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Arches National Park




 
Park - Information
 
Park - Map (.pdf - 218kb)


Arches National Park - Delicate Arch
Delicate Arch

 

er Arches National Park ist eine wahre Steinwunderlandschaft mit hunderten von der Erosion erschaffenen Felsbögen. Es gibt große, kleine, neue, alte und im Verschwinden begriffene Bögen. Denn die Kräfte der Natur arbeiten ja immer fleißig weiter, und so werden Bögen zerstört, aber auch neue Bögen entstehen.

An einige spektakuläre Bögen kann man mit dem Auto heranfahren, z.B. in die Windows-Sektion. Hier stehen der Double-Arch, North und South Window und der Turret Arch. Auf dem Weg dorthin fährt man schon an vielen Felsformationen vorbei, z.B. Garden of Eden, Cove Arch und Parade of Elephants.
 


Landscape Arch - Spannweite 92m -
Landscape Arch


Navajo Arch - Arches National Park
Navajo Arch


Die meisten Bögen kann man aber nur per Pedes erreichen, z.B. den Landscape Arch, den größten Bogen im Park. Er liegt am Ende der Park Road im Devils Garden. Er ist einer der größten frei schwebenden Bögen der Welt und überspannt 92m. Leider sind seine Tage gezählt. An manchen Stellen ist er schon sehr dünn und irgendwann wird er verschwinden. Man kann auch nicht mehr direkt an ihn heran, er ist abgesperrt, da sich schon viele Felsstücke gelöst haben. Dennoch ist er den kurzen Spaziergang wert und ein unbedingtes Muß für jeden Besucher des Parks.

Wer Lust hat, kann von dort aus noch weiter wandern, vorbei an den Wall Arch, Navajo Arch und Partition Arch bis zum Double-O-Arch. Das ist ein großer Bogen über einen kleineren.

Hier sind auch nicht mehr ganz so viel Leute unterwegs wie im vorderen Bereich, am Landscape Arch. Der Weg ist zwar etwas holprig, aber ansonsten nicht sehr schwierig.

Wichtig ist festes Schuhwerk, da es auf den Felsen doch etwas rutschig sein kann. Wer noch weiter gehen möchte, gelangt vom Double-O-Arch noch zum Dark Angel - einen Felsturm.
 


Double-O-Arch  (Ansicht von vorn)
Double-O-Arch


Double-O-Arch  (Ansicht von hinten)
Double-O-Arch


Ein weiteres lohnenswertes Ziel im Park ist Fiery Furnace - ein Labyrinth aus bizarren Brocken, Felstürmen und Steinwänden.

Dieses Gebiet ist Permit - pflichtig. Da man sich dort leicht verlaufen kann, bietet sich eine von Rangern geführte Wanderung an.

Nicht vergessen werden, soll natürlich der Schönste aller Arches - der Delicate Arch. Von Wolfs Cabin aus führt ein Wanderweg direkt hinauf zum Arch. Der Delicate Arch ist völlig freistehend, und bietet einen großartigen Ausblick, mit den Gipfeln der La Sal Mountains im Hinter- grund.

Der Aufstieg ist schon etwas anstrengend, zumal man viel über Slickrock - glattgeschliffenen Fels - wandert, aber so schlimm nun auch wieder nicht, daß man sich diesen Anblick entgehen läßt.

Es gibt zwar auch einen View Point, von dem aus man den Delicate Arch sehen kann, aber aus der Nähe betrachtet ist er weitaus schöner und imposanter. Wer also über ein wenig Kondition und die nötige Zeit verfügt - nichts wie rauf !!!
 


Arches National Park - Blick von einem Felsen
Felslandschaft...


Kathrin versteckt sich in einem "Arch"
Felslandschaft...


Eine weitere witzige Attraktion des Parks ist der Balanced Rock, einem losen Felsstück, so ca. Hausgröße, der auf einem Felsturm thront, und jeder Zeit runterfallen kann. Der Balanced Rock liegt ziemlich direkt an der Park Road, man muß also nicht weit laufen.

Auf jedem Fall ist der Arches National Park einen Besuch wert. Gut kombinieren läßt er sich mit Canyonlands N.P., der gleich um die Ecke liegt.

Noch ein Tipp zum Schluß. Die Sonne brennt hier erbarmungslos, und es gibt kaum Schatten.

Also, Kopfbedeckung, Sonnencreme und sehr viel Wasser nicht vergessen. Mark weiß aus eigener Erfahrung wie schnell man sich im Arches einen Sonnenstich holen kann. Also bitte daran denken.

Unterkunft und Verpflegung findet man in Moab, einer kleinen Stadt am Rande des N.P.´s. Dort werden auch allerlei Freizeitaktivitäten ange- boten, z.B. Jeeptouren usw.

Im Park selbst gibt es einen Campingplatz.


 

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