|
lso,
verhungern muß man im Wilden Westen gewiss nicht. Es gibt für jeden Geschmack und Geldbeutel das Richtige. Von Fast Food bis Nobelrestaurant.
Deshalb mal überlegen, wo wir da anfangen.
Mmh,
ein guter Anfang ist vielleicht der Anfang des Tages, das Früh- stück. Wer
Glück hat, bekommt im Hotel sein Frühstück inklusive, ansonsten kann man
es aber in fast jeden Hotel/Motel dazu bestellen vor Ort, gegen Entgeld
versteht sich.
Das
amerikanische Frühstück ist für den gewöhnlichen Mitteleuro- päischen Gaumen
eher gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls für uns. Statt Brötchen, Vollkornbrot,
Wurst, Käse, Marmelade und Honig, erwarten einen so geschmackliche Überraschungen wie Pan Cakes mit süßen Sirups, in Kombination mit so
einer Art Würstchen. Natürlich keine Wiener oder so. Oder man frühstückt
French Toast mit Würstchen, obendrauf eine Fuhre Puderzucker. Dazu vielleicht
noch 1 bis 2 Hash Browns (Kartoffelrösti) oder wie wär´s mit Muffins, Bagels,
Donuts und Co ?!
Gern bestellt ein
Amerikaner auch Rührei und Schinken (Ham and Eggs), dazu noch Schinkenspeck.
Müsli
??? Nee, aber jede Form von Corn Flakes, genannt Cereals. Mit etwas Glück
erwischt man Bran Flakes, eine Vollkornvariante. Dazu Joghurt und Obstsalat
- gibt es öfter, aber nicht immer.
Wem
das auch nicht zusagt, kann´s ja mit einer gebackenen Waffel, belegt mit
Obst und einer Riesen Portion Schlagsahne versuchen.
Das
einzige, was an ein deutsches Frühstück erinnert, ist der Kaffee. Aber so
ist das nun mal, andere Länder - andere Sitten.
Frühstück
bekommt man auch in fast jeder Gaststätte oder Burgerfiliale. Es gibt auch
Spezialisten, wie House of Pan Cakes (HoP) und ähnliche.
So,
nun zum Rest des Tages. Mittags schiebt man sich einen Hot Dog, Burger oder
ein Sandwich in die Figur, und richtig gegessen wird abends.
Fast
Food-Ketten gibt´s wie Sand am Meer, und die heißen auch nicht nur McDonald´s und
Burger King, obwohl auch in den USA markt- führend. Als da wären noch Kentucky
Fried Chicken (Hähnchen spezifisch), Jack in the Box, Carl´s Junior (beides
Burger), Taco Bell (Tortillas + Enchilladas) und jede Menge kleinere Burgerläden.
Bei fast all diesen Ketten existiert ein Refill-System,
also man bezahlt 1mal für das Getränk (Cola, Sprite, Soda....) und kann
dann nachfüllen so oft man möchte. Auch Ketchup ist überall kostenlos. Nicht
wie in good old Germany, wo man dafür auch noch kräftig abgezockt wird.
Schönen Gruß an McDonald´s und Co!
Wenn
man sich nicht ausschließlich von Fast-Food ernähren möchte, andererseits
aber nicht in einen der vielen, leider teuren Restaurants speisen möchte,
kann man in ein sogenanntes Family-Restaurant einkehren. Das sind meist
Restaurants, die ähnlich den Fast-Food- Lokalen, einer Kette angehören,
aber schon mehr Komfort und ein größeres Speiseangebot anbieten, und zwar
zu annehmbaren Preisen.
Die
bekanntesten Vertreter dieser Kategorie sind "Wendy´s" und "Denny´s".
Auch hier werden Soft-Drinks und Kaffee nachgefüllt, man zahlt nur einmal.
In diesen Gaststätten kann man gut und günstig (für amerikanische Verhältnisse)
essen. Es gibt auch hier Burger und Pommes (netter angerichtet als bei den
Fast-Food-Vertretern), aber ebenfalls viele andere Gerichte.
Auch
in kleineren Orten trifft man häufig auf diese Art von Restaurants, man
kennt sie auch aus amerikanischen Spielfilmen, wenn die Leute in diesen
eisenbahnwaggonähnlichen Sitzgruppen hocken.
Und
dann gibt es noch die Pizzerias, die gleichen so ziemlich unseren heimischen.
Natürlich gibt es "Pizza Hut", keine Frage. Eine andere Kette
ist "Round Table Pizza", trifft man vorallem an der Westküste.
Will
man in den USA richtig schick essen gehen, dann wird es allerdings richtig
teuer. Es gibt viele tolle Restaurants, die meisten natürlich in den großen
Städten, aber wie schon erwähnt, sind diese selten preiswert. Andererseits
ist man ja meist nur 1mal im Jahr im Urlaub, und wenn´s die Urlaubskasse
hergibt, kann man sich den einen oder anderen kulinarischen Hochgenuß schon
erlauben, oder?
Die
einzige Ausnahme hier - macht wie öfter Las Vegas. Hier, vor allem
in den großen Casino-Hotels, kann man häufig recht preiswert richtig gut
essen. Viele dieser Hotels bieten Specials an, z.B. "ALL YOU CAN EAT"
Buffets, um Gäste anzulocken. Also lohnt es sich die Augen offen zu halten
für solche Offerten.
Die
letzte Möglichkeit den Magen zu füllen, wäre die Selbstversorgung. Angesichts
riesiger Supermärkte mit einem nahezu unglaublichen Angebot (es gibt nichts,
was es nicht gibt) stellt diese kein größeres Problem dar. Fehlt nur noch
eine Feuerstelle, und los gehts.
Man
darf nur nicht
davon ausgehen das es Schwarzbrot gibt (oder gar Mehrkorn) und das Schweizer
Käse so schmeckt wie er heißt. Aber die US-Bürger haben nun einmal einen
anderen Geschmack. Verhungern muß dennoch niemand, ganz im Gegenteil. Es
gibt viele leckere Sachen die man ausprobieren sollte.
Apropos
probieren, wer Eis liebt, sollte unbedingt in einer Filiale der "Dairy
Queen" vorbeischauen. Viele Eissorten und sowas von hmmmmmmmm lecker
! Aber die ehemalige "nur" Eiskette hat sich zur Eis/Burgerkette
entwickelt.
Ganz
zum Schluß noch eins. In den Restaurants wird man häufig plaziert,
stürzt also nicht einfach auf den nächsten freien Tisch zu, sondern ein
netter Kellner geleitet einen dorthin.
Und
dann ißt man - und geht. Es ist nicht üblich, nach dem Essen noch stundenlang sitzen zu bleiben. Wenn man noch etwas trinken möchte oder plauschen,
geht man in eine Bar.
Wichtig
ist auch noch das richtige
Trinkgeld.
Dazu gibt´s einen eigenen Hinweis. Schaut mal hin. Ansonsten, Guten Appetit
!
|