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hopping in den USA ist wie ein Spaziergang im Zauberhaften
Land. Ob im Supermarkt oder in der Shopping Mall, es gibt alles.
Wenn man das erste Mal in einen K-Mart oder Wallmart kommt,
kann man als "Wessie" nachvollziehen, wie sich die "Ossies" gefühlt haben, als
sie das erste Mal in den Aldi marschiert sind. Okay, die großen Märkte hier
haben auch schon ein grosses Angebot, aber mit den amerika- nischen SUPER -
Märkten kommen sie nicht mit. Dort herrscht ein derartige Vielfalt das Angebot
betreffend, wahnsinn. Es gibt von allem immer mindestens 10 Sorten, und das ist
teilweise noch untertrieben. Besonders originell finde ich immer diese "Family"
- Abpackungen. 5 L - Kanister Milch, 3 L Orangensaft, 5 kg Eispackete usw. Also
genauge- nommen sind diese Einteilungen jetzt falsch, ich habe sie sozusagen
eingedeutscht, damit ihr eine ungefähre Vorstellung bekommt. In Amerika wird
sowas alles in oz berechnet, was für uns erstmal ziemlich kompliziert ist, da
wir diese Einteilung überhaupt nicht kennen. Mit der Zeit gewöhnt man sich
dran, und es steht ja auch immer noch in Gramm oder Liter (allerdings klein)
drauf. Schwierig ist es nur beim Abwiegen von Obst und Gemüse, das auch immer
sehr dekorativ und appetitlich ausliegt. Die Äpfel sehen aus wie auf Hochglanz
poliert, was daran liegt, daß sie größtenteils alle gewachst sind.
Ein weitere Eigenheit besteht darin, daß alle Lebensmittel
entweder (leicht übertrieben gesagt) ultrasüß, fettig und kalorienreich sind,
oder aber das genaue Gegenteil. Es gibt alles mittlerweile in "low fat", "0
fat" oder "low Caloreen". Egal ob Wurst, Käse, Brotaufstrich, Schokolade oder
Kartoffelchips. Als ich das erstemal vor Pringels ohne Fett stand, dachte ich
mir "Wow, lecker. Warum gibt es die bei uns nicht?" Ganz einfach. Weil diese
Lebensmittel Zusatzstoffe enthalten, die bei uns strengstens verboten sind.
Also lieber Vorsicht, und die fettigeren essen. Ist sowieso alles nur eine
Frage des Maßes, finde ich. Sehr empfehlen kann ich das Eis. Auch hier gibt es
regaleweise Sorten, eine leckerer als die andere. Ansonsten findet man alles,
was man zur Selbstverpflegung braucht, und keine Sorge, man kann sich auch in
Amerika vernünftig ernähren.
Man findet in den Supermärkten aber nicht nur Lebensmittel,
sondern wie auch bei uns alle anderen Waren des täglichen Bedarfs. Sei es
Kosmetika, Pflegemittel, Reiningungsartikel, Bekleidung, Spielzeug,
Haushaltwaren und und und. Viele großen Märkte haben auch Drug Stores, in denen
man auch Medikamente kaufen kann. Alkohol findet man auch, wenn die Läden eine
Lizenz haben. Alkohol darf nämlich nur verkauft werden, wenn das Geschäft die
dafür notwendige Genehmigung hat. Daher gibt es hochprozentiges meist nur in
speziellen "Schnapsläden", auch Liquid Store genannt. Die großen Märkte führen aber
meist ein Angebot an Weinen, Bier und auch Spirituosen.
Preismäßig unterscheiden sich amerikanische Supermärkte
nicht von deutschen, die Preise sind ähnlich, meist eher noch etwas teurer. Die
großen Ketten bieten ihren Kunden spezielle Rabattaktionen und Treuebonus an,
man kann auch als Tourist sich so ein Bonusheft zulegen, und entsprechend
sparen. Das lohnt sich allerdings nur, wenn man die Möglichkeit hat, immer im
gleichen Markt einzukaufen.
Will man mal einen richtig schönen Einkaufsbummel machen,
dann kann man sich entweder in den Innenstädten in meist edleren Boutiquen
vergnügen, oder man steuert eine Shopping Mall an, die ähnlich wie bei uns zig
Geschäfte unter einem Dach vereinen. Auch in Amerika gibt es größere und
kleinere Kaufhausketten, die in jeder größeren Stadt zu finden sind z. B.
