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| USA
1999 - Südwest - Teil 2

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11.Tag - 30.07.1999 / Zion N. P. - Las Vegas
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uf unserer Fahrt nach Las Vegas gedachten wir
einen Abstecher in den Valley of Fire State Park zu unternehmen, da wir nicht
den ganzen Tag in Las Vegas rumhängen wollten. Bereits beim Besuch des kleinen
Informationszentrums wurde mir ganz anders, da sich dort eine Ausstellung mit
allen Schlangen des Parkes, einschließlich der giftigen Vertreter, den Besuchern
präsentierte. Auf der Wanderung in den Petroglyph Canyon, waren wir so
beschäftigt aufzupassen wo wir hintreten, dass wir erst mal an den Petroglyphen
- indianische Symbole / Schriftzeichen vorbeigelaufen sind. Nachdem wir uns
dann, peinlicherweise, bei einer amerikanischen Familie, die auch dort
wanderten (außer uns die einzigen Menschen im Park an diesem Tag) erkundigt
hatten, wo diese Symbole denn nun seien, konnten wir uns dann auf dem Rückweg!!
auch daran erfreuen
Auf dem nächsten Weg zum Fire Canyon war es auch nicht
besser. Ausgerechnet durch diese kleinen Büsche, die es überall in diesen
Halbwüsten Amerikas gibt, führte der Wanderweg. Ich vermutete hinter jedem
Busch oder Stein eine verhungerte Klapperschlange, die nur darauf wartete, mich
zum Lunch zu verspeisen. Ob es nun daran lag, dass bei Schlangen´s schon alle
gefrühstückt hatten, oder ich denn nun insgesamt doch als zu großer Brocken
erschien, glücklicherweise hatten wir keine Begegnung der giftigen Art an
diesem Tag. Wir wanderten dann noch zum Silica Dome, wo ich dann auch noch
einen Abhang runtergeschnurt bin, zum Glück nicht weit, ich konnte mich gut
abfangen. Wir statteten dann auch noch the Cabins und dem Elephant Rock einen
Besuch ab, und verließen nachmittags den Park. Ab nach Las Vegas, wo wir die
restlichen Hotels besuchten und diesmal weniger nobel, sondern eher einfach
speisten, sprich bei Mc´Donalds.
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12. Tag - 31.07.1999 / Las
Vegas - Death Valley
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ach dem Aufstehen ging es auch gleich weiter.
Frühstück gab`s unterwegs, und mittags waren wir auch schon im "Tal des Todes".
Gut klimatisiert dank Air Condition im Wagen kamen wir zum Zabriskie Point.
Kurz nach Öffnen der Autotür traf und die Hitzewelle. Es war so heiß wie im
Backofen. In der Hölle kann´s nicht schlimmer sein. Die Schweißperlen auf der
Stirn konnte man nicht mehr zählen. Also fuhren wir erst mal zur Furnace Creek
Ranch, wo unsere Übernachtung gebucht war. Nie waren wir dankbarer für
Klimaanlagen im Hotelzimmer. Da wir uns ja aber trotzdem was ansehen wollten,
haben wir uns noch mit ausreichend Wasser versorgt, den Kopf geschützt und los
ging es. Eine Sauna mit eingebautem Sonnenstudio ist nichts dagegen. Leider gab
es keine kalte Dusche. Wir besuchten Badwater Point, den tiefsten Punkt
Amerikas mit 96m unter 0, Natural Bridge und schleppten uns in den Golden
Canyon. Nach ca. 1000m war aber Schluß. Die Hitze war zu groß. Im Nachhinein
stellte sich heraus, dass natürlich dieses Jahr eine Rekordhitze mit über 50° C
im Schatten!! ( der ja kaum vorhanden im Death Valley) dort geherrscht hat. War
ja klar, wenn wir da hinfahren, musste ja so was kommen. Wir haben dann noch
den Artist Drive abgefahren, und abends die Sanddünen angeschaut. Nicht dass es
sich irgendwie schlagartig abgekühlt hätte, nö. Aber es wurde wenigstens etwas
erträglicher. Wir freuten uns trotzdem, am nächsten Tag wieder gemäßigtere
Klimazonen aufzusuchen. Nicht dass es im Death Valley nicht schön ist, aber im
Sommer kriegen uns da keine 10 Pferde mehr hin. Anders sieht die Sache aus, wenn
man im Winter hinfährt.
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13. Tag - 01.08.1999 Death Valley N.P. - Sequoia N.P.
