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Rocky Mountains
N.P.

Park - Information
Park
- Map
(.pdf - 880kb)
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 Wildblume
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m
Rocky Mountains Nationalpark sind die nahezu unberührte Natur und
ihre Bewohner die Hauptattraktion. Und das zu Recht. Diese Hochgebirgswelt
mit ihren Blumenwiesen, Tundragebieten, Wäldern und Bergseen ist ein Paradies
für alle Naturfreunde. Und man kann selbst mit PKW auf erstaunliche Höhen
hinauf fahren. Sehr bequem also auch für alle, die sich nicht so gern
die Wanderschuhe anziehen oder weniger Zeit zur Verfügung haben, und trotzdem
sich gern mal über der Baumgrenze den Wind um die Nase wehen lassen wollen.
Dazu braucht man nämlich nur die Trail Ridge Road hinauf zu fahren und befindet
sich schwups in 3600m Höhe.
Dort oben befindet sich auch das Alpine
Visitor Center, und man ist
schon längst in der Tundrazone angelangt.
Wenn
man aus östlicher Richtung in den Park einfährt, kann man auch alternativ
durch Horseshoe Park
und dann die Old Fall River Road (eine unbefestige Einbahnstraße
- nicht für Wohnwagen zugelassen) befahren und kommt kurz hinter dem Alpine
Visitor Center am Fall River Pass wieder auf die Trail Ridge Road.
An
der Trail Ridge Road befinden sich viele tolle Aussichtspunkte, z. B.
auf Forest Canyon,
es lohnt sich an dem einen oder anderen auch mal anzuhalten und die tolle
Aussicht zu genießen. Häufig kann man auch Tiere wie Maultierhirsche
oder Wapitis, mit etwas Glück sogar Dickhornschafe beobachten.
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 Reh
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 Blick
auf die Rockys
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 Bergpanorama
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 Wapiti
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Kurz
vorm Visitor Center (immer noch aus östlicher Richtung gesehen) kommt noch
ein Stop am Rock Cut,
wo ein kurzer Naturlehrpfad beginnt, der einen Überblick über das empfindliche
Ökosystem Tundra gibt.
Übrigens
ist es in solcher Höhe auch im Sommer recht frisch, der Wind faucht auch
ordentlich, und es schadet nichts eine Jacke im Gepäck zu haben.
Befährt
man die Road weiter in Richtung Westen quert man nach ein paar Meilen die
kontinentale Wasserscheide, was bedeutet das ab hier alle Flüsse
wenn sie in östliche Richtung in den Atlantik ,und in westliche Richtung
in den Pazifik fließen.
Nach
weiteren etlichen Meilen und im Tal angekommen, verläßt dann die Trail Ridge
Road den Park am Westeingang wieder.
Es
bleibt also jedem selbst überlassen, wie weit er sie befahren möchte. Man
muß aber unter Umständen ( z. B. wenn man im Osten Unterkunft bezogen hat)
dann wieder zurück fahren, da es keine Rundfahrt ist. Allein aus dem eben
genannten ist es sicher ersichtlich, daß der Rocky Mountains N. P. ideales
Wanderterrain ist. Es gibt unzählige Wanderge- biete und Wanderwege.
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 ein
Reh an der Straße
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 Blick
von der Trail Ridge Road
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Sehr
schön wandern läßt es sich z. B. in der Region um den Bear
Lake. Dazu muß man die
Bear Lake Road befahren, bereits
dort zweigen überall Wanderwege ab, z. B. gleich zu Beginn am Moraine
Park der Cube
Lake Trail. Am Endpunkt ist ein Parkplatz,
man kann aber auch mit einem Pendelbus dorthin gelangen. Nach ein paar hundert
Metern steht man schon an diesem Bergsee. Wer will, kann ihn umrunden oder
man wandert weiter vorbei am Nymph
Lake zum wunderschön gelegenen Dream
Lake, in dem sich die Berggipfel
spiegeln. Auch hier ist es wie in vielen anderen Parks, je weiter man sich
vom Parkplatz entfernt, desto weniger Mitwanderer hat man.
