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Leserbericht von:
Gabriele und Achim Stender


 


Leserberichte

zum 2. Teil



Amerika 2002 - Teil 1

Mietwagenrundreise in Eigenregie.
Flug und Mietwagen haben wir von Deutschland aus vorgebucht.


stender@vr-web.de

 

 

10.06.2002

Düsseldorf - Los Angeles

Kilometer

40

Motel

Pazific Sand Motel

Wetter

Sonnig, 21 Grad


.00h morgens, Gudrun fährt bei uns Zuhause vor, um uns nach Düsseldorf zu bringen. Beim Einchecken gleich etwas positives: wir können schon mit der Maschine um 7.00h anstatt 8.30h nach Amsterdam fliegen. Das war auch gut so, denn die Maschine nach L.A. war überbucht. Achim stand auf Warteliste. Aber dadurch, dass wir früh genug in Amsterdam waren, hatten wir Glück doch noch den Platz zu bekommen. Leider nicht nebeneinander, aber dieses klappte dann am Gate.

Jetzt sind wir 1 Std. in der Luft von insgesamt 10,20 Std. Flug über- standen, Koffer heil angekommen und in nur 15 min. durch den Zoll gegangen. Rekordzeit!! Das Auto bei Alamo mit 9.982 Meilen über- nommen. Unsere erste Nacht haben wir in Santa Monica geplant. Dort abends über den Pier und durch die Third-Promenade gebummelt und auch dort zu Abend gegessen.


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11.06.2002

Los Angeles - Lake Havasu über Joshua-Tree N.P.

Kilometer

569

Motel

Bridgeview Motel

Wetter

in L.A. bedeckt, 16 Grad, später 42 Grad


Früh in L.A. losgefahren und trotzdem voll in die Rushhour gekommen. Gegen Mittag waren wir im "Joshua Tree Nationalpark", um dort einen kurzen Stop einzulegen. Zum Auftakt ein wenig in den Jumbo Rocks herumgeklettert.

Anschließend über den Highway 62 Richtung Parker / Colorado gefahren. Ca. 200 km NICHTS!! Die Straße führte schnurgerade durch die Mojave- Wüste. Ab und zu mal eine kleine Kurve, die uns am Einschlafen hinderte.

Am Colorado angekommen, veränderte sich die Landschaft schlagartig. Es wurde gebirgig und die Felsformationen interessant. Auf dem Highway 95 sind wir am Colorado-River bis Lake Havasu-City gefahren. Dort ist die London Bridge originalgetreu in London abgebaut und hier wieder aufgebaut worden. Eigentümlich, aber die "Umgebung" hat sich an dieses Bauwerk angepasst. Kurz ein Motel gesucht, zu Abend gegessen und den nächsten Tag geplant.


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12.06.2002

Lake Havasu - Sedona

Kilometer

494

Motel

Quality Inn

Wetter

Heiß, 38 Grad


Die heutige Etappe führte uns längere Zeit über die Interstate 40, über Kingman und Seligman. Ca. 80 km vor Flagstaff verließen wir die Inter- state und sind über Jerome (kurzer Stop) bis Sedona weitergefahren.

Für den morgigen Tag haben wir eine Jeep-Tour durch die Red Rocks gebucht. 2 ½ Stunden Gelände pur. Ein Hotel wurde schnell gefunden und den Tag haben wir mit einem Einkaufsbummel (ohne Erfolg) und essen im Pizza-Hut abgeschlossen. Im Motel noch ein wenig draußen auf der Terrasse gesessen und den Tag Revue passieren lassen.


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13.06.2002

Sedona

Wetter

Heiß, mehr als 40 Grad


5. Hochzeitstag

Um 10Uhr morgens startete unsere Jeeptour in die Red Rocks mit den Pink-Jeep-Tours. 2 ½ Stunden Off-Road Fahrt haben wir hinter uns gebracht. Einfach toll!! Danach sind wir 1,5 Std. durch den "Red-Rock State Park" gewandert. Die Sonne brannte nur so vom Himmel.

Den Rest des Tages waren wir im Pool und haben auch im Whirlpool ausgespannt. Abends sind wir zum Flughafen von Sedona gefahren, weil man von dort den Sonnenuntergang am besten sehen kann. Anschließend ein super Abendessen bei einem Mexikaner - wir konnten draußen sitzen. Mit einem Glas Sekt im Motelgarten haben wir unseren Hochzeitstag ausklingen lassen.



