Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Ihr wollt Euren Reisebericht vorstellen? Hier ist der richtige Platz dafür!

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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon americanhero » Freitag 30. Juli 2010, 05:27

ich lese ja immer zwischendrin heimlich mit, komme aber wenig dazu, jetzt auf der Tour was zu kommentieren.
Tolle Biloder und tolle Gegenden. IN einigen Ecken waren wir selbst erst vor ein paar Tagen und den Beartooth Highway nehmen wir uns dann morgen vor. :D :D :D
Lag ja bei euch noch ganz schoen viel Schnee
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Fisch106 » Freitag 30. Juli 2010, 07:40

So jetzt bin ich erstmal wieder hinterhergehechelt... :a-wink:
Wunderschöne Bilder :super und wieder viele Informationen :super . Von Cody haben wir Dank des Regens nicht viel gesehen und da wir nicht so lange unterwegs waren, waren wir auch nur auf Durchreise...also es gibt noch viel zu sehen bei einer ggf. 2. Runde irgendwann einmal :hihi: Freu mich schon auf Eure Erlebnisse im Yellowstone.
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Freitag 30. Juli 2010, 11:21

americanhero hat geschrieben:ich lese ja immer zwischendrin heimlich mit, komme aber wenig dazu, jetzt auf der Tour was zu kommentieren.
Tolle Biloder und tolle Gegenden. IN einigen Ecken waren wir selbst erst vor ein paar Tagen und den Beartooth Highway nehmen wir uns dann morgen vor. :D :D :D
Lag ja bei euch noch ganz schoen viel Schnee



ja es war viel schnee und kalt, aber toll !
viel Spass Euch beiden !
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Freitag 30. Juli 2010, 11:26

Fisch106 hat geschrieben:So jetzt bin ich erstmal wieder hinterhergehechelt... :a-wink:
Wunderschöne Bilder :super und wieder viele Informationen :super . Von Cody haben wir Dank des Regens nicht viel gesehen und da wir nicht so lange unterwegs waren, waren wir auch nur auf Durchreise...also es gibt noch viel zu sehen bei einer ggf. 2. Runde irgendwann einmal :hihi: Freu mich schon auf Eure Erlebnisse im Yellowstone.



ja Fisch, man muss sich die Zeit nehmen, darum buche ich auch selten ein hotel/motel vor, so habe ich den ganzen tag, muss nicht um 18.00 uhr irgendwo sein.
ich kann morgends so um 7-8.00 Uhr abfahren und abends nehme ich dann irgendwo ein motel, machmal ein besseres und manchmal halt eine absteige, wir schlafen ja nur also muss es nur sauber sein, mehr nicht.
so kann ich aber dort wo es mit gefällt ein wenig länger bleiben oder eben kleine und grössere abstecher in die off road welt machen.
ich bin nicht von orten und motels abhängig.
und ein bett habe ich noch immer gefunden :grindance:
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Fisch106 » Freitag 30. Juli 2010, 13:02

Naja vielleicht sind wir bei unserer 23. USA-Reise auch so gelassen :mrgreen:
Fest vorgebucht hatten wir nur die ersten beiden und Yellowstone und Moab. Haben aber unseren Grobplan an den wir uns halten, bei 3 Wochen geht´s fast nicht anders wenn man/frau einiges sehen will, bisher sind wir auch immer noch untergekommen obwohl es diesmal in Gunnerson ziemlich knapp war, da Bike-week war...
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Freitag 30. Juli 2010, 13:28

Fisch106 hat geschrieben:Naja vielleicht sind wir bei unserer 23. USA-Reise auch so gelassen :mrgreen:
Fest vorgebucht hatten wir nur die ersten beiden und Yellowstone und Moab. Haben aber unseren Grobplan an den wir uns halten, bei 3 Wochen geht´s fast nicht anders wenn man/frau einiges sehen will, bisher sind wir auch immer noch untergekommen obwohl es diesmal in Gunnerson ziemlich knapp war, da Bike-week war...


ja klar, das war bei uns nicht anders, auch wir musten 2-3-mal eine ortschaft weiterfahren weil es kein motel hatte oder voll war, aber eben gerade das macht reisen spannend, und so machen wir es auch bei 3 wöchigen reisen, meistens zumindest. NO RISK NO FUN :a-lach:
Yellowstone hatten wir natürlich auch vorgebucht !
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon zordi » Freitag 30. Juli 2010, 18:48

Annette hat geschrieben:
Scotty hat geschrieben:
vom Yellowstone werde ich nicht soooooo viele fotos reintun, weil ja schon einige dort waren diese jahr und noch einige jetzt dort sind oder noch gehen, da gibt es genügend fotos :super



Neee neeee neeeeeeeeee Scotty, das kannste nicht machen. Jeder sieht die Geysiere und die Pools anders. Nicht sparsam mit den Fotos sein, biitttteeeeeee :shock: :shock: :shock:


Da muss ich mich doch mal anschließen. Bitte viele, schöne Fotos und wieder viel "Prosa". Ich freue mich schon auf den Yellowstone mit Scotty :grindance: .
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon albuquerque » Freitag 30. Juli 2010, 23:22

*hechel-hechel-hechel*
Hab erstmal einiges nachgelesen... :schwitz: :grindance:

Bemerkenswert finde ich, daß es Pferdefriedhöfe gibt (auch in England steht irgendwo ein Memorial, hab ich mal gelesen). Die armen Viecher wurde ja wäre der Kriege zuhauf niedergemetzelt, es ist nur recht und billig, daß man wenigstens ihrer Seelen gedenkt.