Der
höchste Berg im Park ist übrigens der Longs
Peak, den man auch besteigen kann.
Das ist dann allerdings schon ein größeres Unternehmen, immerhin ist selbiger
4345 m hoch und der Aufstieg ca. 8 km lang, und man muß ja auch wieder runter,
nicht wahr.
Ein
weiterer lohnenswerter Wanderweg führt zum Chasm
Lake, er beginnt ebenfalls an Longs
Peak Ranger Station. Weitere Gelegenheit
auf Schusters Rappen zu wandeln, bietet das Wild
Basin, ein sehr schönen, und auch
weniger besuchten Ecke des Parks. Dort kann z. B. zu den Ouzel
Falls wandern, und wer mag der kann
noch weiter aufsteigen zu weiteren Bergseen.
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 Dream
Lake
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 Nymph
Lake
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Da
dieser Park auch Lebensraum vieler Wildtiere ist, kann man sehr häufig solche
beobachten und man kommt ihnen auch sehr nahe. Die Parkranger achten aber
darauf, daß sie nicht zu sehr in ihrer Ruhe gestört werden, und sperren
dann auch schon mal kurzzeitig Wegstücke, wenn eine Dickhornschafherde diesen
überquert, und hoffen, das dies auch von den Besuchern respektiert wird.
Wir hoffen das auch, und bitten daher alle wahren Naturfreunde sich an die
wenigen Beschränkungen die es dort gibt (im Vergleich zu unseren) doch zu
halten.
Wir
haben oft beobachtet, daß viele Menschen sehr uneinsichtig, rück- sichtslos
und teilweise auch leichtsinnig sind im Umgang mit Wildtieren und finden
dies sehr bedauerlich. Ich fotografiere auch sehr gern, aber man sollte
doch auch immer noch genug Respekt vor der Natur und ihren Geschöpfen haben.
Das nur am Rande bemerkt.
Wenn
man im Park wandert, kommt man oft auch über die Baumgrenze hinaus. Das
kann sehr gefährlich werden, wenn sich Gewitter zusammen- brauen. Das ist
vorallem im Hoch- und Spätsommer der Fall. Uns hat auch fast jeden Nachmittag ein Gewitter mit heftigen Regenfällen erwischt.
Wichtig ist dann,
daß man so schnell wie möglich wieder unterhalb der Baumgrenze gelangt,
sonst kann es sehr ungemütlich werden.
Am
besten ist es natürlich, wenn man die Wettervorhersage kennt, und sich
rechtzeitig auf den Rückweg begibt. Das klappt nur leider nicht immer,
da Wetter ja unberechenbar ist, und manche Wanderung ja auch länger dauert.
Wie gesagt, schnell wieder unter die Baumgrenze zurück. Entsprech-
ende
Kleidung mitzuführen, um auch einer Unterkühlung vorzubeugen, ist glaube
ich selbstverständlich, zumindest für Wanderer.
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 Blick
auf den Forest Canyon
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 Bergpanorama
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Der
einzige erkennbare "Nachteil" dieses Parkes ist seine Nähe zu
Denver, und damit verbunden seine Überfüllung vorallem an Sommer-
wochenenden.
Wer es einrichten kann, sollte daher im Laufe der Woche anreisen. Unterkunft
und Verpflegung findet man entweder im Park, oder im Örtchen Estes
Park , etwas weiter dann noch in Loveland.
Der
Rocky Mountains N. P. liegt etwas allein in weiter Flur, man kann in aber
mit den Nationalparks Utahs mühelos kombinieren, wenn man mal einen längeren
Fahrtag in Kauf nimmt.
Man schafft es auch bis zum
Grand
Teton bzw.
zu dem
Yellow-
stone
N.P., aber dann muß man Fahren,
Fahren und nochmal Fahren. Aber es ist zu schaffen, selbst ausprobiert.
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Anfang
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