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14.06.2002

Sedona - Page

Kilometer

345

Motel

Quality Inn

Wetter

Heiß, ca. 38 Grad




"Horseshoe-Bend" bei Page

Nachdem wir lange geschlafen haben, ging es über die Interstate 17 Richtung Flagstaff. Dort dann weiter über den Highway 89 Richtung Page. Am Mile-Marker 545 sind wir links auf einen kleinen Parkplatz eingebogen und ca. ¾ Meilen bis zum "Horseshoe-Bend" (Hufeisenschleife) gelaufen. Dort macht der Colorado eine extrem enge Schleife, weit unten im Tal. Ein atemberaubender Anblick.

Nachmittags zog es uns dann an den Lake Powell. Dort buchten wir eine 1 ½ stündige Tour auf dem See zum "Antelope Canyon". Kurz vor Ende des Canyons war zwischen Boot und Felswand nur noch Zentimeter Platz. Rechts und links ragten die glatten Felswände des Canyons empor. Einfach toll.


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 15.06.2002

 Page - Kanab über Bucksin Gulch

 Kilometer

 156

 Motel

 Ka-Motel

 Wetter

 Heiß, 38 Grad



Bucksin Gulch
"Bucksin Gulch"

Um 9.00h ging es los über den Highway 89 Richtung Escalante Mountains. Wie immer war keine Wolke am Himmel und ca. 27 Grad. Nach ca. 36 Meilen haben wir uns in einem Visitor-Center nach unserer nächsten Wanderung "Wire Pass" und "Bucksin Gulch" erkundigt. Die junge Dame war ganz begeistert über die sehr gute Karte in unserem Reiseführer und hat sich sofort eine Kopie gemacht - auch Amerikaner können über ihre Sehenswürdigkeiten etwas von uns lernen.

Nun ging es für ca. 5 Meilen nördlich auf der 89 weiter und dann an einer kaum beschriebenen Abzweigung (fast kam es zu einem Auffahr- unfall) auf eine 8,5 Meilen schottrige Straße. Als Fahrer hatte ich angesichts unseres Autos manche Schweißperlen auf der Stirn. Am Parkplatz angekommen, Wanderschuhe angezogen, Rucksäcke über (mit reichlich Wasser), ging es dann auf unserem ca. 3 Stunden Trail in den Bucksin Gulch.

Dieser Slot-Canyon ist einfach unglaublich, mit tollen Steinformationen und Farben. An einigen Stellen ist es nicht mehr als 1 - 1.5 Meter breit. 3 Hindernisse (durch Wasser- massen hineingespült) mussten rutschend bzw. kletternd überwunden werden. Dieser Canyon ist absolut einen Besuch wert und überwältigend.

Nach Beendigung dieser Tour (3 Liter Wasser waren restlos aufge- braucht) ging es dann unsere Schotterstrecke zurück - der Wagen (und auch der Fahrer) haben es überlebt. Unser Endziel für heute haben wir dann in Kanab gefunden. Und wo geht es heute Abend zum Essen - zufällig mal wieder zum Pizza-Hut.



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16.06.2002

Kanab - Bryce Canyon über Zion Nationalpark

Kilometer

224

Motel

Bryce View Lodge

Wetter

Sonnig, 38 Grad


Die Fahrt von Kanab über die 89 führte uns direkt in den "Zion- Nationalpark". Dort haben wir eine Wanderung auf den "Oberservation Point" gemacht, ca. 1900 Meter hoch. Eine gi- gantische Aussicht. 4 Stunden dauerte unsere anstrengende Wanderung. Wieder unten im Canyon angekommen, kurze Erfrischung in der Zion Lodge und weiter ging es zum "Bryce Canyon". Hier wollen wir nur übernachten, um morgen in die Escalante Mountains zu fahren.

Auf der Fahrt zum Bryce Canyon sahen wir in der Ferne dunklen Rauch aufsteigen. Beim Näherkommen konnten wir erkennen, dass dort ein großes Feuer wütet. Uns wurde schon ganz mulmig. Im Motel sagte man uns, das keine Gefahr bestehe, das Feuer sei noch ca. 20 Meilen (ca. 32 km) entfernt. Beruhigend?!?!

Um den Abend zu beschließen, sind wir zum Sonnenuntergang noch in den Canyon gefahren (Inspiration Point). Anschließend per E-Mail zu Hause gemeldet.