Bei den Powwow-Fotos geht mir natürlich das HERZ auf!!! [a-jippie] Ich liiiiebe Powwows... obwohl ich die bisher immer nur in Deutschland gesehen hab. In Amerika bin ich leider überwiegend außerhalb der Powwow-Saison unterwegs... :roll:

Annette, das sind keine "Kostüme". :a-lach: Horschemol, die machen da kein Karneval! Das ist eine ernsthafte Veranstaltung der Natives, auch wenn es heute oft um Preise für die besten Tänzer geht. Trotzdem steckt da viel Tradition drin und die "Trachten" (so will ich es mal nennen) haben alle bestimmte Bedeutungen. So gibt es z.B. Grasdancer, Jingledancer, Fancy Shawl Dancer und Traditional Dancer. Alle sind unterschiedlich gekleidet. Bei den Jingledancer handelt es sich immer um Frauen, die an ihrem Kleid rundum hunderte kleine Metallglöckchen hängen haben (ursprünglich waren das Muscheln oder Knochen in früherer Zeit). Grasdancer (auch Fancy Dancer) sind eigentlich meine persönlichen Lieblinge, denn ich bewundere die Energie und Kondition die ein solcher Tänzer (nur Männer) haben muss, um diesen rasanten Tanz durchzustehen. Die Kleider sind mit ellenlangen Fäden verziert, die das hohe Präriegras symbolisieren. Wenn die Tänzer sich zur Heartbeat Trommel rasant im Kreis drehen (da krieg ich schon beim zugucken einen Drehwurm!!!), wehen diese Fäden fast waagerecht vom Körper weg. Herrlich!

dsc03424.jpg


Man kann die Dynamik natürlich nur schwer auf einem Foto festhalten. Aber mein Anliegen war ja auch nur, dich von den "Kostümen" wegzubringen, auch wenn die Kleider der Natives heute sehr bunt sind. Das ist für die halt heute schön. :D

Auf meiner Indianerwebsite hab ich übrigens auch die Powwow Regeln gelistet, falls es dich (oder jemand anderen) interessiert: http://www.nativedesign.de/ (> Powwow)
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Samstag 31. Juli 2010, 00:38

genau ALBU :super
übrigens die Preise die dort verdient werden sind wahnsinn :a-sternchen: der sieger erhielt 700 dollar, wahnsinn nicht :gruebel:
IMG_2237.JPG
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon albuquerque » Samstag 31. Juli 2010, 20:57

Nicht schlecht.... :super Wußte gar nicht, daß die so ein hohes Preisgeld bekommen. Da geht es ja auch noch um andere Ehrungen. Die Tochter meiner indianischen Freundin Liz war vor 3 Jahren Miss Powwow (oder so ähnlich). Das ist dann wie bei einem der uns bekannten Miss-Wettbewerbe, die Gewinnerin hat diesen Status ein Jahr lang inne und fährt von Powwow zu Powwow als Repräsentantin. Fand ich witzig, als Liz mir das erzählt. Ihre Tochter Myra ist ja eine biiiiiildhübsche Maus! Sie hat sich dieses Jahr verlobt. :hihi:

Übrigens, das Kleid der Frau ganz rechts mit den endlos langen Fransen ist ein geiles Teil!!!! Sowas hätt ich auch gern.... :roll:
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon albuquerque » Samstag 31. Juli 2010, 20:59

Ach nee, "Powwow Princess" hieß der Titel....
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Sonntag 1. August 2010, 13:38

20.Tag = Mi. 16. juni ( ab Cody )


Nach dem Frühstück fahren wir ins Buffalo Bill Museum. Eintritt $ 15. – each. Ist jeden Cent wert.
roc_museum.jpg
Wunderschön, überall auch Leseecken, Videopräsentationen, man könnte einen Tag dort verbringen.
Der Name Buffalo Bill ist wohl einer der bekanntesten aus der Zeit des Wilden Westen. Der Mann, der diesen Namen trug hieß in Wirklichkeit William Frederick Cody. Über ihn wurden so viele Geschichten geschrieben, dass er schon zu Lebzeiten zu einer Legende wurde. Diese Geschichten, die von dem Schriftsteller Ned Buntline verfasst wurden, konnte man in so genannte Groschenromanen finden. Sie waren aber alle maßlos übertrieben, so dass nicht die eigenen Heldentaten von Buffalo Bill zu seinem Ruhm führten, sondern die tollkühnsten Abenteuer, die ihm von Buntline angedichtet wurden. Dennoch bewies Buffalo Bill in seinem Leben eine außergewöhnliche Vielseitigkeit, durch die Ned Buntline wohl auch auf ihn aufmerksam wurde.
424px-Sitting_bull_and_buffalo_bill_c1885.jpg