Nordstrom`s, Sears, Abercrombie und Fitch, Eddie Bauer, GAP, Tom Tailor, Old Navy usw. Es gibt wie
bei uns auch für jeden Geldbeutel was. Natürlich gibt es auch kleine Läden, die
nur in dieser Stadt vorkommen. Auf
jeden Fall gibt es echt coole Klamotten, und meist eher als bei uns. Man kann
auch das eine oder andere Schnäppchen schlagen, grade von Labeln aus der USA,
die bei uns verhältnismäßig teuer, dort aber recht preiswert sind. Ähnlich
verhält es sich mit Jeans. Die kann man auch günstig drüben kaufen. Grade auch
in San Francisco, der Heimat von Levi`s.
Viele schwören ja auch auf die Outlets. Wir haben da aber
weniger, besser gesagt keine guten Erfahrungen gemacht. Meist waren die Waren
2. oder 3. Wahl, oder vom letzten Jahr, schlechte Qualität, tw. sogar kaputt,
nicht unbedingt billig und meistens auch noch kotzhäßlich (Entschuldigung für
die Ausdrucksweise, stimmt aber). Ich weiß nicht ob wir immer nur in den
falschen Outlet-Stores waren, jedenfalls haben wir uns mehrere angeguckt und
fanden es immer enttäuschend.
CD`s kann man ohne Bedenken in Amerika kaufen, die kann man
sich auch im Alten Europa anhören. Die Preise liegen wie bei uns, manchmal
darunter. Für Musikliebhaber lohnt sich das auf alle Fälle, da viele Alben anders
für den amerikanischen Markt aufgenommen werden, als für unseren. Auch Country-Fans werden hier auf ihre Kosten kommen, und mit Leichtigkeit Alben kaufen
können, die man in Deutschland erst bestellen muß. Problematischer gestaltet
sich der Kauf von Videos und DVD`s, da in Amerika andere Abspielsysteme
vorherrschen. DVD`s kriegt man mitunter zum Laufen, zumindest auf dem Computer,
allerdings is nix mit deutscher Sprache.
Wer Souvenirs sucht, wird auf jeden Fall fündig werden. Wer
auf klassische Reiseandenken steht, wird am schnellsten seine Mitbringsel
zusammen haben, denn dafür haben die Amerikaner auch einen Fable. Die
Wahrzeichen der großen Städte werden hemmungslos als Kugel- schreiber,
Schneekugeln, auf Tassen und Tellern verewigt, auf T -Shirts, als Nachbildung,
tw. als Nudelmischung, Weinachtsbaumschmuck oder Schreibtischunterlage
verkauft.
Auch die Nationalparks und die Touristengegenden halten eine große
Auswahl an Geschenkartikeln bereit. Auch hier schwankt das Angebot zwischen
Kunst und Kitsch. Holzschnitzereien, Malereien, alle möglichen Dinge die an den
wilden Westen erinnern und indianische Kunst und indianischer Schmuck werden
feil geboten. Teilweise zu horenten Preisen, und nicht immer ist es wirklich
die angepriesene Handarbeit. Wer sich für indianische Arbeiten interessiert,
wird auch häufig an Straßenständen und in sogenannten Trading Post `s fündig.
An diesen erstgenannten kleinen indianischen Straßenmärkten kann man auch
häufig zusehen, wie (meist) Frauen die
Gegenstände und den Schmuck herstellen.
Auch der Outdoormarkt ist gut erschlossen, und wem der eine
oder andere Ausrüstungsgegenstand - sei es zum Zelten, Trekking, Angeln oder
Reiten noch fehlt, wird sicher vor Ort das entsprechende Teil ausfindig machen
können.
Ansonsten kann man natürlich in Amerika auch alles kaufen,
was es bei uns auch gibt. Bei Elektrowaren muß man beachten, daß in Amerika nur
110 V Stromspannung vorherrschen, und auch Geräte wie Videorekorder
und Handys nicht für unseren Markt kompatibel sind. Da ich aber annehme, daß die wenigsten beim
Urlaub in den USA Stichsägen,
Bohrmaschinen, Autos, Küchenzeilen oder Sofas kaufen wollen, lasse ich diese
Bereiche mal aussen vor.
Also, auf dass die Kreditkarte
glüht - viel Spaß beim Shopping!
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