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Leserbericht von: Marcus Habersetzer

 

Leserberichte

 

 

zum 1. Teil



Im Südwesten unterwegs...

Teil 2


haberlapp@aol.com


 

25.09.2002: Weiter ging es Richtung Westküste nach „Los Angeles“. Wir fuhren diese Entfernung allerdings nicht an einem Tag, sondern legten einen Zwischenstopp in „Needles“ ein.

Auch hier suchten wir uns einen Campground mit Whirl- und Swimming- pool, schließlich war ja immer noch Urlaub!!! Wir ließen den Tag auf die übliche Weise ausklingen, doch langsam kam uns das Grillfleisch zu den Ohren raus......


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26.09.2002: Auf geht’s nach „Los Angeles“. Markus hatte einen Stell- platz auf einem Campground in „Long Beach“ reserviert. Es stellte sich allerdings heraus, dass das Wort „Beach“ in diesem Fall nicht zutraf, da es sich um das Hafenviertel handelte. Markus hatte somit die Brüller auf seiner Seite.

In unserer üblichen Manier stellten wir nur unseren Camper ab, und los ging`s auf die Suche nach einer Bus- oder S-Bahnhaltestelle. Ein richtiges System, wann und wo Züge oder Busse fuhren, konnten wir allerdings nicht erkennen, da der Fahrplan nur (für uns Touristen ohne System) aus wirren Zahlenreihen bestand. Irgendwie schafften wir es dann aber doch, nach einer Fahrzeit von ca. 1 Stunde mit S-Bahn und U-Bahn zum Hollywood-Boulevard zu kommen. Wir trafen in der U-Bahn eine Deutsche Hotelangestellte, die uns gleich mit wertvollen Tipps versorgte, vor allem was das Bahnfahren anging.

Wir spulten das typische Touristenprogramm an diesem Abend ab, vom „Walk of Fame“ über „Chinese Theater“, „Kodak-Center“ (hier findet die jährliche Oscarverleihung statt), Tausende von Souvenierläden uswusw....

Auf unserer Rückfahrt mit U-Bahn und S-Bahn wurde uns dann das erste mal so richtig mulmig, da Long Beach und das ganze drumherum zu 99,99 % von Schwarzen bewohnt wird, wobei die 0,01 % wir vier waren. War schon ein komisches Gefühl, wenn Du als deutscher Tourist mit Digital- camera, Oakley-Sonnenbrille und Camelbak zwischen lauter Schwarzen in der S-Bahn sitzt und die Sitzplätze um Dich herum als Drogenumschlag- platz genutzt werden.

Wir kamen dann doch noch wohlbehalten bei unserem Camper an und entschlossen uns, am nächsten Tag die Universal-Studios zu besichtigen und evtl. noch nach Venice-Beach zu fahren.


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Universal Studios in Los Angeles
Universal Studios in L.A.


Universal Studios in Los Angeles
Universal Studios in L.A.



2
7.09.2002:
Wir fuhren ganz früh mit der S- und U-Bahn zu den „Universal-Studios“ (Ticketpreis für Erwachsene 41 $). Dort ange- kommen, stellte sich ganz schnell heraus, dass wir mindestens einen Tag brauchen würden, um alles mal ausprobieren zu können (Maria hatte vor allem Freude an der Geisterbahn „The Mummy“, sie mußte nämlich vorgehen...).

Somit hatte sich das Thema Venice-Beach ganz schnell erledigt. Wir verbrachten einen lustigen Tag in den Studios und kehrten zum zweiten Mal wohlbehalten zu unserem Camper zurück.


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28.09.2002: Wir standen um 5 Uhr auf, weil wir auf unserer Fahrt Richtung „Highway Nr. 1“ nicht in die Rush-hour kommen wollten (ist nicht so lustig mit einem 9 Meter Camper auf einem 8-spurigen Highway).


Küstenstraße am Pazifik "Highway Nr.1"
Highway Nr.1

Wir verließen also ganz früh unseren Campground und fuhren bis nach „Malibu“ wo wir unseren Camper an den Strand stellten und unser Frühstück nachholten. Danach konnte das Abenteuer Highway Nr. 1 nach San Francisco beginnen.

Wir hatten uns für diesen Abschnitt der Reise keine feste Zeiteinteilung vorgenommen, wir fuhren einfach mal drauf los. Unterwegs entschlossen wir uns auf einem Campground bei „Big Sur“ einen Stellplatz zu reservieren und diesen Campground quasi als Basislager für unsere anstehenden Ausflüge zu nutzen.