Buffalo Bill, oder besser gesagt William F. Cody, wurde am 26. Februar 1846 im Scott Country in Iowa geboren. Schon mit 14 Jahren hatte er als Goldgräber, Viehtreiber und Fallensteller gearbeitet. Außerdem war er 1860 als Reiter beim berühmten Pony Express tätig.
Wow, der ist ja grösser als meine Frau :a-lach:
IMG_2414.JPG

Route des Pony Express
The roughly 1900 mile route [ 17 ] roughly followed the Oregon Trail , and California Trail to Fort Bridger in Wyoming and then the Mormon Trail to Salt Lake City, Utah . Die rund 1900 Meile Strecke [17] etwa folgte dem Oregon Trail und California Trail bis Fort Bridger in Wyoming und dann die Mormon Trail zu Salt Lake City, Utah . From there it roughly followed the Central Nevada Route to Carson City, Nevada before passing over the Sierras into Sacramento, California . Von dort sind es etwa folgte der Central Nevada Route zu Carson City, Nevada , bevor Überfahren der Sierras in Sacramento, Kalifornien .

Nach dem Ende des Bürgerkrieges im Jahre 1865, in dem Cody als Soldat diente, heiratete er am 6. März 1866 in St. Louis seine Verlobte Louisa Frederici. Am 6. Dezember desselben Jahres wurde er Vater seiner ersten Tochter, die er Arta nannte. Dann kämpfte er für die US-Regierung u. a. bei der 5. Kavallerie gegen die Prärie-Indianer. So kam es beispielsweise im Jahre 1869 bei Summit Springs in Kansas zu einer Auseinandersetzung mit den Cheyenne-Indianern, die für die Rothäute mit einer Niederlage endete. Cody verlor bei diesem Gefecht allerdings neben seinem Hut auch einen Teil seines Skalps.
Beim Bau der Transkontinentalen Eisenbahn im Jahre 1867, versorgte er die Arbeiter mit frischem Büffelfleisch. Hier erhielt er auch seinen Spitznamen Buffalo Bill, da er in 18 Monaten - wie er selber sagte - 4280 Büffel erlegt haben soll. Später ging er nach Fort McPherson, wo er auch Ned Buntline kennen lernte. Im Jahre 1870 wurde sein Sohn Kid Carson Cody geboren, der aber 6 Jahre später starb. Während der Zeit in Fort McPherson begleitete er wohlhabende Männer, Regierungsbeamte und Könige, die als Jäger unterwegs waren, um Büffel zu erlegen. Später wurde er zur US-Armee zurückberufen, wo ihm dann im Jahre 1872 die Ehrenmedaille für Tapferkeit (Medal of Honor) verliehen wurde. Im gleichen Jahr gebar seine Frau eine zweite Tochter namens Orra. Ebenfalls im gleichen Jahr lernte Cody die Schauspielerei am Theater kennen. Hier spielte er sich selber in dem von Ned Buntline geschriebenen Stück: "Scouts of the Prairie". In der Folgezeit war er dann im Sommer als Pfadfinder für die US-Armee tätig, und im Winter als Schauspieler. Am 9. Februar wurde er Vater einer dritten Tochter, die er Irma Luise nannte. Am 24. Oktober starb jedoch seine Tochter Orra. Im Mai des Jahres 1883 gründete er in Omaha dann schließlich seine berühmte Wild-West-Show, in der echte Cowboys und Indianer mitwirkten. Später wirkten auch einige Stars mit. So gaben die Scharfschützin Annie Oakley und der "König der Cowboys" Buck Taylor ihr Gastspiel. Der berühmteste Indianer, der hier für eine Saison als Stargast tätig war, hieß Sitting Bull. Bei der Aufführung wurden Jagdszenen mit lebenden Büffeln sowie Indianerkämpfe dargestellt. Die Show, die einen realistischen Augenblick im Wilden Westen darstellen sollte, war ein großer Erfolg. Mehrere Jahrzehnte fand sie beim Publikum rauschenden Beifall. Insgesamt zehn Jahre lang gastierte Buffalo Bill mit seiner Show in Europa. 1887 war er z. B. die Hauptattraktion beim goldenen Jubiläum von Königin Victoria.
Doch nach dreißig langen Jahren verblasste das Interesse. Inzwischen war auch seine Tochter Arta gestorben, und Cody’s Gesundheit bereitete ihm immer mehr Probleme. Der berühmten Show drohte der Bankrott. Am 10. Januar 1917 starb William Frederick Cody als ruinierter Mann in Denver, Colorado.
So gegen 13h fuhren wir Richtung Yellowstone auf dem Buffalo Bill Scenic Highway. Am Buffalo Bill Dam machen wir eine Besichtigung. Dieser Damm wurde 1860 begonnen. Mehrere Jahre wurde er gebaut, immer wieder wurde er unterbrochen. Einmal wurde der Bauherr gewechselt, dann kam Hochwasser, zu strenger Winter und schlussendlich im Jahre 1910 fertig gestellt worden war, galt er als der höchste Damm in der Welt mit 325 feet. Heute versorgt er 93'000 acres Farmerland im Bighorn Basin, mehr als 100 millionen kilowatt hours of power per year. Reiche an Wildtieren und Fischen ist dieses Wasser-Reservoir der den Shoshone River staut.
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Weiter geht’s, immer näher unserem geliebten Yellowstone. Auf der Route steht geschrieben: 1000 feet right, Information about Bear. Das interessiert uns und wie peilen die Rancher-Station an.
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Der dortige Rancher präsentierte uns das Fell eines 4 Jährigen Grizzly und erklärte uns den Unterschied zwischen Schwarzbär und Grizzly.
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Weiter einen Halt im Pahaske Tepee, dem Jagdsitz von Buffalo Bill. Im Sommer war es ein Hotel mit 15 Zimmern, im Winter war er und seine Freunde selber dort.
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Einfahrt in den East Entrance. Yellowstone wir kommen. Mit schrecken sehen wir ganze Hänge abgebrannt. Was war da nur geschehen. Das war die erste Frage die wir dem Rancher stellten und er berichtete uns, dass im Jahre 2007 im East Entrance einen Ausbruch stattfand und die Bäume zu brennen anfingen und im 2009 war in der Nähe des Yellowstone Lake Village ein grosses Beben, das alle Hotels zum Wackeln brachte und seither sind auch die Geysiere zwischen Old Faithful und Madison viel stärker am Spucken. Die Temperatur der heissen Quellen steigen stetig an . Wau, da hat sich aber viel getan.
Wir bestaunen im Weiterfahren ab Lake Butt Overlook den See. Der Yellowstone-Lake ist nur fast 5 Monate ohne Eis. Hier riecht es wieder wunderbar. Steamboat Point , Fishing Bridge die im Jahre 1902 erbaut wurde und 1914 offiziell als „Fishing Bridge“ benannt wurde. Heute ist sie nur noch mit Fussgängerweg neben der Strasse. Seit 1973 sind hier auch Pelikane ansässig.
IMG_2603.JPG

