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Im Südwesten unterwegs...
Teil
1
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haberlapp@aol.com
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Reiseroute
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Las Vegas
»
Valley of Fire
» Zion NP
»
Bryce Canyon NP
» Arches NP
»
Grand Canyon (South Rim)
»
Los Angeles
»
San Francisco |
Reisedauer
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:
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21 Tage
(davon 2 Tage Las Vegas und 3 Tage San Francisco) |
gefahrene Kilometer |
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ca. 5.000 |
Reisezeit |
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Mitte
September bis Anfang Oktober |
Regentage |
:
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0
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Durschnittstemperatur
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ich
schätze mal so um die 27 Grad, auf jeden Fall immer sehr warm |
| Teilnehmer |
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meine
Freundin Maria(21), Ich (Marcus,26), mein Freund (ebenfalls Markus,28) und
seine Freundin Ines(32) |
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ir planten für jeden Nationalpark ca. 1 ½ - 2 Tage ein, was
sich zwar als sehr stressig herausstellte, aber doch ausreichend war.
Unsere Reise begann am Samstag, den 14.09.2002 mit
dem Flug von Frankfurt am Main über Cincinatti nach Las Vegas.
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 Las
Vegas
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Wir kamen am 14.09.2002
Abends um ca. 20 Uhr in Las Vegas an
(am Flughafen überall roter Teppich und Großbildleinwände, und natürlich
Spielautomaten.......Wahnsinn), wo uns mein Freund Markus schon mit unserem
fahrbaren Untersatz für die nächsten 18 Tage erwartete. Es war ein Camper für 4
Personen + 1 Kind (für 4 Personen zu empfehlen) der Firma Moturis.
Markus arbeitet seit 4 Jahren in San Francisco und
traf bereits am frühen Nachmittag in Las Vegas ein um den Camper dort in
Empfang zu nehmen. Bevor wir vom Flughafen wegkamen, entdeckten wir, dass wir
schon unseren ersten platten Reifen hatten (guter Start in den Urlaub)...
Wir
beschlossen den Reifen erst am nächsten Tag zu wechseln und machten uns auf in
Richtung Campground (den Zwillingsreifen sei dank). Unser Campground lag direkt
neben dem Hotel „Circus Circus“ und
gegenüber dem „Stratosphere Tower“.
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Am 15.09.2002 war
ganz früh erst mal Reifenwechsel angesagt und wir merkten gleich wie
hilfsbereit Amerikaner sind. Zum Dank, dass uns unser Nachbar den Reifen
wechselte schüttete ich auch gleich aus Versehen seine Kaffeetasse um,
uupppsss.
Danach machten wir uns auf in
Richtung „Hoover Dam“ zu unserem 1. Ausflug. Nach einer Fahrzeit von ca. 1 ½
Std. durch karge Wüstenlandschaft, erreichten wir endlich den Staudamm. Es
waren knappe 43 Grad und die Sonne reflektierte sich fast unerträglich auf den
hellen Pflastersteinen, die rund um den „Hoover Dam“ und dem Visitor Center
verlegt sind.
Am Staudamm hatten wir auch gleich leichte Probleme unseren Camper
zu parken, was sich durch Gummiabrieb der „gegnerischen“ Stoßstange an unserem
Camper bemerkbar machte... Trotz alledem, als Tagesausflug ist dieser Trip auf
jeden Fall zu empfehlen.
Bei der Rückfahrt noch ein kurzer Abstecher zum „Lake Mead“, was aber meiner Ansicht
nach nicht unbedingt ein Muß ist. Am frühen Abend kehrten wir zurück nach Las
Vegas und fielen todmüde ins Bett. Wir verpaßten dadurch leider Las Vegas bei
Nacht. Zwar wachten wir um ca. 2 Uhr in der Nacht auf, aber die Motivation bei
uns Vieren war zu diesem Zeitpunkt gleich Null.
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Am 16.09.2002
fuhren wir gegen 8:30 Uhr ins Hotel „Excalibur“ und gönnten uns ein „All you can eat“-Frühstück für 8 $. Danach gingen Maria und
ich noch den „Strip“ entlang, angefangen beim Hotel „Luxor“ bis zum Hotel
„Treasure Island“, während Ines und Markus den Supermarkt unsicher machten und
unseren Camper voll tankten. (Was mir am meisten gefällt ist die Tatsache, dass
die Waren im Supermarkt immer billiger werden, je mehr man einkauft. Überall
steht „buy two, get one free“ usw. Ein wahrer Traum)
Bevor es am frühen Nachmittag weiterging fuhren wir noch zur
Moturis Niederlassung und besorgten uns einen neuen Ersatzreifen.
