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Seattle
(Washington)


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 Willkommen
in Seattle Washington
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eattle kennen die meisten sicher aus gleichnamigen
Film "Schlaflos in Seattle" oder als Mutter des Grunge und der
Computerära (Microsoft und Co.), bzw. als Regenhauptstadt der USA. Was so
natürlich nicht korrekt ist. In Seattle regnet es weniger als in Boston oder
New York, aber eben häufig im Sommer, was aber eigentlich ganz einfach zu
erklären ist damit, daß Seattle nunmal am Pazifik liegt, und gleich hinter der
Stadt sich die mächtige Cascade Range erhebt. Die Wolken im Sommer vom Pazifik
kommend, regnen sich dann über dem meernahem Gebiet ab, bevor sie über die
Berge ziehen können. Wir haben in Seattle keinen einzigen Regentag erlebt, doch
das nur am Rande.
Viel wichtiger ist zu erwähnen, daß Seattle
wunderschön im nordwest- lichen Zipfel der Vereinigten Staaten eingebettet liegt,
und zwar zwischen Puget Sound, den großen Buchten des Pazifiks mit unzähligen
kleinen Inseln, der Cascade Range im Osten, den Olympic Mountains im Nordwesten
und Mount Rainier und Mt. St. Helens im Süden. Diese Lage macht Seattle zu einem
idealen Ausgangspunkt für eine Erkundung des Nordwestens der USA. Aber auch die
Stadt selbst ist durchaus eine Reise
wert. In Seattle bemerkt man sofort, daß es weniger hektisch als in
anderen amerikanischen Großstädten zu geht. Jedenfalls haben wir das so
empfunden.
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 Blick
auf Seattle
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 Blick
auf Seattle
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Es ist eine sehr schöne Stadt, mit schöner Skyline, in der
natürlich der Space Needle heraussticht, das
Wahrzeichen der Stadt. Gebaut zur Weltausstellung 1962 und mit 184 m Höhe überragt er die Stadt. In
einem der 3 gläsernen Fahrstühle gelangt man auf die Aussichtsplatt- form, von
der aus man eine überragende Aussicht auf die Stadt und die Umgebung hat.
Bei
guter Sicht sieht man den majestätischen Gipfel des Mt. Rainier und Mt. St.
Helens, Mt. Baker und Mt. Hood in Oregon.
In die andere Richtung blickt man über den Hafen in die Puget Sound und
auf die Olympic Mountains. Und auch die Stadt selbst liegt einem hier zu Füßen.
Auf dem Space Needle gibt es auch ein Restaurant, wo man zu nicht ganz
erschwinglichen Preisen speisen kann.
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 Space
Needle
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 Mini
- Freiheitsstatue
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Wenn man mit den Aufzügen nach oben rast, sind
übrigens Fahrstuhl-, ja wie nennt man das, na sagen wir mal Fahrstuhlbegleiter
mit von der Partie, die in weniger als 50 sec sämtliche Daten des Turms
herunterrattern. Ohne Luft zu holen. (Kleiner Scherz, aber es kommt einem
wirklich so vor). Im Tiefgeschoss des Needles, dessen Fundament 10 m
tief in den Boden reicht und schwerer als der sichtbare Teil des Turmes ist,
befindet sich dann der Souvenirshop. Dort gibt es alle erdenklichen Souvenirs
in Form des Turmes und mit ihm als Verzierung. Von der Space Needle Nudel bis
zum Kugelschreiber in Turmform ist alles dabei. Unbedingt mal rein- schauen, ist
sehr lustig.
Zum Turm kommt man sehr bequem mit der Monorail, die zwischen dem
Seattle Center und einem Einkaufszentrum der Westlake Mall, hin und her fährt
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 Pike
Place Market
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 Pike
Place Market
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Überhaupt kann man sich
in Seattle sehr gut ohne Fahrzeug bewegen, zu Fuß oder per Bus, mit dem man in
der Innenstadt im inneren Kreis sogar kostenlos fahren kann.
