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Oregon


Karte Oregon
Allgemeines
Nationalparks
National Monuments
National Recreation Area
National Forest
State Parks
weitere Sehenswürdigkeiten
Städte



Fahne von Oregon 

 

regon, der Biber-Staat, hat mehr zu bieten, als die meisten Touristen wissen. Viele fahren hier nur durch, besuchen nur den Crater Lake Nationalpark. Die Schönheiten dieses Staates liegen aber abseits der großen Straßen. Oregon ist vielleicht der landschaftlich abwechslungsreichste Staat der USA.

Die Küste bietet eine 350 Meilen lange Abwechslung aus sturmumtosten Klippen, kilometerlangen einsamen Sandstränden und über 100 Meter hohen Dünen. Im Sommer versinkt hier alles in undurchdringlichem Nebel, im Herbst und im Frühjahr toben hier gewaltige Stürme, und im Winter ist es oft überraschend mild.

Die meisten Oregonier leben im Willamette Valley im Westen von Oregon. Hier liegt auch Portland, die größte Stadt des Staats. Fast die Hälfte aller 3 Millionen Oregonier lebt im Einzugsgebiet der Stadt. 

 


Oregon - Crater Lake N.P.
 Crater Lake National Park

 

Die Cascade Mountains teilen Oregon in 2 Teile: Das westliche Drittel ist feucht, grün und frucht- bar; etwa 80% der Bevölkerung lebt hier. Östlich des Gebirges liegen karge, einsame Hochebenen. Hier ist der Wilde Westen der USA noch lebendig. Schroffe Gebirge, die die Landschaft durchziehen, laden zum Wandern und Erkunden ein.



 

Allgemeines
 

Fläche: 251.385 qkm
Bevölkerungszahl: 3.598.000 (2004)
Bevölkerungsdichte: 14,3 pro qkm

 

 

Hauptstadt: Salem
Einwohner: 144.700 (2004)

 

 

Ortszeit: MEZ - 9h;
April bis Oktober: MEZ - 8h


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Nationalparks
 

   Crater Lake N.P.

Crater Lake ist der einzige Nationalpark in Oregon, und gilt als das "Kronjuwel" des Staates. Vor ca. 7700 Jahren fand hier eine der größten Vulkanausbrüche der Neuzeit statt. Der Mount Mazama, der einst etwa 3500 Meter hoch war, existiert nicht mehr. An seiner Stelle klafft im Berg ein riesiges Loch. Dieses Loch hat sich mit Wasser gefüllt, dem heutigen Crater Lake. Aufgrund der großen Tiefe des Sees (bis zu 600 Meter) und seiner ungewöhnlichen Klarheit hat das Wasser eine tiefblaue Farbe, die auf dieser Erde wohl ihres- gleichen sucht.

Crater Lake ist fast kreisrund und hat einen Durchmesser von 8 Kilometern. Den See kann man auf der etwa 55 Kilometer langen Straße (Rim Drive) umrunden. Diese Straße ist jedoch oft bis weit in den Sommer hinein teilweise wegen der ungeheuren Schneemengen gesperrt, die hier im Winter fallen (13 Meter Höhe im Durchschnitt). Nur an einer Stelle kann man zum Ufer des Sees herabsteigen. Dort werden Bootstouren über den See angeboten. Ein Angebot, dass man sich bei gutem Wetter nicht entgehen lassen sollte.

Wer gut zu Fuß ist, kann sich bei Wizard Island absetzen lassen und den Kraterrand erklimmen. Wizard Island ist die größte Insel im See. Oben bietet das Panorama mit toten Bäumen, dem Blau des Sees und Blicken auf die schroffen Wände von Crater Lake unvergessliche Eindrücke. Mit einem der nächsten Boote kann man die Tour fortsetzen.


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National Monuments
 

   John Day Fossil Beds N.M.

im Osten Oregons, besteht aus drei Einheiten: Painted Hills, Sheep Rock und Clarno. Bedeutende Fundstätte von Fossilien aus der Säugetierge- schichte. Skurrile Felsformationen, Wandermöglichkeiten, "Wilder Westen"

 

 

   Newberry National
   Volcanic N.M.

vulkanische Formationen zwischen Cascade Mountains und Eastern Oregon. Kratersee, vulkanisches "Glas", schöne Zeltplätze

 

 

   Oregon Caves N.M.

schöne Tropfsteinhöhle ganz im Süden von Oregon; lässt sich sehr gut mit einem Besuch des Redwood N.P. in Kalifornien verbinden.


