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Sequoia National
Park

Park - Information
Park
- Map
(.pdf - 273kb)
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 Parker
Group
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er
Name des Sequoia Nationalparks ist auch schon Programm, schließlich ist
er der Schutzraum der Sequoias,
rießiger Mammutbäume, von denen es nicht mehr allzu viele gibt auf der Welt.
Früher war er ein Park für sich, genau wie der Kings
Canyon N. P.,
bis sie dann zusammengelegt wurden. Der Kings Canyon N. P. zeichnet sich
durch herrliche Canyonlandschaften aus, aber auch durch Mammut- bäume. Der
größte Besucherstrom ergießt sich aber auf den Teil des Sequoia Nationalparks.
Es
sind wirklich ganz gewaltige Bäume, diese Sequoias, in ihrer Höhe und auch
in ihrem Umfang. Das ist auch der erheblichste Unterschied zu ihren Verwandten
den Redwoods,
die zwar auch eine beachtliche Höhe er- reichen (sogar noch höher als Sequoias),
aber wesentlich schlanker sind - womit sie zweifelsohne besser in unsere
Superschlank-Modelwelt passen. Sequoias sind eher Rubensmodelle im Vergleich.
Und asbachuralt sind sie auch noch.
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 General
Sherman Tree
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 General
Sherman Tree
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Der
älteste Baum im Park der "General
Sherman Tree"
soll ca. 2500 Jahre alt sein, genau steht das wohl nicht fest. Es heißt
immer er ist zwischen 2300 und 2700 Jahren alt, aber wir wollen ja nicht
kleinlich sein, schließlich kommt es ja auf so ein paar hundert Jährchen
nicht an, oder? Jedenfalls könnte er sicher die eine oder andere Story aus
seinem langen Leben erzählen, wenn er sprechen könnte. Sequoias
sind übrigens die ältesten Lebewesen auf unserem schönem Planeten. Wen wundert´s,
bei solch biblischem Alter. Der General Sherman Tree ist über 83m
! hoch
und hat einen Umfang von 31,3m, und zählt somit zu den gewaltigsten Bäumen
im Park.
An
diesem "Bäumchen" beginnt dann auch gleich der Congress
Trail, ein
gemütlicher Spazierweg, der einen an den tollsten Mammutbäumen vorbei führt.
Dort trifft man dann u.a. auf den Chief
Sequoyah Tree,
den President
Tree, General
Lee Tree,
Senate Groupe,
House Groupe
und McKinley
Tree. Alles
Riesenbäume. Diesen Weg kann man dann noch ausdehnen auf andere Wege wie
den Trail
of Sequias.
Vielleicht
noch ein paar interessante Fakten zu diesen Bäumen. Sie können bis zu 95m
hoch werden, haben eine Lebensdauer von bis zu 3200 Jahren und wiegen
bis zu 1225 Tonnen (wie das festgestellt wurde ist mir nicht bekannt). Die
Rinde wird bis 79 cm dick, Zweige haben einen Duchmesser von bis zu 2,4
m und die Stämme von bis zu 12m.
Die
Zapfen sind angesichts dieser Giganten recht bescheiden ausge- fallen, sie
sind etwa Hühnereier groß, und können geschlossen bis zu 20 Jahren am Baum
hängen. Das Douglas
- Hörnchen
oder Käfer
können die Zapfen öffnen, aber der Hauptauslöser zur Vermehrung ist Feuer.
Es trocknet die Zapfen aus und die Samen fallen zu Boden.
Die Sequoias sind
übrigens recht widerstandfähig gegen Feuer, erst wenn das Blattwerk erreicht
wird, verbrennen sie. Deshalb werden im Sequoia N. P. häufig "kontrollierte
Feuer" gelegt, um die Verbreitung der Samen zu ermöglichen. Lange Zeit
wurde nämlich jedes Feuer vermieden, und die Samen konnten nicht frei gesetzt
werden, und außerdem bildete sich zu viel Unterholz, das ebenfalls der Fortpflanzung
hinderlich war. Aber dann wurde diese Problematik erkannt und seitdem "brennt"
es auch mal wieder im Park.
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 Tunnel
Rock
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 Baum-Befahrung
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Apropos
widerstandsfähig. Die Sequoias sind im allgemeinen recht widerspenstig wenn`s
ans Eingemachte geht. Keine Krankheit oder irgendwelche Schädlinge können
ihnen ernsthaft gefährlich werden. Sterben tun sie letztendlich am, so
banal es klingt, Umkippen. Die Bäume sind Flachwurzler, und wenn sie dann
zu groß und schwer sind, stürzen sie mitunter einfach um. Feuchter
Boden, Sturm und Wurzelschäden unterstützen diesen Prozeß. Auf solch umgestürzte Kolosse trifft man dann auch im Park.
Einige
wurden besucherwirksam umgearbeitet zu Durchfahrten wie Tunnel Log, oder
der Auto Log - einem umgestürzten Sequoia, auf den man seinen fahrbaren
Untersatz manövrieren kann.
Außer
Bäumen gibt es natürlich noch jede Menge andere Anziehungs- punkte im Park,
der sich aber in erster Linie als wundervolles Gebiet für Wanderfreunde
entpuppt. Für alle Freunde der ausschließlichen Fortbewegung mittels Motorkraft
erschöpft sich ein Besuch im Sequoia sicher durch den Rundgang um die Baumriesen
und eventuell noch die Crystal
Cove, eine
marmorne Tropfsteinhöhle deren Stalagmiten und Stalaktiten märchenhaft glitzern.
Wer sich aber auf Schusters Rappen begibt, wird mit einmaliger Natur belohnt.