Das eben erwähnte Seattle Center ist eine Art Kulturpark mit
Ausstellungen, einem kleinen Vergnügungspark und Bühnen, und schon bereits
beschriebenen Space Needle. Das Pacific
Science Center ist so ein Museum, in dem alle Exponate auch angefasst werden
dürfen. Dies ist sehr interessant für alle, die mit Kindern reisen.
Wer sich für Kunst interessiert, sollte dem Seattle Art Museum, kurz SAM einen Besuch
abstatten. Es liegt mehr im Zentrum von Downtown und ist schwer zu übersehen.
Es bietet wechselnde Ausstellungen amerikanischer zeitgenössischer Künstler,
sowie in den oberen Geschossen Werke der Native Americans und Geschichte der
Malerei vorangegangener Jahrhunderte.
In Downtown lohnt sich auf jeden Fall der Besuch
des Pike Place Market, einem überdachten Markt, der mehrere Etagen tief nach unten führt. Hier gibt es frische
Lebensmittel, vorallem Fisch und Obst und Gemüse, Blumen, Kunsthandwerk und
anderes. Der Markt ist schon sehr alt und die Holzdielen knarren wenn man
darüber läuft. Das aber macht sicher auch einen Großteil des Reizes dieses
Marktes aus. Es gibt hier auch sehr skurille Geschäfte, auf jeden Fall
hinschauen. Im Gegensatz zur Waterfront in San Francisco ist der Pike Place
Market keine Touristenfalle, sondern hier gehen sehr viele Einheimische hin um
sich mit Frischwaren zu versorgen.
Gleich in der Nähe befindet sich das Seattle
Aquarium, welches eben- falls sehenswert ist. Allein die Tatsache daß man hier
Seegurken, Seesterne und ähnliches Getier auch anfassen darf, macht die Sache
schon interessant. Das Aquarium hat auch ein Außengelände, wo die Seeotter für
allerlei Geschmunzel sorgen. Es macht wirklich Spaß diesen possierlichen
Tierchen beim Spielen zuzusehen. |
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 Seattle
Aquarium
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 Seattle
Aquarium
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 Alki
Beach
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 Alki
Beach
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Wer über einen fahrbaren Untersatz verfügt, sollte
auch einen kleinen Abstecher nach West Seattle unternehmen. Über eine große Brücke (den
West Seattle Freeway) direkt am Hafen vorbei gelangt man in diesen Stadtteil.
Gleich hinter dem Ende der Brücke biegt man rechts ab und gelangt die Harbor
Avenue. Wenn man diese Straße entlangfährt hat man eine herrliche Ausicht auf
Downtown Seattle. Ein Stück weiter geht die Straße dann in die Alki Avenue
über, die den Alki Beach säumt. Hier kann man am Strand relaxen, Baden,
Grillen, Sport treiben usw. Gleich neben der Straße läuft ein Asphaltstreifen
auf dem gejoggt, geradelt oder Inlineskating betrieben wird. Hier steht auch
eine Mini - Ausgabe der Freiheitsstatue am Strand. Und man hat her-
vorragende
Ausblicke auf den Puget Sound, vorallem von Weather Watch Park und Schmitz
Viewpoint Park.
Weiter südlich befindet sich noch Lincoln Park, der außer mit
einer tollen Aussicht noch mit einem
Salzwasserschwimmbecken aufwartet.
Entlang der Alki Avenue befinden sich
viele Restaurants und
Cafes, wo man den Tag ganz gemütlich ausklingen lassen kann.
Wer Pizza und
Pasta liebt, ist dann am besten bei "Pegasus Pizza & Pasta"
aufgehoben. Es schmeckt wirklich hervorragend. Da das viele Leute zu wissen
scheinen, muß man dort mit Wartezeit rechnen, wenn man nicht vorreserviert hat.
