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Glacier
N.P. - Teil 1

Park - Information
Park
- Map
(.pdf - 642kb)
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 Lake
McDonald
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er Glacier N. P. gehört ohne Frage zu einem der
schönsten Nationalparks Amerikas, wenn nicht sogar der Welt. Gemeinsam mit dem
kanadischen Waterton - Park bildet er den Glacier-Waterton-Friedenspark.
Wir
wollen hier aber nur den us-amerikanischen Teil des Parkes be- schreiben, den
wir auch besucht haben. Fest steht schon jetzt, daß wir auf jeden Fall wieder
dorthin reisen werden, und dann gucken wir bestimmt auch mal zur kanadischen
Seite und werden Euch dann bestimmt was berichten können. Vorläufig reicht aber
wie gesagt erstmal der Glacier selbst. Ach, gleich am Anfang noch eins, der
Glacier N. P. ist auch im Juli in den Höhenlagen noch reichlich mit Schnee
ausgestattet. Dies bei der Wahl der Bekleidung und des Schuhwerkes bedenken.
So, nun zum Park.
Dieser ist ein
Landschaftspark mit unzähligen
Bergen, Gletschern, Seen, Wasserfällen und Wäldern, deren Schönheit sich einem schon auf einer Fahrt auf der Going-int-the-Sun-Road erschließt. Das ist auch ein guter Einstieg um den Park kennen zu lernen, und auch wer wenig Zeit zur
Verfügung hat, sollte sich zu dieser Panoramafahrt entschließen, da man dabei
wirklich tolle Aussichten genießen kann.
Nicht umsonst
zählt man diese Straße zu den schönsten Panorama- straßen der Welt. Unsere
Beschreibungstour beginnt mit der Fahrt von Westen her, aber es ist auch kein
Problem im Osten zu starten.
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 Bergziege
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 Avalanche Lake
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 Lake
McDonald
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 Schmetterling
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Als erstes sollte man wie immer
(schon wieder die gleiche Leier ) im Visitor Center Station machen.
Im Westen ist es das Apgar Visitor
Center, im Osten das St. Mary Visitor Center. Von nun
an gehts nur aus westlicher Richtung weiter, sonst wird`s zu
unübersichtlich. Alle anderen arbeiten das dann von
hinten her ab, okay?
Gleich hinter dem Apgar V. C. liegt der Lake McDonald, dessen
anderes Ufer man nur erahnen kann. Vom Apgar Visitor Center weiter
gehts dann auf der Panoramastraße.
Ziemlich bald kommt man zu einem Abzweig (links)
kurz hinter dem Lake. Von dort aus kann man zu den Mc Donald
Falls spazieren, die nicht besonders tief, aber tösend hernieder stürzen. Der Weg ist nicht ganz einfach zu finden.
Wenn Ihr die Abbiegung genommen habt, müsst Ihr Euch einen Parkplatz suchen,
die leider
nicht allzu groß sind im Glacier. Und dann ist nach der Brücke auf der rechten
Seite ein kleiner Trampelpfad, den müsst Ihr nehmen.
Von dort aus führen auch noch weitere Wanderwege zu den Cascade Falls
und weiter zu einem kleinen See namens Johns Lake. Das Wanderwegenetz ist sehr
verzweigt und nicht immer ganz eindeutig ausgeschildert, zumindest bei solch
kleineren Abstechern. Wir sind auch einmal falsch abgebogen. Aber es war nur ein
kleiner Umweg.
Grundsätzlich ist die Ausschilderung sehr gut im
Glacier, wie eigentlich in den meisten amerikanischen N. P. Es schadet aber nie
Wanderkarten dabei zu haben.
Es gibt auch bei den Rangern einfache Faltblätter
für bestimmte Gebiete. Fragt nach, die wissen auch, welche Wege begehbar sind.
Oft sind noch im Juli Wege von Schnee versperrt. Und auch die tollsten
Wanderstrecken kennen die Ranger. |
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 "Weeping
Wall"
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 Aufstieg
zum Hidden Lake
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 Hidden
Lake
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 Streifenhörnchen
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Folgt man der Going-into-the-Sun-Road weiter gelangt man zum Cam-
pingplatz am Avalanche Creek. Dort startet der Trail of the Cedars, ein 1 1/2 Meilen langer
Naturlehrpfad, der über Planken hinwegführt, und sehr gut die nähere
Naturlandschaft beschreibt. Er ist flach, daher für
jeden gut zu bewältigen. Auf der Hälfte des Weges kommt man zu einer Schlucht in der der Avalanche Creek sehr effektvoll herabstürzt.
Kurz dahinter beginnt linksseitig der Trail zum Avalanche Lake.
Der führt
zum besagten Lake, und ist schon etwas anstrengender für unge- übte Wanderer,
aber wirklich für jeden machbar.
Und
wunderschön. Sowohl der Weg als auch das Ziel.
Der
Avalanche Lake ist ein Gletschersee, der über diverse Wasserfälle gespeist wird. Man kann dann noch ein ganzes Stück
am See entlang laufen, wird dabei aber von fiesen Stechmücken attackiert. Und so große Brummer, eine Art Bremse? gab es dort ebenfalls.
Wenn man wohlbehalten wieder am Wagen angekommen
ist, kann man seine Fahrt auf der Parkstraße fortsetzen.
