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Death Valley N.P.




 
Park - Information
 
Park - Map (.pdf - 1,12mb)


hohe Sanddünen im Valley
Sanddünen im Valley

 

enn man ins Death Valley reist, sollte man keine Sonnenallergie haben. Man kann nur sagen, es trägt seinen Namen voll und ganz zu Recht. Sobald man die Tür seines hoffentlich klimaanlagengekühlten PKW`s öffnet, denkt man sofort an Hitzschlag. Und das ist auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr im heißesten Teil Amerikas.

Längere Wanderungen sind nahezu unmöglich, oder höchstens im Winter (beste Reisezeit, meist reist man ja aber im Sommer in die USA, da man ja kaum 2 Wochen in der Wüste verbringen will) oder bei Nacht - was aber auch nicht allzu verlockend klingt.

Trotz Sonnenschutz (Mütze!!!) und literweise Wasser fängt es nach wenigen Metern schon an im Kopf zu stechen. Und das ist bei Temperaturen um die 40°C und mehr ja auch kein Wunder. Auch so mancher fahrbare Untersatz gibt hier schon mal den Geist auf, alle paar Meilen stehen Behälter mit Kühlwasser, und Wohnmobile dürfen gar nicht erst durch das Valley rollen. Die Spritpreise sind hier übrigens absolute Oberklasse, zumindest für Amerika.

Was treibt man denn nun in so einer menschenverachtenden Gegend? Man sollte es nicht glauben, aber eine ganze Menge. Es gibt ganz schön viel zu sehen - Felsen und Canyons, Sanddünen, den Salzsee und sogar ein Schloß. Schön muß es auch im Frühjahr sein, wenn die Wüste blüht.
 


Sanddünen im Death Valley
Sanddünen


Blick in das Death Valley
Aussichten


Die meisten Attraktionen kann man mit dem PKW anfahren, und dann muß man meist nicht all zu weit laufen.

Die meisten Touristen besichtigen natürlich Badwater, den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre mit 96m unter 0. Er liegt direkt in dem ausgetrocknetem Salzsee, der mit über 500 Quadratkilometern schon eine beachtliche Größe erreicht.

Selbst hier gibt es so eine Art Ökosystem, in kleinen Wasserlachen leben eine Schneckenart und und viele verschiedene Baktieren.

Im Hintergrund erhebt sich eine Bergkette, die den Salzsee toll umrahmt.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist Zabriskie Point, ein Aussichtspunkt von dem aus man das ganze Tal überblicken kann. Besonders schön am Abend, wenn die Sonne die Felsen in ein wundervolles Licht taucht.

Ein anderer toller Aussichtspunkt ist Dantes View, der ebenfalls einzigartige Ausblicke bietet. In der Nähe von Zabriskie Point beginnt der Twenty Mule Team Canyon, den man auch befahren kann. Auf der Straße Richtung Badwater sind verschiedene interessante Abzweigungen möglich.

Da ist einmal die Natural Bridge, ein Steinbogen der einen Canyon überspannt. Hier muß man nur ein sehr kurzes Stück gehen.

Weiter nördlich liegt Devils Golf Course, einer Ebene mit Salzen und Gesteinen. Noch etwas weiter nördlich folgt der Artist Drive, der einen durch Mineralien verfärbte Gesteinslandschaft führt. Kurz vor Furnace Creek Inn liegt noch der Golden Canyon, ein sehr schöner Canyon, den man auch bewandern kann. Wie weit man geht muß jeder individuell für sich entscheiden, je nach Hitze und eigener Kondition.
 


Steinwüste im Death Valley
Steinwüste


Steinwüste im Death Valley
Steinwüste


Ziemlich in der Mitte befindet sich das Visitorcenter mit dem Death Valley Museum, und die Furnace Creek Ranch, auf der man übernachten kann, und in deren Umgebung Palmen und Mahagonibäume gedeien.

Nördlich vom Visitorsenter beginnt der geteerte Harmony Borax Works Interpretive Trail, der zu den Ruinen der Borax-Abbau-An- lage führt.

Im Norden des Parks findet man dann erstaunlicher Weise auch noch eine dritte Wüstenart, nämlich Sanddünen, von durchaus beachtlicher Höhe. Auch diese sind gut zugänglich.

Und noch ein Stück weiter gelangt man dann zu Scotty`s Castle, einem kleinem Schlößchen aus den 20iger Jahren. Hier werden Touren durch das Anwesen angeboten, und es gibt auch ein Restaurant. Ganz Sportliche können sich dann auch noch auf den Telescope Peak stürzen, mit über 3000m Höhe der höchste Berg im Park. Kollaps inklusive. Aber Spaß beiseite.
 


Badwater - tiefster Punkt der USA
Badwater - tiefster Punkt


Badwater - hier eine Spiegelung im Wasser
Badwater


Wie man sieht bietet also auch die Wüste so manche Attraktion, wichtig ist halt nur das man entsprechend bekleidet ist und genug Wasser mit sich führt.

Im Visitorcenter erhält man auch ausführliche Info´s zum Verhalten in der Wüste, auch in Notsituationen. Ach, übrigens gibts hier auch Gift- schlangen, also aufpassen wo man hintritt.

Übernachtungsmöglichkeiten bieten die bereits erwähnte Furnace Creek Ranch, das Furnace Creek Inn, und Stovepipe Wells Village Motel direkt im Park. Leider etwas kostspielig, aber aufgrund der hohen Betriebskosten sicher verständlich. Also, wie schon Walt Disney richtig bemerkte, die Wüste lebt.

Viel Spaß! 



 

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