Danach verließen wir Las Vegas und unsere Reise ging weiter
Richtung Nordosten ins „Valley of Fire“.
Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit erreichten wir diesen State-Park! und suchten uns
auch gleich einen Stellplatz auf einem der beiden Campgrounds, was sich
allerdings als sehr einfach herausstellte, da außer uns nur noch 2 andere
Fahrzeuge den Campground benutzen und nur ein Campground über Duschen und
Restrooms verfügte. Es war die ganze Reise über ein großer Vorteil, dass wir
nicht in der Hauptreisezeit unterwegs waren, somit hatten wir nie Probleme
irgendwo unterzukommen.
Wir sind dann nur noch ein bißchen gewandert und
haben bis in die Nacht hinein an der Feuerstelle (Standardausstattung auf jedem
Campground) bei ca. 35 Grad!! gegrillt.
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 Valley
of Fire State Park
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Am 17.09.2002
fuhren wir ganz früh noch 2 Sehenswürdigkeiten im „Valley of Fire“ an (Mouse
Tank??, Elephant Rock), bevor es weiterging Richtung Zion NP.
Dort angekommen suchten wir uns wieder einen
Campground im Park, schnürten nur schnell unsere Schuhe, packten unsere
Rucksäcke und ab ging es mit dem Shuttle-Service!!! Richtung „Angels-Landing“ wo wir aber aufgrund
einsetzender Dunkelheit nie ankamen, sondern nach dem „Klettergarten“ mit den
Ketten wieder umdrehen mußten.
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18.09.2002: An diesem Tag machten wir einen ganztägigen Ausflug zu den sog. „Narrows“. Dieser Ausflug ist eine
„open end“ (so nannten wir es zumindest) Flußwanderung, d. h. man kann solange
flußaufwärts gehen wie man will, man muß halt nur alles wieder zurück.
Wir
liehen uns Neoprenschuhe(sehr zu empfehlen) und einen Stock in einem
Outdoor-Laden, direkt neben dem Campground, ließen uns noch die Wasserfärbungen
und Strömungen von einem Ranger erklären (eben- falls sehr zu empfehlen) und los
ging´s.
Dieser Trip wird mir für immer in Erinnerung bleiben, vergeßt jede
Berg- tour, diese Flußwanderung war ein absoluter Traum. Du stehst in einem
Flußbett und links und rechts neben Dir gehen senkrechte Steinwände 100te Meter
nach oben. Dieser Ausflug ist ein Muß
wenn man im „Zion NP“ ist.
Nach ca. 8 Stunden kehrten wir todmüde zu unserem
Camper zurück und „warfen“ wie jeden Abend den Grill an.
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 Zion
National Park...
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 ..."Gateway
to the Narrows"
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19.09.2002: (übrigens
mein Geburtstag!!!): Auf geht’s zur
Fahrt Richtung „Bryce Canyon“. Auch
hier das übliche Schema unserer Reise. Wir kamen am Nachmittag an (leider mit
ca. 2 Stunden Verspätung, da wir unsere 2. Reifenpanne hatten und uns bei einem
Reifenservice wieder mal einen Neuen besorgen mußten), fuhren am „Rim“ alle
Aussichts- punkte ab, suchten uns einen Campground und heizten den Grill an.
Wir durften sämtliche Straßen mit unserem Camper
befahren, da der parkeigene Shuttle-Service wegen Geldmangels! seit September
2002 für das restliche Jahr nicht mehr in Betrieb genommen werden konnte.
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 Bryce
Canyon N.P.
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20.09.2002: Aufstehen um 5 Uhr und ab geht’s zum „Sunrise-Point“ um den Sonnenaufgang zu beobachten. Ein
beeindruckendes Schauspiel, man muß zwar etwas früher aufstehen (sonst
klingelte spätestens um 6 der Wecker, und das fast 3 Wochen lang), aber es
lohnte sich wirklich. Faszinierend ist die Tatsache, dass es zu diesem
Zeitpunkt 6 Grad, Mittags es dann wieder 35 Grad waren.