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ach nicht enden wollender Fahrt erreichten wir am
Nachmittag Visalia, wo unser Hotel war. Schnell eingecheckt und ab in den Park.
Wir ahnten ja noch nicht, dass uns noch mal ca. 50 Meilen bis zum Park bevorstanden.
Als wir endlich ankamen war es schon reichlich spät. Wir sind zum Sherman Tree,
und haben den Congress Trail abge- wandert, an dem sich ziemlich viele
Mammutbäume befinden. Dann haben wir noch den Moro Rock erklommen, und die
herrliche Aussicht genossen. Besser gesagt, ich habe das, Mark ist nach einem
Anflug von Höhenangst, als der Weg immer schmaler und der Abhang immer steiler
wurde, lieber wieder umgekehrt.
Natürlich haben wir wie jeder "anständige" Tourist unser Auto noch auf den
dafür vorgesehenen umgestürzten Baumstamm manövriert und den Tunnel - Tree
durchfahren. Bei unserer Fahrt Richtung Hotel haben wir dann noch einen jungen
Koyoten gesichtet, der am Straßenrand etwas unschlüssig saß. Kurz vor 22.00
Uhr, es war schon lange finster, haben wir dann den Park schweren Herzens
verlassen, und sind nach Visalia zurück.
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14 Tag - 01.08.1999 / Sequoia N.P. - Yosemite N.P.
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nsere heutige Fahrt führte uns zum Glück schneller
zum nächsten Ziel, zum Yosemite N. P. Schon bei der Fahrt auf der Parkstraße
waren wir schwer begeistert von dem Park. Leider nicht nur wir. Der Yosemite
war total überfüllt, Parkplätze gab es nur nach Einweisung und Schlange stehen.
Es war Wochenende! Man hatte das Gefühl das alle gestressten Großstädter aus
300 Meilen im Umkreis aufgebrochen waren, um im Yosemite Nationalpark Ruhe und
Entspannung zu finden. Nur wurde daraus leider nichts.
Wir ließen uns trotzdem
unsere Laune nicht trüben und lasen erst mal in aller ruhe unser
Hinweisblatt "Vorsicht Bären". Nachdem
wir dann im Visitorcenter ein Filmchen gesehen hatten, in dem anschaulich
demonstriert wurde, wie Bären parkende Autos demolierten, waren wir nun bestens
informiert. Selbstverständlich auch darüber, dass man keine stark riechenden
Lebensmittel im Rucksack durch die Gegend tragen sollte. Nun, unser ganzer
Stolz, ein Stück Schweizer Käse, den wir im Supermarkt in der
Delikatessenabteilung erworben hatten, stank dank Temperaturen von ca. 30°C
hervorragend. Wir hofften inständig, dass Bären keinen Käse mögen. Nach einem
kurzen Zwischenstopp am Bridalveil-Fall, den man praktischer Weise per PKW
erreichen kann, fuhren wir (mit dem Shuttle-Bus) zum Beginn des Trails der zum
Vernal-Fall führt. Den wanderten wir gemütlich, das letzte Teilstück
schweißtreibend (es war heiß und der Weg steil) bis zum Scheitelpunkt des
Wasserfalls hinauf. Es war sehr schön anzusehen, wie das Wasser direkt neben
einem in die Tiefe stürzte. Ich wollte noch weiter zum Nevada-Fall, aber Mark
hatte genug vom Steigen. Also beschlossen wir, erst mal unseren Proviant zu
verspeisen. Wir hatten uns ja in die Unkosten gestürzt, und in der Feinkost -
Ecke des Supermarktes echt "französisches" Baguette und "Schweizer Käse"
erstanden. Wir freuten uns also nach tagelangem Verzehr amerikanischer
Köstlichkeiten wie Pancakes, Muffins, Ham and Eggs und ähnlichem zum Frühstück
auf unser europäisch angehauchten Lunch. Nach dem ersten Bissen vom Baguette
war unser Appetit vergangen. Es schmeckte furchtbar, selbst für amerikanische
Verhältnisse. Eher wie salzige Pappe. Na, wir dachten uns, in der allergrößten
Not, schmeckt der Käse auch ohne Brot. Weit gefehlt. Daran hätte auch kein Bär
Spaß gehabt. So landete unser 10$ - Lunch später im nächsten Papierkorb und wir
aßen einen Mars, in Amerika Milky Way genannt. Also, nichts gegen
amerikanisches Essen, wir mögen eigentlich gern Burger und Co., und auch an das
Frühstück kann man sich gewöhnen, aber es geht doch nichts über ein schönes
Käsebaguette, oder? Aber essen sollte man das dann wohl doch lieber hier im
Heimatland. In Amerika sollte man eben auch lieber amerikanische Lebensmittel
zu sich nehmen, und keine nachgemachten europäischen. Ist ja eigentlich auch
richtig so, oder. Bei uns schmecken Brownies ja auch nicht wie echte Ami -
Brownies, oder?