Wir trafen nach unzähligen Stopps am frühen Abend dort ein. Dieser Campground war der schönste unserer Reise, er lag direkt an einem Fluß mitten im Wald. Alles war total verschachtelt angeordnet. Und....es gab natürlich einen Grill und eine Feuerstelle!!!



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29.09.2002: Wir starten zu unseren geplanten Ausflügen zum „17-Miles-Drive“, „Point Lobos State Park“ und nach „Monterey“.

Was gibt’s dazu zu sagen.... Der 17-Miles-Drive ist landschaftlich ein Traum, es gibt ebenso viele Golfplätze wie Häuser und als Halbtages- ausflug ist er sicherlich einen Besuch wert. Im Piont Lobos State Park gibt es landschaftlich sehr schöne Wanderwege. Leider sahen wir keine Wale!!! Es gibt dort aber auch einige schöne Strände, wie z.B. den „Chinese-Beach“.

In Monterey füllten wir nur unsere Vorräte auf und schauten schon mal wo das Aquarium ist, weil wir es am nächsten Tag noch besichtigen wollten. Den restlichen Tag ließen wir ganz ruhig ausklingen. Abends, na klar grillten wir wieder.


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30.09.2002: Heute folgte die letzte Station, bevor es in Richtung San Francisco, genauer gesagt „Pleasanton“ ging. Markus arbeitet seit 4 Jahren in Pleasanton bei Roche-Diagnostics und hat dort eine Wohnung.

Zu unserer letzten Station dem „Aquarium von Monterey“ nur soviel. Man kann es sich einen halben Tag anschauen, ist aber meiner Ansicht nach nicht unbedingt ein Muß.

Wir trafen am Nachmittag in Pleasanton ein, räumten nur schnell den Camper aus und wurden dann auch schon von den Mitbewohnern von Markus begrüßt. Er hat eine Wohnung mit 3 Schlafzimmern und Bädern und zu 3 teilen sie sich eine Wohnung (nicht verwunderlich bei den Mietpreisen). Es wurde noch ein netter, langer Abend. Wir lernten gleich mal seine ganzen Mitbewohner + Freunde + Kollegen kennen und es wurde ein bißchen gefeiert.


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01.10.2002: Heute ist den ganzen Tag „shoppen in Milpitas“ ange- sagt!!! Wir fuhren mit dem Auto von Markus vor ein riesiges Einkaufs- zentrum, machten einen Zeitpunkt für die Rückfahrt aus und los ging`s.

Während ich mich mehr nach praktischen Dingen umsah (Geldbeutel, Kameratasche, Sonnenbrille...) schleppte Maria eine Tüte voll Klamotten nach der anderen heran (wie sollen wir das alles heimbringen??).

Nach ca. 8 Stunden Powereinkaufen ging es zurück nach Pleasanton, schließlich mußten wir noch unseren Camper auf Vordermann bringen da morgen Abgabetermin in San Francisco war.


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02.10.2002: Der größte Teil des Vormittags ging für die Rückgabe des Campers bei „Moturis“ verloren. Alles wurde überprüft, wir durften noch ca. 250 $ für eine verlorene Radkappe und den kleinen Lackschaden vom Hoover Dam zusätzlich zahlen *freu*.

Aber dann ging es endlich los: „San Francisco“. Wir fuhren mit dem Auto von Markus über die „Oakland-Bay-Bridge“ nach „Treasure Island“. Von dort hat man schon mal einen super Blick auf die Skyline. Weiter ging es zum „Coit-Tower“ und zur „Lombard Street“.

Wir fuhren weiter ins Bankenviertel (Downtown) von San Francisco, machten dort erste Bekanntschaft mit einem „Cable Car“ und fuhren weiter zu den „Twin Peaks“. Danach wurden wir von unserem „Stadtführer“ Markus noch ein bißchen umherkutschiert, bevor es am Abend wieder zurück nach Pleasanton ging.



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03.10.2002: San Francisco 2. Teil: Heute nahmen wir alles rund um die „Golden Gate Bridge“ in Angriff. Wir fuhren sämtliche Parks und Aussichtshügel an.