Wir fahren ins Lake Village und beziehen unsere Frontier Cabin. Super schönes Häuschen.
IMG_2530_1.JPG
Der Abend ist noch jung und wir fahren so gegen 18h los in Richtung West Thumb. Wir bemerken, dass die vor dem Central Basin gelegenen Geysiere heute nicht mehr begehbar sind wie im 2005. Muss wohl an der Zunahme der Errosion liegen. Wir begehen das Central Basin und bestaunen diese Heissen Wasserdämpfe bis in den See hinein.
IMG_2584.JPG

Der Trapper John Colter war vermutlich der erste Weisse, der das Gebiet des heutigen Yellowstone Parks im Jahre 1807 entdeckte. Erst 1871, über 60 Jahre später, glückte dem Geologen F. von Hayden eine 2jährige Forschungsreise in das bergige Gebiet. Die Bilder und Berichte die Ferdinant von Hayden von seiner Expeditionsreise mitbrachte, beeindruckten den damaligen Präsidenten in Washington so sehr, dass er am 1. März 1872 den ersten Nationalpark der Welt gründete. Der Yellowstone ist aber nicht nur der älteste Nationalpark der Welt, sondern mit einer Fläche von 8987 Quadratkilometer auch der grösste Nordamerikas. Nur 3% liegen in Montana, 1% in Idaho. Der Eagle Peak ist der höchste Gipfel des Nationalparks mit 3462 Metern, der tiefste Punkt liegt auf 1620 Metern Höhe.. Seinen Namen verdankt der Park dem Yellowstone Nationalpark dem wichtigsten Fluss in dem Gebiet. 1978 erklärte die Unesco den Yellowstone Nationalpark zum Welthurerbe.
IMG_2608.JPG

Gebet:
Durch den Winter
durch den Sommer
durch den ganzen Reigen der Monate
habe ich um Licht für Dich gebetet...
Ich bitte um den lebensspendenden Atem
des großen Geheimnisses:
den Atem des hohen Alters,
den Atem der Wasser,
den Atem der Samen,
den Atem der Fülle,
den Atem der Fruchtbarkeit,
den Atem der Kraft,
den Atem des guten Geistes,
den Atem allen guten Geschickes.
Ich bitte um seinen Atem
und indem ich seinen Atem hineinhole,
in meinen warmen Körper
füge ich ihn jetzt deinem Atem hinzu
damit Du immer glücklich leben mögest.
In Wahrheit solange wir uns
am Licht des Tages erfreuen,
mögen wir füreinander beten,
dass wir unseren Weg zu Ende gehen mögen.
aus einem Zuni Gebet


Yellowstone National Park mit seinen heißen Quellen und Geysiren
IMG_2611.JPG

Noch ganz viele Tiere haben wir gesehen. Immer wieder hat es kurz zwischendurch geregnet.
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon albuquerque » Sonntag 1. August 2010, 13:44

AAaaaaaaaah - in den Cabins war ich auch schon!!! :grindance:

Bild

Jetzt bin ich mal sehr auf Yellowstone gespannt, was ihr da so erlebt habt....