Es gibt eine Warteliste, auf die man sich dann setzen lassen kann. Es lohnt
sich zu warten, wenn man nicht vor Hunger vom Fleisch fällt. Wer reinen Großstadturlaub plant, und sich dann nach etwas Natur sehnt,
sollte dem Schmitz Park in West Seattle besuchen. Es ist ein Wildpark, den die
Fam. Schmitz der Stadt hinterlassen hat, mit der Auflage, alles so zu lassen,
wie die Natur es gechaffen hat.
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 Schmitz
Park
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 Air
Force One
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 Flugmuseum
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 Häuser
in West-Seattle
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Auf dem Rückweg in die Stadt kann man dann gleich
noch dem Museum of Flight seine Aufwartung machen. Wie der Name schon sagt ist
es ein Flugzeugmuseum, was nicht wundert, wenn man weiß, daß die Boeing
- Werke
ihren Stammsitz in Seattle haben. Auch für Nicht - Technik - Fans ( zu denen ich
- Kathrin - mich zähle ) ist es sehr interessant, da hier über 50 Flugzeuge
ausgestellt sind, von den Anfängen bis hin zur Internationalen Raumstation.
Man
kann ein Triebwerk in seinen Details bewundern, und sich fragen wie die es
schaffen, so ein Riesenflugzeug in die Luft zu bekommen und es auch oben zu
halten, oder man kann die Air Force One von Kennedy bestaunen und das
"luftige" stille Örtchen des Präsidenten der Vereinigten Staaten
darin. Natürlich mit dem nötigen Respekt, Ameri- kaner sind sehr patriotisch in
solchen Dingen. Es gibt auch eine Tower-Station zu besichtigen und viele viele
Flugzeuge.
Von der hochtechnisierten
Welt unseres Jahrhundert zurückversetzt ins Vergangene fühlt man sich, wenn man
Queen Ann Hill besucht, einen Stadtteil im Norden Seattles. Hier stehen
wunderschöne alte Villen, vorallem am Highland Drive. Gable House, Ballard -
How Mansion und Victoria Apartments sind nur einige, aber sicher einige der
Schönsten.
Gleich hier findet man auch Kerry Park, hervorzuheben vor allem
durch seinen Ausblick auf die Stadt. Wer einmal sehen will wie die Schönen und Reichen in Seattle leben,
sollte eine Rundfahrt über Mercer Island starten.
Wer sich hier eine Bleibe
suchen möchte, sollte schon über das eine oder andere Milliönchen verfügen.
Traumhäuser sind schon die, die man von der Straße aus sehen kann, jeder mag
sich vorstellen, wie die Villen aussehen, die man nicht sehen kann. Hier wohnt
übrigens auch Bill Gates.
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 Nord-Seattle
(Villa)
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 Nord-Seattle
(Villa)
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So, das wäre der erste grobe Überblick zu Seattle.
Auch hier gibt es noch viel mehr zu entdecken. Shoppen kann man hier
hervorragend in diversen Malls, z. B. Southcenter, Northgate Mall, Bellevue
Shopping Square, Westlake Mall und Century Square.
Auch Restaurants gibt es in
jeder Preisklasse sehr gute. Wer sparen will ist in den Malls gut aufgehoben,
dort gibt es meist einen Food Court, wo diverse Schnellimbisse ihre Offerten
darbieten. Hier gibt es bekannte Burgerketten, aber auch asiatische,
italienische, mexikanische Küche und Fisch.
Wer Kaffee liebt, sollte in eine
der zahlreichen Fillialen von "Starbucks" einkehren, die hier in
Seattle beheimatet und mittlerweile über die ganze USA verbreitet sind. Hier
gibt es köstliche Kaffeevariationen, heiß und kalt. Superlecker!!!!!
Von
Seattle aus kann man wunderbar die Umgebung erkunden. Gleich 4 Nationalparks
liegen in der Nähe, Olympic N.P., North Cascade N.P.,
Mt. Rainier N.P.
und
Mt. St. Helens N.M. und nach Kanada ist es auch nicht weit.
Also, ihr seht, Seattle
hat viel mehr zu bieten als Regen, und selbst der kann dieser Stadt nicht viel
anhaben. Fahrt hin und überzeugt Euch selbst. Viel Spaß!
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