie ebenfalls wie Bargeld einsetzen, und sie werden in vielen Supermärkten, Gaststätten und Sehenswürdigkeiten ohne Probleme angenommen. Das Wechselgeld bekommt man dann in Dollar zurück. Der Vorteil dieser Reiseschecks besteht darin, daß sie versichert sind und bei Verlust bekommt man den Wert ersetzt.

Wir haben eigentlich immer eine ausgewogene Mischung von Bargeld, Reiseschecks und Kreditkarte dabei, wobei man sagen muß, daß die Kreditkarte den größten Anteil der Zahlungsleistungen einnimmt.

Ein kleiner Tipp zum Schluß noch zum Zahlen mit der Kreditkarte. Das man die Belege aufheben muß, versteht sich ohnehin von selbst. Wenn man in Restaurants mit der Karte bezahlt, hat man die Möglichkeit, einen Betrag einzutragen für Tip (Trinkgeld). Tut man dies, rechnet man dan Betrag zusammen und schreibt die Gesamtsumme auf. Möchte man aber das Trinkgeld lieber gleich in bar hinlegen, sollte man unbedingt auf dem Beleg in der Spalte Tip 0$ hinschreiben, oder durchstreichen, auf jeden Fall den Gesamtbetrag nochmal aufschreiben, da es durchaus einige pfiffige Kellner gibt, die dann später noch einige Dollar Trinkgeld aufschlagen, wenn man dies nicht macht. Hat man dann vielleicht den Beleg nicht aufgehoben, fällt es einem ja nicht auf, ansonsten wundert man sich schon, wenn in der Abrechnung dann eine höhere Summe auftaucht. Und das ist uns durchaus schon des öfteren passiert. Also, aufpassen.

Man muß dazusagen, daß in Amerika die Kellner viel weniger verdienen, eigentlich nur einen kleinen Betrag vom Besitzer des Restaurants bekommen, und den Rest ihrer Einnahmen aus den "Trinkgeldern" beziehen, die keine Trinkgelder im eigentlichen Sinne sind, sondern man bezahlt den Kellner direkt als Gast, wenn man mit dem Service zufrieden war. Deshalb bitte nicht knausern. Im Regelfall beträgt diese Summe 15 - 20 % des Rechnungsbetrages. Aber es ist natürlich nicht einzusehen, daß wenn man eine angemessene Summe Tip hinterlassen hat, sich dann auch noch über die Kreditkartenabrechnung abzocken zu lassen. Leider scheint dies aber durchaus öfters zu klappen, denn wie bereits erwähnt ist uns dies schon öfters passiert. Man kann dann den Differenzbetrag zurückbuchen lassen, diesen Aufwand kann man sich aber ersparen, indem man den Beleg gleich richtig ausfüllt. Soviel zu diesem kleinen Tipp am Rande.



Extra-Bargeld-Tipp:


Beim bezahlen mit Bargeld immer aufpassen! US-Dollar-Scheine haben unabhängig von ihrem Wert dieselbe Größe und Farbe. Die Vorderseite (Zahlseite) ist grau- schwarz, die Rückseite grün. Diese Noten werden in 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Dollar - Scheinen herausge- geben. Daher kann es sehr schnell zu Verwechslungen und mutwilligen Täuschungen kommen. Beim Gebrauch dieses Zahlungsmittels ist eine erhöhte Aufmerksamkeit angebracht.


 

Münzen in den USA:

 

 1 Cent

=

Penny

 5 Cent

=

Nickel

10 Cent

=

Dime

25 Cent

=

Quarter

50 Cent

 

 

1 Dollar

 

 

 

Münzen, insbesondere Quarter, benötigt man z.B. bei Automaten, Tele- fonzellen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw........ 

 

 

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