Nun, nachdem wir also gegessen hatten, traten wir den Rückweg
an. Es war nun auch schon später am Nachmittag, und wir wollten uns ja noch
etwas umsehen. Unten, fast an der Bushaltestelle angekommen, hatte ich gerade
meinen Fotoapparat ordnungsgemäß im Rucksack verstaut, als ein Schwarzbär
unseren Weg kreuzte. Also, wir wussten ja, dass im Yosemite Bären lebten, aber
das wir auch einen zu Gesicht bekommen, hätten wir im Leben nicht für möglich
gehalten. Und nun sauste er ca. 20m vor uns über die Straße und steuerte
zielsicher den nahen Zeltplatz an. Jeder kann sich sicher vorstellen, wie ich
mich geärgert habe, dass mein Fotoapparat im Rucksack war! Ehe ich den wieder
rausgeholt hatte, war Meister Petz natürlich im Wald verschwunden. Mark war zum
Glück schneller mit der Videokamera, so dass wir wenigstens ein paar bewegte
Aufnahmen von dem Bären besitzen. Ich schmollte noch etwas über meine eigene
Verfehlung (Fotoapparat - ihr wisst schon), aber am Yosemite-Fall hatte ich
mich wieder eingekriegt. Abends gab es noch eine leckere Pizza bei Round Table
Pizza - schmeckt echt gut.
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15. Tag - 02.08.1999 / Yosemite N.P. - San
Francisco> |
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a wir noch 3 volle Tage für San Francisco
eingeplant hatten, sind wir noch mal in den Yosemite gefahren, und haben uns
noch El Capitan und Glacier Point, insbesondere die tolle Aussicht angesehen.
Ein Spaziergang am Merced River und in Wald und Wiese komplettierte unser
letztes Nationalparkerlebnis und am frühen Nach- mittag traten wir dann unsere
letzte große Etappe nach San Francisco an. Dort angekommen, war es schon
reichlich spät, so dass wir uns nur noch etwas in der City umsahen.
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16. Tag - 03.08.1999 / San Francisco
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rüh stellten wir fest, dass wir zum ersten mal so richtig
bescheidenes Wetter hatten, sprich Nebel und kalt war es auch. Aber da wir ja
Mitteleuropäer, und daher wettermäßig einiges an Wechselhaftigkeit gewohnt
sind, schockte uns das nur kurz. Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen, den
49-Mile-Drive abzufahren, und somit auf angenehme Art und Weise alle
Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kennen zu lernen. Also los ging´s. Ghirardelly
Square, Coit Tower auf dem Telegraph Hill, China Town, Fisherman´s Wharf,
Marina Blvd., Lombard Street, El Presidio, Fort Point, Golden Gate Bridge (
erstaunlicher Weise war auf der anderen
Seite strahlend blauer Himmel - eigentlich ist das normal, dass liegt an
der besonderen Lage San Franciscos) Fort Funston, Golden Gate Park. Als wir auf
die Twin Peaks zu steuerten, war es schon fast dunkel. Oben angekommen sind wir
nie, da es dermaßen nebelig war, dass wir keinen Meter weit sehen konnten, und
daher wieder runter gefahren sind, bevor wir die Gipfel erreichten.
An der
Fisherman´s Wharf wollten wir übrigens
Karten erstehen für die Überfahrt nach Alcatraz. Leider war schon alles
ausgebucht für die nächsten 5 Tage! Also bissen wir in den sauren Apfel, und
buchten eine Sightseeing - Tour, an die meistens noch Alcatraz - Karten
gekoppelt sind. Clevere Geschäftsleute haben da eine Marktlücke entdeckt. Da wir aber nicht noch mal den Scenic Drive
in der Stadt abfahren wollten, entschieden wir uns für die Muir Woods. Das
ganze sollte in 2 Tagen losgehen. Sehr erstaunt waren wir auch über die
horenten Parkgebühren, vor allem an der Fisherman´s Wharf. 8$ für 2
Stunden. Und eigentlich gibt es da gar
nicht viel zu sehen. Geschäfte und Restaurants, und gut, die Seelöwen an Pier
39 sind auch ganz niedlich, aber das war es auch schon.