Vorbei
an wunderschönen Panoramen arbeitet man sich in schwindeler- regende Höhen vor.
Nicht ganz höhentaugliche Personen sollten nicht
auf der rechten Seite sitzen, es geht ganz schön bergab. Die Straße windet sich an die Berge geklatscht nach oben.
Hochachtung vor allen, die diese Straße gebaut haben.
Nach einem guten Stück
passiert man den Loop und dann die Garden Wall, eine Bergkette
die wie eine Wand sich vor einem auftürmt. Sie bildet die kontinentale Wasserscheide, an der sich die Flüsse entscheiden, in welchen Ozean sie fließen
wollen, mal salopp gesagt.
Noch ein Stück weiter passiert man die „Weeping
Wall“, hier stürzen viele kleine Wasserfälle dicht nebeneinander auf die
Straße, so dass es wie eine Art Schleier, oder übersetzt
Tränenwand aussieht. Man fährt direkt durch, was wie man sich vorstellen kann,
vor allem Zweiradfahrern Spaß beschert. Kurz dahinter ist
ein Viewpoint für die Bird Woman
Falls, die auch gleich an der Straße eindrucksvoll in der Tiefe verschwinden. Von hier sieht man auch gut Weeping Wall. Hier gibt
es noch unzählige andere, kleinere und größere Wasserfälle.
Imposant sind auch immer die Schneereste, die hier
im Hochsommer noch tw meterhoch liegen.
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 Bird
Woman Fall
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 McDonald
Falls
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Noch ein gutes Stück weiter erreicht
man mit dem Logan Pass die höchste Stelle der
Parkstraße. Hier befindet sich ein Visitor Center und es starten hier viele
Trails. Auch im Juli sind hier noch große Flächen verschneit, und
es ist recht kühl. Eine Jacke oder ein Pullover sollten sich auf jedem Fall im Rucksack befinden.
Sehr schön und nicht zu lang ist der
Aufstieg zum Hidden Lake. Vom Plankenweg am Anfang haben wir nichts gesehen,
der lag unter gut einem Meter Schnee versteckt. Das
hier gutes Schuhwerk gefragt ist versteht sich von selbst, eigentlich, aber es
ist doch erstaunlich wie leichtsinnig manche Leute sind.
Von Wanderern wollen wir da gar nicht sprechen,
die wissen im Allgemeinen worauf es ankommt. Mit Sandalen und Turnschuhen haben sich
da einige versucht. Und es sind einige ganz schön enge Abschnitte dabei, wo man
nur hintereinander gehen kann, und es ziemlich
abschüssig ist. Durch den Schnee war der ursprüngliche Weg nicht zu sehen, der
kann ja ganz anders sein, aber es war sehr rutschig,
und wer da ohne festes Schuhwerk ausrutscht, kann auch andere gefährden! Das
dürfte doch Argument genug sein, oder?
Stäbe markieren übrigens die verschneiten
Wege. Am Ende der ersten 1,5 Meilen kann man vom
Overlook auf den total oder tw. vereisten See blicken. Sehr schön. Man kann den
Trail auch beliebig zum See direkt fortsetzen. Je nachdem wie viel Zeit man hat.
Vom Logan Pass aus kann man auch zur Garden Wall
aufbrechen, bis Granite Park Chalet. Das sind 7 Meilen, aber nicht so anspruchsvoll was die Höhenmeter angeht, die man zu
bezwingen hat. Man bewegt sich aber in weit über 2000 m Höhe, das ist auch nicht zu unterschätzen. Auf jeden Fall kommt man
leichter (was die zu überwindenden Höhenmeter angeht) vom Logan Pass als vom Loop zum Chalet. Vom Loop aus muß man über 700
Höhenmeter überwinden. Vom Chalet hat man wieder die Wahl, wo man hin spazieren will, und so weiter und so fort. Es gibt
unheimlich viele Wanderwege, und es ist für jeden was dabei.
Ein tolles
Wandergebiet ist Many Glacier. Dazu
später. Jetzt fahren wir erst mal weiter auf der Parkstraße. Halt, noch eins.
Hier am Logan Pass habt ihr gute Chancen Bergziegen zu sichten. Also, Augen auf.
So, weiter auf der Tour.
Nach ca. 6 km (4 Meilen) kommt rechter Hand ein
Aussichtspunkt auf Jackson Glacier. Das ist einer
der wenigen Gletscher, die man von der Straße sehen kann. Ein Fernglas tut aber
hier gut seine Dienste. Und auch der Fotoapparat sollte
ein gutes Teleobjektiv besitzen, ansonsten dürfte man zu Hause wenig mehr als
einen grauen Fleck sehen. Der Gletscher ist
nämlich ziemlich weit weg.
Wenn man die
Fahrt fortsetzt, kommt man zum St. Mary Lake, dem zweitgrößten See im Park, und am St. Mary
Visitor Center endet die Tour auf der „Straße die zur Sonne führt“. Auch hier
bieten sich wieder viele Wandermöglichkeiten. Auf jeden Fall
ist man gut den ganzen Tag unterwegs auf der Straße, wenn man hier und da
anhält, und die eine oder andere kleinere Wanderung unternimmt.
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zum 2.Teil
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zum
Anfang
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