Es folgte
anschließend wieder mal eine ganztägige Wanderung, diesmal gingen wir den „Bryce Canyon“ hinunter und wanderten stundenlang durch skurrile
Steinskulpturen und bewunderten z.B. „The
Cathedral“ oder die „Windows“.
Am späten Nachmittag nutzten wir die vorhandenen Waschmaschinen im Supermarktgebäude
um unsere ganzen Sachen mal wieder zu waschen, danach gab`s wieder Grillfleisch
und wir planten den Ablauf des nächsten Tages.
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21.09.2002: Unsere Reise ging weiter Richtung „Arches
NP“. Dort angekommen fanden wir mit Hilfe des Visitor-Centers einen
Campground. Wir gönnten uns einen nagelneu erbauten Campground (leider direkt
neben der Hauptstraße) mit Whirlpool und Schwimmbad, schließlich waren wir ja
hier im Urlaub.
Am Abend gings noch in das kleine Städtchen „Moab“ zum Shoppen und Burger-Essen.
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 Arches
National Park
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22.09.2002: Es folgte....natürlich ein ganztägiger Trip im „Arches NP“. Wir fuhren
bis ans obere Ende des Parks zum „Devils
Garden Trailhead“ (begrenzte Anzahl von Parkplätzen, deshalb etwas früher
da sein) und machten uns auf den Weg Richtung „Lands- cape-Arch“, „Wall-Arch“,
„Double O-Arch“....undundund.
Auf
der Rückfahrt noch ein Stop bei der „Wolfe-Ranch“
ein kurzer (ca. 45 Minuten) Hike zum „Delicate
Arch“ (das Beeindruckendste was ich jemals gesehen habe, vor allem wenn man
direkt darunter steht) und natürlich noch ein Stop beim „Balanced Rock“ und den „Windows“.
Abends war wieder Whirlpool
und Grillen angesagt. Von unseren Campground-Nachbarn erfuhren wir, dass die
Zufahrt zum „Canyonland“ gesperrt war. Sie fuhren ca. 50 Miles umsonst, weil es
nirgends angeschrieben war und sie auf einmal vor riesigen Baustellenzäunen
standen. Wir waren über diese Auskunft froh, denn wir wollten selber noch einen
Abstecher dorthin machen. Also besser vorher im Visitor-Center fragen.
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23.09.2002: Die längste Strecke, die wir an einem Tag zurücklegten. Ca. 600 Miles
Richtung „Grand-Canyon“. Wir fuhren
vorbei am „Mexi-
can Hut“ und durchs „Monument Valley“. Im „South-Rim“ angekommen erkundigten wir
uns sofort bei einem Ranger um wieviel Uhr der Sonnenuntergang ist und wo
seiner Meinung nach der beste Platz dafür sei, und ab ging`s mit dem
Shuttle-Service (dessen System anfänglich doch etwas verwirrend ist) Richtung
Aussichtspunkt („Hopi Point“), den
wir allerdings 1 Std. zu früh erreichten, da wir vergessen hatten unsere Uhren
zurück zu stellen (grmblgrrr..).
Dieses Schauspiel war gigantisch, vor allem
deshalb, weil ich das erstemal erlebte, dass ca. 200 Menschen 15 Minuten lang
kein Wort sprachen. Es war eine gigantische Kulisse.
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 Grand
Canyon
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 Fauna
am Canyon
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24.09.2002: Der Abstieg in den Canyon erfolgte über den „Bright Angel Trail“. Wir gingen ca. 3 ½ Stunden nur bergab und als
es Mittag wurde, entschlossen wir uns, nach einem Viertel!! der eigentlich
geplanten Strecke wieder umzukehren und am Nachmittag noch ins „IMAX“ nach Flagstaff zu fahren (sehr zu empfehlen, dort bemerkten wir nach
fast 2 Tagen auch unser Mißgeschick mit der Zeitumstellung als wir Karten
bestellten...) sowie danach noch die restlichen Aussichtspunkte anzufahren.
Übrigens gibt es im IMAX auch eine Internetstation, mit der man eMails versenden
kann!!!! Wenn man in den Canyon hinunter wandern will sollte man sich auf jeden
Fall 2 Tage Zeit lassen und unten im Canyon übernachten. Man benötigt dazu
allerdings die Erlaubnis der Ranger, die jeden Einzelnen registrieren!!!! Was
wir dann am Abend machten könnt ihr euch ja mittlerweile denken.
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2. Teil
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Leserberichte
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