Und was ist jetzt der Unterschied zwischen Grizzly und Schwarzbär? :hihi: Klär uns mal auf, du weißt das doch jetzt...

(Scotty, kleine Bitte: ich weiß nicht ob du mein Posting wegen den Foto-Größen und dem Speicherplatz gelesen hast. Bitte komprimiere deine Fotos, du stellst die hier in Originalgröße mit um die 5 Megabite rein, das ist verdammt viel. Bitte schone unseren Speicher. Ich weiß, das ist Mehrarbeit, aber bitte sei so gut...)
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon Scotty » Sonntag 1. August 2010, 14:05

21.Tag = Do. 17. Juni ( Yellowstone )

IMG_2659.JPG


Tatanka im Yellowstone:
Der Büffel ist für uns ... besonders heilig. Ihr könnt die Natur nicht verstehen, auch unser Verhältnis zur Natur nicht, wenn ihr nicht versteht, wie nahe wir dem Büffel waren. Dieses Tier war fast ein Teil von uns, ein Teil unserer Seele.
Der Büffel gab uns alles, was wir zum Leben brauchten. Ohne ihn waren wir nichts. Unsere Tipis waren aus seiner Haut gemacht. Sein Fell war unser Bett, unsere Decke, unser Wintermantel. Seine Haut war unsere Trommel, die durch die Nacht klang, lebendig, heilig. Aus dieser Haut machten wir unsere Wassersäcke. Sein Fleisch gab uns Kraft, wurde in uns wieder zu Fleisch. Nicht der kleinste Teil wurde vergeudet. Sein Magen wurde zum Suppenkessel; dazu füllten wir ihn mit rotglühenden Steinen. Aus den Hörnern entstanden Löffel, aus den Knochen Messer und die Ahlen und Nadeln der Frauen. Aus den Sehnen machten wir Bogensehnen und Faden. Die Rippen wurden zu Kinderschlitten umgearbeitet, aus den Hufen wurden Rasseln. Sein mächtiger Schädel war unser Altar. Gegen ihn wurde die heilige Pfeife gelehnt. ...
Als ihr den Büffel getötet habt, habt ihr auch den Indianer getötet - den echten, natürlichen, 'wilden' Indianer." Lame Deer