Danach ging es noch nach „Sausalito“, dort wurde noch die „Haus- bootsiedlung“ besichtigt, dann ging es zurück, aber nicht nach Pleasanton sondern........nach „San Jose“ zum NHL-Spiel Sharks vs. Colorado!!!!!! Wir hatten am Abend davor Karten online bestellt, Pro Nase 35 $ bezahlt und schon erfüllte sich ein Traum von mir!!!! Ich sage nur soviel...es war gigantisch, ich erlebte noch nie soooo viel Stimmung in einem Stadion. Glücklich aber ziemlich fertig kehrten wir gegen 1 Uhr zurück (Und die Sharks gewannen auch noch 6:1!!).


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Hausboote in San Francisco
Hausboote in San Francisco


Down Town San Francisco
Down Town San Francisco



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4.10.2002:
Letzter Tag unseres Urlaubs und San Francisco 3. Teil: Es ging wieder nach Downtown und dort zu einem Chinesen. Es war mal wieder an der Zeit für „All you can eat“. Mit ziemlich hängenden Bäuchen gingen Maria und ich dann noch auf Shopping-Tour in Downtown.

Anschließend ging es mit dem Cable Car in Richtung „Fisherman´s Wharf“ und „Pier 39“. Naja, außer einem Souvenierladen nach dem anderen, vielen Restaurants, einigen verrückten Schaustellern und natürlich den Seelöwen gibt´s hier nicht allzuviel zu sehen.

Wir gingen dann zu viert noch schön zum Fischessen, quasi als Urlaubsabschluß und fuhren in der Nacht!! mit dem Cable Car (mit dem richtigen „Zugführer“ ist eine Fahrt in der Nacht Nervenkitzel pur!!) wieder nach Downtown. Noch mal ein Stopp auf Treasure Island und es folgten die letzen Nachtaufnahmen der Skyline von San Francisco.


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05.10.2002: Der Tag unseres Rückflugs. Bereits am frühen Vormittag brachte uns Markus zum Flughafen und wir flogen zurück über Atlanta nach München, wo wir bei Regen und Temperaturen um 3 Grad wieder sicher landeten.


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Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar abschließende Worte zu meinem Bericht geben. Ich habe bewußt auf Feinheiten was einzelne Informationen unserer Reise betrifft verzichtet. Dies hätte den Umfang dieses Berichts gesprengt. Sollte wer nähere Informationen bezüglich Fahrzeit, Strecke, Tipps, Namen von Campgrounds usw.... benötigen bitte Kontakt per eMail unter: haberlapp@aol.com


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Moturis Wohnmobil
Wohnmobil

Unseren Camper der Firma Moturis buchten wir von Deutschland aus über ein „DER-Tour“ Reisebüro. Seit letztem Jahr bekommt man bei Erhalt der Unterlagen einen kostenlosen Reiseführer von Moturis zur Verfügung gestellt. Dieser Reiseführer war sehr hilfreich und gut sortiert und man spart sich den Kauf eines anderen Führers.

Moturis ist ein Schweizer Unternehmen somit hat man in Amerika überhaupt keine Verständigungsschwierig- keiten, da jeder Angestellte deutsch spricht. Allerdings fiel uns auf, dass teilweise der Zustand und die Ausstattung der Camper nicht so hochwertig ist, wie z.B. bei Cruise Amerika.

Wir hatten uns auch überlegt, 2 kleinere Camper zu nehmen, allerdings sind die kleineren Camper im Verhältnis viel teurer als die Großen. Und wenn man sich untereinander gut versteht, sehe ich da kein Risiko.


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Fazit: Ich persönlich würde bei einer 2. Rundreise alles wieder genauso machen wie bei unser 1. Reise. Pro National-Park ca. 2 Tage reicht locker, außer man will im Grand Canyon bis zum Colorado River hinunter- wandern oder im Zion NP mehrere Wanderungen unternehmen (wobei man allein im Zion NP schon locker 3 Wochen Wanderurlaub machen kann....).

Los Angels ist für mich eine Horrorstadt pur, ich glaube da bringen mich keine 10 Pferde mehr hin und natürlich hatten wir in San Francisco und Umgebung fast einen Heimvorteil, weil Markus schon seit 4 Jahren dort lebt, und uns fast blind durch die Stadt geführt hat. Wir haben auch einige Plätze dort besucht, wo man als „normaler“ Tourist gar nicht hinkommt.

Wir sind schon wieder am Planen für das Jahr 2004. Dann geht es im März von San Francisco aus mit der gleichen Besetzung zum Lake Tahoe zum Skifahren, danach Yosemite, Death Valley und evtl. noch mal Las Vegas, schließlich haben wir Las Vegas bei Nacht im letzten Jahr leider verschlafen.

 

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