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National Recreation Area
 

   Oregon Dunes N.R.A.

Küstenabschnitt zwischen Florence und Coos Bay; riesige, bewaldete Dünen, lange, zum Teil höher als in der Sahara, einsame Sandstrände

 

 

   Columbia River Gorge N.R.A.

Durchbruchstal des Columbia River durch die Cascade Mountains. Viele Wasserfälle und Wandermöglichkeiten durch verwunschene Bachtäler. Auf dem Columbia River kann man surfen. Über die I-84 sehr gut zu erreichen

 

 

  Hells Canyon N.R.A.

Canyon des Snake River an der Grenze zwischen Oregon und Idaho; an den tiefsten Stellen tiefer als der Grand Canyon, aber eine völlig andere Landschaft: verwitterte Sandstein- formationen, alpine Matten, Nadel- wälder;

im Frühsommer (Juni) sind die Hänge von blühenden Wildblumen bedeckt. Wandermöglichkeiten im Canyon und in den Bergen, sehr einsam;

Touren auf dem Snake River mit dem Boot sind möglich


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State Parks

Oregon hat eine Vielzahl von kleinen State Parks, stellvertretend soll hier ein S. P. benannt werden
 

   Silver Falls S. P.

im Willamette Valley ca. 20 Meilen östlich von der Hauptstadt Oregons (Salem) gelegen; am Fuß der Cascade Mountains haben Lavaströme Stufen gebildet, über die Flüsse in die Tiefe stürzen und Wasserfälle bilden;

angeblich "das Gebiet mit der höchsten Wasserfalldichte" in den USA:
10 Wasserfälle lassen sich auf einer etwa vierstündigen Wanderung durch einen verwunschenen Wald erkunden;

hinter die meisten Fälle kann man gehen, besonders schön im Herbst wegen der Herbstfärbung, im Winter wegen der teils gefrierenden Fälle und im Frühling, weil die Flüsse dann wegen der Schmelzwässer am meisten Wasser führen; sehr schöner Campingplatz - im Sommer recht voll


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weitere Sehenswürdigkeiten
 

   Cascade Mountains

Fast schon eine Reise wert: Gletscherbedeckte Vulkanberge, Lava- felder, Wasserfälle, glasklare Seen, endlose Wälder, zahllose traumhafte Campingplätze, Hot Springs. Die Berge sehen hier noch so aus, wie man sie sich als Kind vorgestellt hat: Spitz aus einer bewaldeten Hochebene zulaufend, von Gletschern bedeckt. Doch die Schönheit hat ihren Preis: Jeder dieser Berge ist ein aktiver Vulkan und kann jederzeit ohne lange Vorwarnung ausbrechen (siehe Mt. St. Helens 1980).

Mt. Hood (3425m) und Mt. Jefferson (3196m) sollten nur von erfahrenene Alpinisten mit Ausrüstung bestiegen werden. Der dritthöchste Gipfel Oregons, die South Sister (3154m), kann von jedem Wanderer erstiegen werden, ausreichende Kondition vorausgesetzt.

Besonders schön sind Wanderungen in den Jefferson Park und die Three Sisters Wilderness. Viele traumhafte Wasserfälle, z.B. Multnomah Falls im Columbia River Gorge und Toketee Falls nördlich von Crater Lake N. P.

Hot Springs sind ein absoluter Geheimtipp unter Einheimischen und in der Regel in keiner Karte verzeichnet. Vorsicht! Hier sind die Amerikaner nicht so prüde wie gewohnt und nicht nur die Alt-Hippies, die mittlerweile in Oregon beheimatet sind, ziehen sich bis aufs Adamskostüm aus ;-)

 

 

   Coast (Oregon-Coast)

350 Meilen (550 Kilometer) langer Abschnitt zwischen Kalifornien und Washington State; Steilküste wechselt sich ab mit kilometerlangen einsamen Sandstränden, viele Klippen und Leuchttürme; gilt als einer der schönsten Küstenabschnitte der Welt. "Beachcombing" (Absuchen des Strands nach angespülten Gegenstän- den), einsame Spaziergänge, Beobach- ten der Brandung und von Gezeiten- tümpeln

kleine Fischerdörfer, viele State Parks mit zahlreichen Campingplätzen; Vorsicht! im Sommer ist es hier oft neblig; Im Herbst kann man vorbeiziehende Grauwale beobachten, Whale Watching wird an vielen Stellen angeboten; Seelöwen lassen sich am besten in den Sea Lion Caves nördlich von Florence beobachten.

besonders schön: Abschnitt zwischen Brookings und Port Orford, Oregon Dunes N.R.A., Abschnitt zwischen Florence und Waldport, Oregon Coast Aquarium in Newport, Three Capes Route (Cape Kiwanda, Cape Lookout, Cape Meares), Ecola State Park

 

 

   Hart Mountain N.W.R.
   und Malheur N.W.R.