TI-KE-WA-KUSCH oder der Mann, der die Büffel rief
Dies geschah in der alten Zeit, ehe die Indianer die Weißen getroffen hatten. Damals lebten verschiedene Stammesgruppen in getrennten Dörfern. Die Hütten waren aus Lehm. Die Gruppe Kit-ke-hahk´-i zog aus auf Winterjagd nach dem Büffel. Zu dieser Zeit fanden sie in der Nähe keine Büffel. Sie suchten in alle Richtungen, aber sie konnten keine Spuren von Tieren entdecken. Es war eine Zeit des Hungerns. Die Kinder weinten, und die Frauen riefen: "Sie haben nichts zu essen."
Einer aber war, den rührte es ans Herz, als die Kinder nach etwas zu essen schrien. Er sprach zu dem Oberhäuptling: "Befiehl du den anderen Häuptlingen und Männern, sie sollen tun, was ich ihnen sage. Mein Herz ist krank, wenn ich an die Leiden der Menschen denke. Vielleicht vermag ich ihnen zu helfen. Lass eine neue Hütte errichten, außerhalb des Dorfes. Dort wollen wir uns treffen. Ich will, etwas zu unternehmen, ehe alle vor Hunger sterben." Der Oberhäuptling lobte diesen Mann und gab seine Anweisungen.
Als sie nun die Hütte bauten, fiel auf, dass Mann nicht im Dorf war. Er pflegte am Abend rasch wie der Wind zu verschwinden und kam erst bei Tagesanbruch wieder zurück. Manchmal bei Tage, wenn dieser Mann in seiner eigenen Hütte saß, griff er hinter sich und holte ein kleines Stück Büffelfleisch, manchmal fett, manchmal mager. Er reichte es jemandem und sprach: "Wenn du genug haben solltest und noch etwas übrig bleibt, gib es an jemanden weiter, der auch hungrig ist." Wenn dann einer so ein winziges Stück Fleisch erhielt, dachte er: "Das ist doch nicht genug, um meinen Hunger
zu stillen.", aber wenn er gegessen hatte davon, war er bald gesättigt. Immer blieb noch etwas übrig, um es weiter zu geben.
In jener Zeit war es üblich, dass der Oberhäuptling des Stammes hin und wieder durch das Dorf ritt. Er sprach dann mit den Leuten, gab ihnen gute Ratschläge und schlichtete kleinere Streitigkeiten. Bei seinem nächsten Rundritt erzählte der Oberhäuptling also den Leuten, was dieser Mann versuchen wollte. Die Leute waren froh.
Sie kamen und wollten dem Mann viele Geschenke machen ¬ Otternhäute und Adlerfedern.
Er dankte ihnen, und als sie alle zusammenkamen, sprach er zu ihnen so: "Nun, ihr Häuptlinge, ihr Ältesten und Leute des Stammes, ihr habt gut daran getan, mir all diese Dinge zu geben. Ich werde sie an das Wesen, das mir Kraft verliehen hat und sich meiner erbarmt, damit ich mich euer erbarmen kann, weiterreichen.
Zunächst sollt ihr noch einmal vier Tage hungern. Danach wird Hilfe kommen."
Während dieser vier Tage und Nächte verschwand der Mann wieder, aber er kam immer in derselben Nacht wieder zurück. Er sagte den Leuten, er sei weit fort gewesen, so weit, dass gewöhnlich ein Mensch für die Entfernung drei oder vier Tage brauche. Als er in der vierten Nacht zurückkam, kündigte er den Leuten an, dass die Büffel nun nahe seien.
Er stieg auf den Hügel nahe dem Dorf. Er opferte einige Adlerfedern, eine blaue Perle und etwas indianischen Tabak und dann kehrte er ins Lager zurück. Er sprach zu den Leuten: "Wenn etwas zu dem Opferplatz kommt, stört es nicht, jagt es nicht fort. Bleibt stehen und schaut hin."
Am nächsten Morgen bei Tagesanbruch kamen alle Leute aus ihren Hütten und schauten zu diesem Hügel und dem Opferplatz dort. Während sie da standen, kam ein großer Büffel über den Hügel zu der Stelle. Er verweilte dort kurze Zeit, sah sich um und lief dann den Hügel hinab und galoppierte am Dorf vorbei. Da sprach dieser Mann zu den Leuten: "Das war es, was ich gemeint habe. Das war der Anführer der Büffel, wohin er läuft, dorthin wird die ganze Herde ihm folgen."
Er schickte seinen Diener zu den Häuptlingen und hieß sie vier Jungen auswählen und diese auf die Spitze des Hügels schicken. Das geschah, und darauf kamen die Jungen aufgeregt zurück. Sie gingen zu der Hütte des Häuptlings und sagten zu dem Häuptling, der dort dass: "Hinter dem Opferplatz ist eine ganze Herde im Anzug, sie drängen und stoßen einander nur so."
Wie es üblich war in diesen alten Zeiten ritt der Häuptling darauf im Dorf umher und befahl allen, sich für die Jagd fertig zu machen. Er sagte zu ihnen auch: "Lasst nichts draußen zurück. Bringt alles ins Lager, nicht nur Fleisch und Häute, sondern auch Beine und Köpfe und alle Teile. Bringt die besten Fleischstücke zuerst herein und tragt sie in die neue Hütte, damit wir dort ein Fest feiern." So hatte es nämlich der Mann angeordnet.
Die Büffel kamen über den Hügel, und die Leute waren bereit, und sie kreisten die Büffel ein. Sie töteten so viele wie sie konnten und brachten sie dann ins Lager. Jeder Mann brachte sein Rippenstück und ließ es in der besagten Hütte. Die anderen Teile brachten sie ins Dorf, wie man ihnen geheißen hatte. Dann kehrten sie zu der Hütte zurück, blieben dort vier Tage und vier Nächte. Die Rippen wurden gebraten, und sie ließen es sich schmecken. Der Mann erklärte ihnen, es werde drei Jagden geben und sie sollten dabei soviel Fleisch holen, wie sie nur konnten. "Aber", sagte er, "wenn ihr die Büffel erlegt, müsst ihr darauf achten, dass alles Fleisch mitgenommen wird. Ti-ra´wa mag Menschen nicht, die Büffelfleisch verschwenden. Aus diesem Grund rate euch: zieht guten Nutzen aus eurer Jagdbeute."
In den Nächten, in denen sie feierten, pflegte der Mann wieder fortzugehen. In der vierten Nacht sagte er zu den Leuten: "Morgen kommt der Büffel wieder und ihr könntet wieder auf Jagd gehen. Aber seid vorsichtig und tötet nicht das gelbe Kalb, das ihr bei der Herde finden werdet und verschont auch die Mutter."
Das war im Winter, und doch hatte das Kalb dieselbe Farbe wie die jungen Kälber, die im Frühjahr geboren werden. Also zogen sie auf die Jagd und ließen das Kalb und dessen Mutter am Leben.
Die Männer begriffen nun, was sie an diesem Mann hatten. Er war wirklich großartig. Er hatte für den Stamm viel getan, und sie gaben ihm die besten Pferde zum Geschenk, die sie besaßen. Er dankte ihnen, aber die Geschenke wollte er nicht annehmen. Der Stamm glaubte, er habe dieses Wunder vollbracht, er habe die Büffel herbeigeschafft, und alle waren bereit, alles zu tun, was er sagte.
Bei den ersten beiden Jagden töteten sie viele Büffel und machten auch Fleisch zum Trocknen. Alle ihrer Säcke waren voll, und das getrocknete Fleisch wurde sogar vor den Türen der Hütten aufgeschichtet. Nach der zweiten Jagd feierten sie wieder ein Fest.