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17.06.2002

Bryce Canyon - Torrey über Calf Creek

Kilometer

193

Motel

Wonderland Inn

Wetter

Sonnig, heiß, ca. 40 Grad



Lower Creek Fall
Lower Greek Fall

Vom Bryce Canyon aus führte uns der Scenic Drive 12 über Escalante und Boulder direkt nach Torrey. Hinter Escalante, am "Calf Creek" Lower Creek Fall haben wir dann unseren täglichen Trail unternommen. Ca. 3 ½ Stunden waren wir vom Parkplatz aus zum "Lower Creek Fall" unterwegs. Mörderisch! Die Sonne brannte und man lief hauptsächlich durch Sand, ohne Schatten, der die Sonne reflektierte. Zum Schluß hatte ich keine Lust mehr und war froh, wieder am Auto zu sein.

Die Weiterfahrt auf der 12 war abwechslungsreich, erst super Aussicht auf das "Grand Staircase Nationalmonument", dann die Wälder bei Boulder. Die Straße wand sich gute 2.800 Meter hoch durch die tolle Landschaft. Das Motel hatte ein super Restaurant, so das wir nicht mehr fahren mussten.



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18.06.2002

Torrey - Nephi über Capitol Reef National-Park

Kilometer

296

Motel

Best Western Paradise Inn

Wetter

Sonnig, 38 Grad


Nach einem Frühstück im Motel-Restaurant (natürlich mussten wir extra dafür bezahlen) ging es direkt in den "Capitol-Reef National Park". Unser erster Stop war der "Gooseneck Overlook". Hier hat sich der Freemont River in mehreren engen Schleifen ein tiefes Flussbett gegraben.

Anschließend stand der Trail zur "Hickman Natural Bridge" auf dem Programm. Ein Rundweg von ca. 2 Meilen, war angesichts der Hitze nicht so leicht zu erklimmen. Mit diesem Trail aber nicht genug. Im "Grand Wash" sind wir auch noch ca. 1 ½ Std. gelaufen. Rechts und links sah man die glatten Sandsteine himmelwärts streben. Unser Trail führte uns bis zu den Narrows.

Nach den Trails war dann Autofahren angesagt. Erst noch den 16 km langen Scenic-Drive durch den Park (unglaublich tolle Aussichten), dann ca. 2 ½ Std. bis nach Nephi. Dieses ist ein kleines Nest an der I15. Motels, Tankstellen, ein paar Restaurants. Als Zwischenstop auf unserem Weg nach Salt-Lake-City genau richtig.


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 19.06.2002

 Nephi - Logan über Salt Lake City und Parker City

 Kilometer

 404

 Motel

 Ramada Inn Limited

 Wetter

 Sonnig, ca. 22 - 23 Grad


Dies war ein reiner Fahrtag, um dem "Yellowstone National Park" schnell näher zu kommen. Zuerst ging es nach Salt Lake, da wir dort einkaufen wollten. Die zwei Malls in Downtown waren aber für uns nicht so das Richtige. Kurzerhand sind wir dann Richtung Parker City gefahren, wo wir zufällig eine recht große Outlet Mall, direkt unterhalb der Olympia - Schanzen, gefunden haben. Dort wurde dann auch reichlich Geld gelassen. Gegen 15.00 h haben wir uns aufgemacht und auf der I89 in Richtung Ogden und dann bis Logan gefahren.

Die Berggipfel um uns herum hatten noch einige Schneeflecken, und das Mitte Juni. Selbst die Temperaturen waren doch erheblich kühler geworden. Am Abend waren wir im Steckhaus "Sizzler", danach ein Bier und ein Wein im Motelzimmer und leider war wieder ein Tag herum.


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20.06.2002

Logan - Jackson Hole

Kilometer

353

Motel

Motel 6

Wetter

Bewölkt, sonnige Abschnitte, ca. 22 - 23 Grad


Unsere Fahrt führte uns von Logan bis Jackson Hole immer über den Highway 89. Zuerst durch den "Logan Canyon", dann am Beaver Lake entlang und zum Schluß durch die Berge bis Jackson Hole. Die Fahrt war nicht so toll, denn die Umgebung war teilweise recht eintönig.

In Jackson Hole sind wir die Main-Street mit all ihren Geschäften abge- laufen. Richtig niedliches Örtchen, im Winter aber bestimmt überlaufen.

 

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