Abends bezogen wir dann noch unser neues Hotel, wir hatten ja
verlängert, wer will schon San Francisco in nur 4 Stunden erkunden, was
ansonsten der Fall gewesen wäre. Sonst hätten wir nämlich schon im Flieger gen
Heimat gesessen.
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17. Tag - 04.08.1999 / San Francisco |
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eute wollten wir dem Nebel der Stadt entrinnen,
und beschlossen, den Pacific Coast Highway in Richtung Süden zu befahren. Bald
nach Verlassen der San Francisco Bay strahlte uns auch schon "Klärchen" vom
azurblauen Himmel an. Warm war es aber trotzdem nicht. Es pfiff ein ganz
schöner Wind. Wir hielten hier und da, und betrachteten die Küste, die sehr
schön ist. So kamen wir bis Monterey und Carmel. Beides sind sehr hübsche idyllische
Küstenorte mit tollen Küsten. Dirty Harry, besser bekannt als Clint Eastwood,
seines Zeichens Hollywood - Größe, war sogar Bürgermeister von Carmel. In der
Nähe befindet sich der Point Lobos State Park, ein kleiner aber niedlicher
Naturpark, dessen Hauptattraktion sicherlich die Seelöwen sind, die sich auf
den Felsen an der Küste sonnen, und ganz schön laut brüllen. Aber es gibt noch
mehr Tiere hier zu sehen. Wenn man viel Glück hat (na, wer hatte das wohl!)
kann man einen Seeotter sichten. Sehr possierlich. Aber auch den Vogelfreunden
wird es dort gefallen, es gibt Kormorane, Pelikane (es sieht toll aus, wie sie
majestätisch über das Meer gleiten) und jede Menge Möwen und andere gefiederte
Bewohner. Und im Herbst und Frühjahr kann man mit noch mehr Glück als bei den
Seeottern nötig, auch Wale vorbeiziehen sehen. Es gibt einen sehr schönen
Rundwanderweg, den wir dann auch abgelaufen sind. Mittlerweile war es auch hier
wieder sehr trüb und kühl. Nachdem wir uns noch etwas an der Küste aufgehalten
hatten, fuhren wir wieder zurück, und wen wundert es, die Dunkelheit hatte uns
wieder, als wir San Francisco´s
Stadtgrenze überschritten.>
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18.Tag - 05.08.1999 / San Francisco
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ies sollte nun unwiederbringlich unser letzter
richtiger Tag in Amerika sein. Das musste ja kommen, die Zeit bleibt ja nicht
stehen. Für diesen Tag stand nun unsere Tour zu den Muir Woods auf dem Plan,
die wir ja 2 Tage zuvor telefonisch gebucht hatten, um noch nach Alcatraz zu
kommen. Abfahrtspunkt des Busses war an der Fisherman´s Wharf, wo auch sonst.
Es war noch sehr früh, wir auch ebenso früh dran und daher wenig Betrieb. Ohne
Probleme fanden wir schnell unser "Tourmanag- ment", bezahlten und warteten auf unseren
Busfahrer. Wie immer musste Mark wenn es losgeht noch mal für kleine
Außerirdische, und just kam der Fahrer, und plötzlich ging alles sehr schnell.
Zum Glück fragte der Fahrer noch mal nach, ich konnte anmerken dass mein
"Husband" (damals war er es noch nicht - der Einfachheit halber haben ich ihn
jetzt aber als solches ausgegeben) noch fehlte, und als dieser dann endlich
wieder vor Ort war, fuhren wir ab. Eigentlich hatten wir keine Lust, auf so
eine Bustour (was tut man nicht alles für Alcatraz), bei der alle wie die Affen
für Fotostopps aus dem Bus springen,
knipsen und wieder reinhüpfen, aber unser Fahrer war echt lustig, ein
Überbleibsel der Hippie-Zeit, wie er selbst bemerkte, und daher war es doch
ganz nett geworden.