Nach vier Tagen, als sie zum dritten Mal auszogen, um auf Büffel zu jagen, schlug der Wind um, und ehe die Leute an die Herde herangekommen waren, witterten die Tiere sie und stoben in wilder Flucht davon. Während sie davon galoppierten, rannte der Mann auf die Spitze des Hügels zu dem Opferplatz. Er trug eine Stange bei sich und rief: "Ska-a-a-a!" Da machten die Büffel auf der Stelle kehrt und kamen zurück. Mitten durch die Schar der Jäger hindurch stürmten sie. Und die Leute konnten viele von ihnen töten. Er wollte den Leuten zeigen, dass er Macht besaß über die Büffel.
Nach der dritten Jagd hatten sie Fleisch in Hülle und Fülle, und er rief die Häuptlinge zusammen und sprach: "Nun, seid ihr jetzt zufrieden?" Sie sagten: "Wir sind mehr als zufrieden. Wir danken dir, dass du mit uns Mitleid gehabt und uns geholfen hast. Durch deine Macht ist der Stamm vor dem Verhungern bewahrt worden." Er sagte: "Ihr werdet noch eine Jagd machen, und das wird das Ende sein. Ich will, dass ihr alles nehmt, was ihr bekommen könnt. Tötet so viele wie nur irgend möglich, denn dies werden die letzten Büffel in diesem Winter sein.
Jene Geschenke aber, die ihr mir gemacht habt und die ich nicht annehmen kann, werdet ihr bitte alle wieder mitnehmen." Einige der Leute wollten ihre Geschenke nicht zurücknehmen und bestanden darauf, dass er sie behielt, und am Ende war er damit einverstanden.
Die vierte Jagd kam. Die Leute töteten viele Büffel und nahmen alles Fleisch. Aber in der Nacht dieser letzten Jagd, verschwand der Mann - und trieb die Büffel zurück. Am nächsten Morgen hieß er die Leute sich umsehen und fragte, ob sie etwas sähen. "Ja", sagten sie, "aber keine Büffel."
Am folgenden Tage verlegten sie ihr Lager und zogen nach Osten, ihrer Heimat zu. Sie hatten soviel trockenes Fleisch, dass sie nicht alles auf einmal mitnehmen konnten, sondern noch einmal zurückkommen mussten, um den Rest zu holen. Als sie nach Osten zogen, hatten sie kein frisches Fleisch, nur getrocknetes, aber manchmal, wenn der Mann von seinen Ausflügen zurückkam, brachte er ihnen ein Stück Fleisch, ein kleines Stück, und teilte es unter den Leuten auf, und sie warfen es in ihre Kessel und kochten es. Jeder aß, und trotzdem konnten sie nicht alles aufessen. Es blieb immer noch etwas übrig. Dieser Mann war so wunderbar, dass er selbst Büffeldung auf der Prärie in Fleisch verwandeln konnte. Er sammelte den Dung in seine Decke, und wenn er die Decke wieder aufschlug - siehe da, da war daraus tup-o-har´-asch (Pemmikan) geworden.
Der Mann war nicht verheiratet. Er war ein junger Mann, und mit der Zeit hielten ihn die Leute für den besten Mann des Stammes und hätten es gern gesehen, wenn er geheiratet hätte. Sie gingen zu einem der Häuptlinge und erklärten ihm, sie hätten ihn zum Schwiegervater dieses Mannes ausersehen, denn sie wollten, dass der Mann Nachkommen habe, zum Nutzen des Stammes. Die alten Leute sagten auch, es werde gut sein, wenn er Kinder habe, aber er hatte keine. Hätte er Kinder gehabt, so hätten sie vielleicht dieselbe Macht besessen wie ihr Vater.
Dieser Mann rief die Büffel zweimal, und zweimal rettete er den Stamm vor einer Hungersnot. Das zweite Mal was das Elend furchtbar. Sie hielten Rat und baten ihn, dem Stamm zu helfen. Sie stopften die Pfeife, hielten sie ihm hin und baten ihn, doch Mitleid mit ihnen zu haben. Er nahm die Pfeife, zündete sie an und rauchte. Dann wusste er es einzurichten, dass alles wieder so geschah wie beim ersten Mal. Sie gingen viermal auf die Jagd und bekamen viel Fleisch.
Als dieser Mann starb, trauerten die Leute lange. Der Häuptling ritt durch das Dorf und rief: "Ich bin ganz irr im Sinn, weil dieser Mann gestorben ist. Er hatte Mitleid mit uns. Er rettete den Stamm. Nun ist er tot, und keiner ist unter uns, der ihm gleicht."
Dies ist eine wahre und heilige Geschichte, wie sie unter der Stammesgruppe der Kit-ke-hahk´i erzählt wird. Sie ist wirklich geschehen, vor langer Zeit und wird weitererzählt vom Vater dem Sohn.
Heute geht’s zu den Geysers beginnend mit dem Old Faithfull. Wir hatten Glück und mussten nur 10 Minuten warten.
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Dann begannen wir unseren Trail um die Geysers beim Black Sand Pool
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noch ein kleines Stück weiter zu einem nicht auf der Karte nicht eingezeichneten Grotte – 5 Stunden liefen wir durch die Geysers – alle unglaublich schön faszinierend. Ganz zum Schluss haben wir einen Geysir Wasserspielen gesehen und als wir dort waren, war er fertig. Auf der Tafel stand, dass er alle 12 Minuten ausbricht, also warten wir. Wir und viele andere Leute warten also auf den Ausbruch, starrend auf das Loch und ups – hinter uns schiesst er diesmal in die Höhe – Der Schuss ist buchstäblich hinten raus. Alle schauten wie verdatert drein – nein so was! Ein Blick in eine andere Welt!!!
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Zurück beim Old Faithfull genossen wir ein Znüni und einen Kaffee in Begleitung des Old Faithfull-Ausbruch.
Nun aber weiter, der Tag hat hier einfach zu wenig Stunden!
Mit dem Auto zum Black Sand Basin – wunderschön.
Weiter zum Biscuit Basin, das leider geschlossen war. Es wurde daran gearbeitet, Auch die Strasse war defekt.
Zum Midway Geyser Basin, dem Grand Prismatic Spring.
Weiter zum Firehole Lake Drive, der obere See ist angenehm warm und ist verlockend, der untere Teil des Sees ist zu heiss um auch nur ans Baden zu denken – siehe Prospekt
Dann Fountain Paint Pot Trail. Firehole Canyon Drive durch grüne neu gewachsenen Wald, der Alte, verbrannte steht noch dazwischen - zu den wilden Firehole Falls
Unterwegs sehen wir eine Bisonherde mit Jungtieren.
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Terace Springs nehmen wir auch noch rein – mich faszinieren einfach diese heissen Pools
Gibbon Falls und Beryl Springs sind geschlossen wegen Road Work, Felsen kamen da runter und mussten geräumt werden, auch eine neue Strasse ist im Bau. Schade.
Monument Geyser Basin mit Beryl spring
Artist Paint Pots – durch einen Wald nach hinten an die Felsen. Kleines Eichhörnchen auf dem Baum neben mir
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Norris Geyser würde jetzt anstehen, nur leider ist es bereits 9.30p.m und doch ein bisschen spät, wir verschieben den ganzen Trail – verschoben aber nicht aufgehoben!

