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Santa Fé
(New
Mexico)


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 Willkommen
in Santa Fè New Mexico
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ie älteste Hauptstadt Nordamerikas wurde im Jahr 1610
von dem spanischen Conquistador Don Pedro de Peralta gegründet. Nach Mexicos
Unabhängigkeitserklärung 1821 kamen anglo-amerika- nische Händler und Siedler
über den Santa Fé Trail hierher. Um 1850 hatten dann die Amerikaner das Gebiet
von den Mexikanern annektiert.
Mit
seinem historischen Flair und der reizvollen Architektur zählt Santa Fé zu den
beliebtesten Reisezielen in den USA. Die Stadt
liegt auf einem 2100m hohen Plateau und ist umgeben von den imposanten
Sangre de Cristo Mountains. Santa Fé bietet eine interessante Mischung aus
hispanischem, indianischem und anglo-amerikanischen Lebensgefühl. In der
Künstlerstadt ist ungefähr jeder sechste Einwohner mit Kunst in irgendeiner
Form beschäftigt.
Der ideale Ausgangspunkt
für einen Rundgang durch die Innenstadt ist die zentrale Plaza. Hier finden
sich gute Einkaufsmöglichkeiten für Kunst, Handwerkliches und Souvenirs. Direkt
an der Plaza liegen u.a. das Museum of Fine Arts sowie der Palace of the
Governors. Dieser ist das älteste ständig benutzte öffentliche Gebäude
Amerikas. Früher über Jahrhunderte Sitz der Regionalregierung, befindet sich
heute in diesen Räumen ein Teil des Museums of New Mexico. Unter den Arkaden
des Gebäudes sitzen fast täglich Indianer und bieten ihre handgefertigten
Schmuckstücke und Keramiken an. Hier ist durchaus ein Schnäppchen zu machen,
allerdings sollte man sehr auf "handmade" achten, denn auch die Indianer bieten heute
(leider) oft billige Massenware an.
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 Fassade
im Pueblo-Revival-Stil
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 Museum
of Fine Arts
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 Museum
of Fine Arts
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 Chilischoten
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Das
Gebäude des Museum of Fine Arts zählt zu den ältesten Beispielen des
"Pueblo-Revival-Stils". Dieser Baustil wurde vor allem in den ersten drei
Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts populär. Typisch dafür sind die Adobe- (oder
Pseudo-Adobe-) Mauern mit hervorstehenden Pfählen an den Flachdächern. In
Anlehnung an Pueblo-Bauten (wie z.B. Taos Pueblo) werden die oberen Stockwerke
üblicherweise zurückgesetzt, daher auch der Name "Pueblo-Stil". Weitere
Kennzeichen sind abgerundete Brüstungen, mit Rahmen versehene Fenster und
Holzsäulen. All dies findet man am Gebäude des Museum of Fine Arts.
Weiterhin ganz in der Nähe
der Plaza, am Cathedral Place, trifft man auf das Institute of American Indian
Arts sowie die St. Francis Cathedral. Obwohl der französisch-romanische Stil der
Fassade im Herzen der Adobe-Stadt irgendwie deplaziert wirkt, ist die
Kathedrale ein wunderschönes Wahrzeichen der Innenstadt. Der 1869 fertig gestellte
Bau ersetzte die ältere Adobe-Kirche "La Parroquia". Von ihr blieb nur die
Seitenkapelle übrig, in der sich die älteste Marienstatue Nordamerikas
befindet. Diese wurde 1625 in Mexiko geschnitzt.
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 Howell
Gallery
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 Palace
of the Governors
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Ebenfalls
sehenswert ist die nur wenige Meter entfernte Loretto Chapel mit ihrer
eleganten Wendeltreppe. Die weder durch Nägel noch durch eine Mittelsäule
gestützte Treppe (Höhe 6 Meter!) ist ein faszinierendes Beispiel vollendeter
Handwerkskunst.
Auf einem alten Indianerweg
zwischen dem Rio Grande und den Pecos-Pueblos entstand die heutige Canyon Road.
Sie wird von über 100 privaten Kunstgalerien, Restaurants und Läden in
Adobe-Häusern gesäumt. Die hier ausgestellten Kunstwerke stehen meist zum
Verkauf - zu entsprechend hohen Preisen. |
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 Hotel
im Pueblo-Revival-Stil
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 Palace
of the Governors
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All diese
wundervollen Plätze in der Innenstadt von Santa Fé sollten jedoch nicht darüber
hinweg täuschen, dass auch die Hauptstadt New Mexicos mittlerweile eine
"amerikanische" Stadt ist. Bewegt man sich aus dem Stadtkern hinaus, begegnet
man wie überall in amerikanischen Städten den großen, breiten Straßen mit ihren
Motels, Fast-Food-Ketten und Supermärkten.
Ein weiterer Pluspunkt von
Santa Fé ist allerdings die Nähe zu den umliegenden Pueblos. Für Kultur- und
Geschichts-Liebhaber ist Santa Fé der Ausgangspunkt schlechthin zu den Pueblos
wie Taos, San Ildefonso, Tesuque und anderen. Besonders Taos ist heute
touristisch sehr erschlossen, da es das weithin besterhaltene und schönste
Pueblo ist. Wer Interesse an indianischem Kunsthandwerk, insbesondere der
Keramik hat, wird in den Pueblos sicher fündig. Herauszuheben ist hier San
Ildefonso, wo die bekannte indianische Töpferin Maria Martinez lebte. Ein
kleines Museum zeigt ihre Schwarzbrand-Keramik.
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Texte
und Fotos von Santa Fè sind von Sabine Böhm Alle Rechte vorbehalten
- © 2005
Die
Fotos bzw. der Text oder Textpassagen dürfen nicht ohne Zustimmung
von S. Böhm kopiert bzw. genutzt werden!
Wir
bedanken uns bei Sabine für ihre Unterstützung !
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