Wir fuhren noch zu
einigen Sehenswürdigkeiten in San Francisco, u. a. dem Palace of Fine Arts, und dann ging es los zu den Muir
Woods. Unser Fahrer erzählte viel Interessantes über die Stadt, und auch einige
lustige Anekdoten. Für die Muir Woods hatten wir ca. 2 Stunden Zeit, die wir
dann gemütlich dort spazieren gegangen sind. Der State Park ist nicht sehr
groß, aber die Redwoods, Riesenbäume und damit Verwandte der Sequoias, waren
sehr schön anzusehen. Sie sind schlanker, dafür werden sie aber höher. Sie
benötigen das typische Pazifikküstenklima, um gedeihen zu können. Dann ging es
wieder zurück nach San Francisco, natürlich nicht ohne Zwischenstopp in
Sausalito, wo es in einem kleinen Imbiß das beste Eis in der Gegend geben
sollte, laut unseres Busfahrers, der nämlich dort wohnte. Es schmeckte übrigens
wirklich gut. Am Nachmittag hatten wir dann endlich unsere Eintritts- und
Fährkarten für Alcatraz und wir machten die Audiotour durch das ehemalige
Gefängnis. Hochinteressant. Wir fuhren mit der letzten Fähre zurück, und
blieben noch etwas zum Shopping auf der Fisherman´s Wharf. Mit einem Abendessen
beschlossen wir unseren letzten Abend in San Francisco. Wir sind übrigens nicht
mit den berühmten Cable Cars gefahren, da schon am frühen Morgen ewig lange
Warteschlangen an den Haltestellen standen, und wir nicht stundenlang warten
wollten. Dass das keine Schande ist, erfuhren wir von unserem Busfahrer (Sorry,
leider habe ich dessen Namen vergessen - Asche auf mein Haupt). Der lebte
damals nämlich schon über 20 Jahre in San Francisco und war bis zu diesem Tage
auch noch nie damit gefahren.
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19. Tag - 06.08.1999 /
San Francisco - Germany
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eute
nun war es soweit, es ging zurück nach
Deutschland. Ein letztes Mal Frühstück in Amerika, Koffer fertig gepackt, Auto
abgegeben - war völlig unkompliziert -
und schon saßen wir in der Abflughalle. Traurig, dass unser Traumurlaub
vorüber war. Nicht dass wir uns nicht auf
zuhause gefreut hätten, aber wir waren infiziert. Mit dem Amerika-Fieber. Diese Krankheit soll ja nicht jeden treffen, haben wir gehört, uns
hatte es jedenfalls voll erwischt. Und wir sollten auch nicht wieder genesen.
Der Rückflug gestaltete sich ähnlich dem Hinflug - Chicken or Beef? Und nach
knapp 12 Stunden und aufgrund der Zeitverschiebung am 07.08.1999, landetet wir
in Frankfurt. Von dort ging es weiter bis Leipzig, wo unsere Familie schon
freudestrahlend auf uns wartete. Bye Bye, Amerika!
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Fazit..............
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as wir wieder nach Amerika fliegen würden, stand
schon nach 1 Woche fest, so hatte es uns gepackt. Es waren 3 supertolle,
schöne, unvergessliche, einmalige, spannende aber auch stressige Wochen.
Letzteres resultierte aus unserer gewählten Reiseform. Eine vorgeplante
festgelegte Route vom Reiseveranstalter, sozusagen eine Pauschalmietwagenreise
machen wir nie wieder, dass stand für uns schnell fest. Man kommt zwar zu
unzähligen Orten und Parks, ist aber genaugenommen überall und nirgends.
Aufgrund der täglichen Fahrstrecken, die man zu bewältigen hat, und die auf der
Karte meist gar nicht so weit erscheinen wie sie tatsächlich sind, bleibt kaum
Zeit die Gegenden richtig zu erkunden. Zumindest wenn man mehr sehen will, als
die an der Straße befindlichen Viewpoints. Für ausgedehnte Wanderungen bleibt
keine Zeit. Aber genau dazu haben uns die Nationalparks inspiriert, und wir
haben es sehr bedauert, nicht in den Grand Canyon absteigen zu können, im
Canyonlands zu wandern oder die Bergwiesen im Yosemite zu erreichen. Wenn wir
nicht Verlängerungstage in L. A. und San Francisco dazu gebucht hätten, wären
wir nie auf dem Sunset Boulevard spaziert oder den 49-Mile-Drive in San
Francisco abgefahren. Dazu hätte die vorgesehene Zeit nie gereicht. Ansonsten
war diese 1. USA - Reise toll und hat uns zu Wiederholungs- tätern gemacht. Wie
es uns beim nächsten Mal erging, könnt Ihr ja auf der Seite Süd- west USA - 2000 nachlesen............... (Nur bei vorhandenem
Interesse versteht sich!)
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