Nun müssen wir aber ans Heimkommen in unser wunderschönes Frontier Cabin denken, also fahren wir zum Lake über Canyon Village.
Die Versuchung ist grosse und wir können es nicht lassen und biegen auf den Nord Rim Drive Overlook ein – Lower Falls am Abend – trotz schlechten Lichtverhältnissen traumhaft. Wir sind Im Canyon of Yellowstone! Wir kommen morgen bei Tageslicht noch einmal !!!!

Mittlerweilen ist es Nacht geworden und ups, was watschelt denn da über die Strasse – schnell hintennach im sicheren Abstand für beide. Nein so was ein Stachelschwein.
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Es schaut mich an, und watschelt ganz einfach neben mir weiter, gemeinsam mit dem Stachelschwein watschle ich zu einem See, in der Nacht weiss ich dessen Namen nicht, ist ja nicht so wichtig, morgen werde ich es wissen. Süss dieser kleine Kerl.
Beim abendlichen Duschen bemerke ich, dass mir der Room-Service wieder ein süsses Seifenbärli geschenkt hat – thanks!
Ein traumhafter Tag mit viel Sonne geht zu Ende – schnief – viel zu schnell!!!!
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Re: Scotty`s und Ntscho-Tschi`s HONEYMOON 2010

Beitragvon albuquerque » Sonntag 1. August 2010, 14:16

Ooooooh, diese Farben! Ich weiß schon was ich am Yellowstone liebe: die bunten Farben! :super Herrlich!

Auf der Tafel stand, dass er alle 12 Minuten ausbricht, also warten wir. Wir und viele andere Leute warten also auf den Ausbruch, starrend auf das Loch und ups – hinter uns schiesst er diesmal in die Höhe – Der Schuss ist buchstäblich hinten raus.


:a-lach: Das kommt mir bekannt vor! :a-lach: :a-lach: :a-lach:

Eine sehr schöne Geschichte übrigens...
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