Sequoia und Kings Canyon zusammen bieten ein umfassendes Wander-
gebiet, das
zu beschreiben diese Seite sprengen würde. Stellvertretend für viele wunderschöne
Wege sollen hier nur einige genannt werden, und zwar auch hauptsächlich
begrenzt auf das Gebiet des Sequoias, das wir vorrangig bereist haben.
Für
den Kings Canyon hat leider unsere Zeit nicht gereicht, was wir aber sicher
noch nachholen werden. Als erstes bietet sich ein Trail zum Moro
Rock an,
einem Granitfelsen, von dem aus man die Baumriesen mal aus der Höhe betrachten kann. Dorthin gelangt man noch relativ gut mit dem PKW,
man kann
aber (und das ist die bei genügend Zeit sicher schönere Variante) auch gleich
vom Giant
Forest Village
aus über den Soldiers
Trail wandern.
Hinauf führen einen dann ein glattgeschliffener Weg mit ich weiß nicht wie
vielen Stufen. Man schlängelt sich direkt an der Fels- wand entlang, auf der
anderen Seite ist dann nur Luft.
Eine
andere Wanderung führt zu den Tokopah
Falls, ein
moderater Weg den man gut bewältigen kann. Startpunkt ist in Lodgepole
Village.
Diese Wasserfälle stürzen sich ganz schön rasant über die Felsen. Längere
Wanderungen sind natürlich auch möglich, bis hin zum John
Muir Trail,
der vom Mt.
Whitney
bis in den Yosemite Nationalpark führt. Das sind dann gut und gerne 340
km die man
erst mal hinter sich bringen muß. Den Mount Whitney kann man selbstverständlich
auch separat bewandern. Er liegt ganz am östlichen Parkrand und schlägt
mit 4417m
Höhe schon kräftig zu buche. Man möchte schon über die nötige Kondition
verfügen, wenn man den Gipfel stürmen will.
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 Mark
vor einem Sequoia
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 Sequoia
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Eine
etwas kürzere Möglichkeit bietet sich ab Wolverton
Picnic Area.
Hier starten einige Wanderwege, z.B. der Lakes
Trail, der
zu einem der vielen Gebirgsseen führt. Genauer gesagt führt er nicht nur
zu einem See, sondern zu mehreren, je nachdem wie weit man gehen möchte.
Der
erste See ist der Heather
Lake, dann
folgen ein paar Kilometer weiter Emerald
Lake und
Aster Lake
und wer dann nicht die Nase voll hat kann noch zum Pear
Lake stolpern.
Bis zum letzten See sind es insgesamt ungefähr 11km. Ein weiteres Ziel wäre
Alta Peak,
den man über den Alta
Trail erreicht.
Das ist schon ein 3000er. Man ist sowieso schon in reichlicher Höhe, denn
die Parks liegen mitten in der High
Sierra,
ca. 2000m hoch im Durchschnitt. Da können wir auch gleich den gleichnamigen
Trail erwähnen, den High
Sierra Trail
mit etwas über 110 km auch schon ein größeres Unternehmen. Für alle Wanderungen
mit Übernachtung ist wieder ein Permit
Pflicht.
Wie
bereits erwähnt gibt es noch hundert andere Wege, die wir hier unmöglich
alle aufzählen können. Für die Abteilung Kings Canyon seien stellvertretend
Big Stump
Trail (unzählige
Baumstümpfe - Opfer der Holzindustrie) als kurzer Trail und der Trail
zu den Mist Falls und ins Paradise Valley als längerer Trail genannt.
Die beiden Parks
mit ihrer Vielfalt und Wandermöglichkeiten sind also ideal für einen längeren
Aufenthalt und haben weit mehr zu bieten als die ohne Zweifel bemerkenswerten
Bäume. Wer allerdings nicht ausreichend aklimatisiert ist, sollte nicht
unüberlegt die höchsten Gipfel anvisieren. Dann droht Höhenkrankheit.
Aber das wissen sicher die meisten Wander- freunde.
Zuhause sind im Sequoia/Kings
Canyon übrigens auch Schwarzbären, eine Kurzinformation zu diesen Tierchen findet
ihr auf dem Link " Yosemite
Nationalpark".
Sehr wohl fühlen sich hier auch Klapper- schlangen - immer schön aufpassen
wo man seinen Fuß als nächstes hinsetzt.
Ansonsten gibt es
hier auch Pumas, die aber sehr zurückgezogen leben und meist keine
Bedrohung darstellen. Natürlich übernehmen wir dafür keine Garantie. Verhaltenstipps
für Notsituationen gibts auf Hinweistafeln oder bei den Parkrangern.
Unterkunft
und Verpflegung findet man direkt im Park in Lodges oder auf Campingplätzen.
Was die Lodges im Park angeht, so gibt es da 2 Möglichkeiten die das ganze Jahr
über auf haben und eine weitere von Mai bis November:
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Grant Grove Lodge
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ganzjährig offen
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Wuksachi Lodge
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ganzjährig offen (sehr
zu empfehlen !!!)
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Cedar
Grove Lodge
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Mai
bis November, im Kings Canyon und im Winter,
wegen road closure,
nicht erreichbar
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Wenn die Lodges oder Campingplaetze im Park voll sind,
dann ist der Ort Three Rivers
die naechste zusätzliche Unterkunfts- und Verpflegungs-
möglichkeit (Best Western ist da empfehlenswert).
Die nächste größere Stadt Visalia ist relativ weit entfernt, wer dort
übernachten will muß eine längere Anfahrt in kauf nehmen.
Kombinieren kann
man den Doppelpark mit
Yosemite
N.P.,
Death
Valley N.P.,
San
Francisco
und
Los Angeles.
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Anfang
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