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Canyonlands N.P.




 
Park - Information
 
Park - Map (.pdf - 435kb)


Mark blickt in die Ferne
Aussichten

 

anyonlands Nationalpark ist einer der weniger bekannten Parks, der im Schatten seines direkten Nachbarn Arches N.P. steht, obwohl er ein sehr schöner und auch recht großer Park ist.

Sein einziges kleines Manko sind vielleicht die teilweise versteckten Zugänge zu den einzelnen Distrikten des Parks. Der untergliedert sich nämlich in `the Needles`, `Island in the Sky/Canyonlands` und am abgelegensten `the Maze`.

Am einfachsten zu finden ist die Straße zum `Island in the Sky´Distrikt - diese befindet sich nämlich unweit der Einfahrt zum Arches N. P. (nur ein paar Meilen entfernt).

Diese Straße führt ebenfalls zum `Dead Horse Point State Park`, ein kleiner Park Utah`s, mit spektakulären Aussichten. Diese hat aber auch der Canyonlands zu bieten. Island in the Sky ist ein Hochplateau mit tollen Ausblicken und vielen Wandermöglichkeiten. Entlang des Canyonrandes kann man viele Overlooks finden, z. B. auf  Green River und Colorado River. Man kann hier viele lange Wanderungen unter- nehmen, die aber allesamt sehr anstrengend sind , da man ja von dem Hochplateau zum White Rim Trail (auch mit dem Jeep befahrbar!) ab- steigen und demzufolge auch wieder hoch muß, dabei mehrere hundert Höhenmeter zu überwinden hat, und das alles in praller Sonne!
 


von Flüssen ausgewaschenes Potest (Island in the Sky)
"Island in the Sky"


die Vegetation ist sehr anfällig
spärliche Vegetation

 

 


weitere Abtragungen durch Natur-Gewalten
Felsformation


weitere Abtragungen durch Natur-Gewalten
von Natur-Gewalt gezeichnet


Im Canyonlands N.P. gibt es außer ein paar Sträuchern kaum erwähnenswerte Botanik. Eine Wandermöglichkeit wäre noch die Umrundung des Upheaval Dome. Das ist ein Krater, über dessen Ursprung sich die gelehrten Geister noch streiten. Auch dieses Unternehmen ist sehr schweißtreibend.

Leichter zu erreichen ist der Overlookpoint, der ebenfalls Aussicht auf diesen Krater bietet. Ein kurzer Trail führt zum Mesa Arch, einem sehr schönen Felsbogen, allerdings gibt es davon ja genug im Arches N. P. und lohnt sich wohl eher für alle, die diesen nicht besuchen wollen. Aber keine Angst, wer nicht in den Canyon selbst absteigen will, kann wunderschön am Rand entlang wandern, es bieten sich einem immer wieder wundervolle Landschaftsbilder, und auch am Rand kann man locker mehrere Meilen zurücklegen.

Die `Needles` bilden wie schon erwähnt einen extra Dis- trikt, und man muß schon genau aufpassen, wenn man die Abfahrt nicht verpassen will. Man befährt den Hwy. 211 von Moab aus in Richtung Monitcello und dann kommt irgendwann ein Hinweisschild.

Die Needles sind eine Landschaft aus lauter Felsentürmen. Auch hier gibt es unzählige Wanderwege. Viele Wege sind auch bzw. nur mit dem Jeep befahrbar (z. B. zum Angels Arch), aber wirklich nur mit  diesem. Wenn man nicht über Vierrad-Antrieb verfügt, ist man gut beraten einen Parkplatz ansteuern und zu Fuß zu gehen. Es gibt viele Ziele die ebenso sehenswert sind. In Moab kann man übrigens solche Vehikel mieten, oder man läßt sich damit rumchauffieren.
 


Tiere leben trotz der schwierigen Verhältnisse hier
Fauna im Park


Ausblick auf die zerklüftete Landschaft
Ausblick

 

 


Ausblick auf die zerklüftete Landschaft
Ausblick


Eindrücke vom Canyonlands National Park
karge Landschaft


Kurze Wanderungen führen zu Roadside Ruin (alter Kornspeicher) und zum Pothole Point. Pothole sind Vertiefungen im Sandstein.

Schön ist ein Abstecher zum Confluence Overlook, von dem aus man gut den Zusammenfluß von Green River und Colorado River sieht. Eine weitere kurze Wanderung ist der Slickrock Foot Trail, er bietet schöne Ansichten des Needles - Distriktes. Ansonsten gibt es unendlich viele Wanderwege die wir hier unmöglich alle aufzählen können, z. B. zum Chesler Park, Druid Arch, Elephant Hill, Sqaw Canyon und und und...  

Möchte man im Park außerhalb der Campgrounds übernachten, benötigt man ein Permit. Jedenfalls kann man hier völlig unbehelligt in einer Landschaft wandern, die noch nahezu unberührt ist, und das hoffentlich auch noch lange bleibt.

Maze-Distrikt` ist der abgeschiedenste Teil des Parks. Schon die Anfahrt ist holprig. Über die I-70, Hwy. 24 South und dann über eine unbefestigte Straße (Achtung Mietfahrzeugvertrag!) gelangt man zur Hans Flat Ranger Station. Hier ist es schon abenteuerlich zu wandern.

Vom North Trail Canyon kann man eine lange Wanderung zum Maze Overlook unternehmen, die wundevolle Aussichten bieten soll. Auch hier können sich Geländefahrzeugfans austoben - es gibt hier tolle Strecken.
 


typische spärliche Vegetation
typische Vegetation


von der Natur geschaffener Stein (Kopfform)
ein Kopf aus Stein


Wie bereits erwähnt, der Canyonlands Nationalpark ist noch urwüchsige Natur und man hat diese tolle Landschaft weitesgehend für sich allein. Noch eine Sache zum Schluß: In diesem Canyon gibt es zwar wenig Baumwuchs, aber es gibt dort ein ganz empfindliches Ökosystem - die Cryptogamic soil. Dort stehen auch oft Hinweisschilder.

Das sind Hohlräume mit ausgewaschenem Sand, und darin  leben Bakterien und Pilze. Die sammlen den spärlichen Niederschlag und sind wichtig für den Boden. Also bitte nicht achtlos drauftreten. Für die Vegetation in diesem Gebiet sind sie sehr wichtig, da sie Humus bilden und es so ermöglichen, das sich Pflanzen ansiedeln. 



 

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