ähnlich wie der Steens Mountain ein Geheimtipp für absolute Individualisten, einsame Berggegend im Südosten von Oregon; das Malheur N.W.R. beherbergt viele seltene Vogelarten, die hier überwintern, im Hart Mountain N.W.R. kann man die einzigen "Antilopen" Nordamerikas besichtigen - in Wahrheit sind das ganz normale Paarhufer (d.h. Rehe...), aber das muss man ja niemandem erzählen :-) auch hier gibt es Übernachtungsmöglichkeiten nur im eigenen Zelt oder Wohnmobil oder im Hotel von Frenchglen

 

 

   Steens Mountain

eines der am besten gehüteten Geheimnisse von Oregon, wäre längst ein Nationalpark, würde man nicht die Touristenströme fürchten; der Steens Mountain hebt sich 1500 Meter über die Steppen von Eastern Oregon, um dann jäh in die östlich gelegene Alvord Desert abzufallen;

nur auf Schotterstraßen zu erreichen, primitive Campingplätze sind die einzige Übernachtungsmöglichkeit, auch hier sind die Belohnungen die großen Strapazen wert: Surreale Landschaften, gespenstische Stille, traumhafte Fernblicke, das ist die einsamste Gegend der USA jenseits von Alaska; Hotel in Frenchglen am Fuß der Steens

 

 

   Strawberry Wilderness

Wildnisgebiet südöstlich von John Day gelegen. Traumhafter, aber primitiver Campingplatz, von hier aus kurzer Marsch zum Strawberry Lake und von hier aus weiter bis zum Gipfel des Strawberry Mountain (2755m); traumhafter Fernblick auf den Osten von Oregon, eine grüne Oase inmitten der endlosen Steppen von Eastern Oregon

 

 

   Wallowa Mountains/
   Eagle Cap Wilderness

Hochgebirgsregion im äußersten Nordosten von Oregon - mit dem Auto nur über Umwege über Enterprise und Joseph zu erreichen; um die Eagle Cap Wilderness zu erreichen, muss man eine mehrtägige Wanderung in Kauf nehmen, Zelt und Verpflegung inklusive

die Mühen werden belohnt: Nirgendwo ist Oregon so urwüchsig und einsam wie hier, bis in den Sommer hinein liegt hier meterhoch der Schnee. Mountain Lion (Puma) und Black Bear (Schwarzbär sind hier häufig zu beobachten - nur etwas für Naturfreaks, die gerne das Gefühl haben, als erster Mensch eine einsame Gegend zu betreten


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Städte
 

  Portland

Größte Stadt in Oregon an der Mündung des Willamette Rivers in den Columbia River. Nicht unbedingt aufregend, aber eine "Erholung" von soviel Natur in Oregon. Genannt auch "Stadt der Rosen" wegen des jährlichen Rosenfestivals mit großem Umzug (Juni).

Mt. Hood, Mt. St. Helens und Mt. Adams liegen in Sichtweite, viele Sehenswürdig- keiten erreicht man in einer Stunde Fahrt: die Küste, Mt. Hood, Mt. St. Helens N.M. in Washington, Columbia River Gorge N.R.A.

Internationaler Flughafen, ab dem 30./31. April 2003 direkt von der Lufthansa von Frankfurt aus angeflogen, dann auch als Startpunkt einer Tour in den Nordwesten geeignet.

besondere Sehenswürdigkeiten: Washington Park mit Rose Garden, Nike Town (Stammsitz von Nike), Powell's City of Books (größte Buchhandlung der USA), Pioneer Square, OMSI (Oregon Museum of Science and Industry, ähnlich dem Deutschen Museum in München), viele Kaffee- häuser u. Brauereien (microbreweries)


 

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Texte und Fotos von Oregon sind von Christoph Zanke
Alle Rechte vorbehalten - © 2002

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Wir bedanken uns bei Christoph für diese Unterstützung !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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